Vergabe: 16.07.2021 – SBH | Schulbau Hamburg – 38106 Braunschweig – Projektmanagement im Bauwesen

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 154-409923
Erfüllungsort:HAMBURG
PLZ Erfüllungsort:20038
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE600 - HAMBURG
Auftragsvergabe:44393
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71541000 Projektmanagement im Bauwesen
Anzahl Angebote:4
Auftragswert:700000 EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Baustelleneinrichtung | Tragwerksplanung | Dokumentation | Tiefgarage | Schule | Verwaltungsgebäude | Justiz | Handel/Verkauf | Sporthalle | Theater/MuseumSonnenschutz | Treppe | Gebäude + Innenräume | Baustelleneinrichtung | Einrichtung | Brandschutz | Projektmanagement | Machbarkeitsstudie | Raumakustik | Brandschutz | besondere Leistungen | 2-VorplanungNeubau | Umbau | Rückbau | barrierefrei | ökologisch | Miete | Kauf |
Auftraggeber
Auftraggeber:SBH | Schulbau Hamburg
Straße:An der Stadthausbrücke 1
PLZ:20355
Nutscode:DE600 - HAMBURG
Ort:Hamburg
Land:DE
Kontakt:Einkauf / Vergabe
Email:vergabestellesbh@sbh.hamburg.de
Telefon:

Website Auftraggeber

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:rost+sehle GbR
Straße:Schunterstraße 2
PLZ:38106
Nutscode:DE911 - BRAUNSCHWEIG, KREISFREIE STADT
Ort:Braunschweig
Kontakt:
Email:
Telefon:

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Umbau Vivo zur fünfzügigen Stadtteilschule Ottensen mit Abriss und Neubau Sporthallen – Projektsteuerung und -leitung in Anlehnung an §§ 2 & 3 AHO, Heft Nr. 9

1.2 CPV Code Hauptteil
71541000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
SBH | Schulbau Hamburg hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die ca. 350 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche aller allgemeinbildenden und beruflichen staatlichen Schulen beträgt etwa 9,1 Mio. m und die Hauptnutzungsfläche etwa 3,1 Mio. m2.
In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg beauftragt, den Umbau des „Vivo“ an der Bahrenfelder Straße 260 in Hamburg zur 5-zügigen Stadtteilschule Ottensen durchzuführen. Der Gebäudekomplex des „Vivo“ wurde ursprünglich als ökologisches Einkaufs- und Dienstleistungszentrum errichtet und 2003 eingeweiht. Das Gebäude liegt im Kerngebiet Hamburg-Ottensen.
Im Weiteren siehe Ziffer 2.4. der Bekanntmachung.

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 700000

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71541000

2.3 Erfüllungsort
Hamburg
Los Nutscode
DE600

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die vorhandene Gebäudestruktur, die Geschoss- und Raumaufteilungen sind sehr spezifisch geplant und wenig auf eine andersartige Nutzung ausgerichtet.
Dies erfordert umfangreiche Umbauarbeiten und führt zu unterschiedlichen Raumaufteilungen.
Zusätzlich sollen auf dem Grundstück 4 Sporthallenfelder hergestellt werden, dafür müssen Flächen rückgebaut werden. Aufgrund der beengten Situation sind jeweils 2 Sporthallenfelder übereinander anzuordnen.
Die Schule mit einer Nutzungsfläche von ca. 14 250 m und einem Atrium von ca. 3 111 m sowie ca. 3 047 m Drittnutzflächen soll im Zeitraum ab Beauftragung bis Frühjahr 2027 geplant und umgebaut werden.
Die Tiefgarage wird extern bewirtschaftet. Ob der Betrieb der Tiefgarage innerhalb der Bauzeit erfolgen kann, muss im Rahmen der Voruntersuchungen geprüft werden. Ebenso ist zu prüfen, inwieweit ein aktueller Mieter seinen Betrieb aufrechterhalten kann.
Aufgrund der komplexen Umstrukturierung der Flächen zu schulischer Nutzung wird es auch zu Eingriffen in die Statik kommen.
Aktuell läuft das Änderungsverfahren des B-Plans in Form einer Bauvoranfrage.
Ein positiver Bescheid zur Änderung der Umnutzung von Verkaufsfläche zu Schulnutzung wurde bereits seitens des Bezirkes signalisiert.
Die Baumaßnahme (Teilabriss, Zubau, Umbau) soll in sinnvollen Abschnitten erfolgen. Die Tiefgarage soll während der Baumaßnahmen weiterhin in Nutzung bleiben.
Es ist davon auszugehen, dass zusätzlich Räume für Drittnutzer umgebaut und hergerichtet werden müssen. Hier müssen bei Bedarf entsprechende Abstimmungen mit Dritten und dem zukünftigen Vermieter (HGV) erfolgen.
Die bisherige Struktur der Gebäudefassade entlang der Bahrenfelder Straße soll nicht verändert werden. Aufgrund der Notwendigkeit der Herstellung von erforderlichen Sporthallenfeldern wird jedoch im hinteren Bereich des Gebäudes an der Gaußstraße ein Teilabbruch erforderlich. Auch hierzu läuft über eine Anfrage beim Bezirk Altona die Einholung einer Zustimmung. Eine Einbindung von Dritten sowie der Öffentlichkeit gilt als wahrscheinlich und muss innerhalb der Leistung mit erbracht werden.
Durch den Umbau der bestehenden Büro- und Verkaufsflächen zu einer schulischen Nutzung müssen unter anderem folgenden Aspekte betrachtet werden:
— Planung der erforderlichen Klassenräume auf Grundlage der LB Bau,
— Konzeption der Beleuchtung, auch unter Berücksichtigung von Blendschutz/Sonnenschutzanlagen,
— Betrachtung der Raumakustik,
— Barrierefreiheit hinsichtlich Seh-, Hör- und Gehbehinderung, Inklusion,
— Planung bzw. Einbindung des bestehenden Lüftungskonzeptes,
— Planung und Überarbeitung des bestehenden Brandschutzkonzeptes für die Erfordernisse eines Schulbetriebs,
— diverse Rückbauten, insbesondere von nichttragenden Wänden,
— Estrichen, Elektroinstallationen, Sanitärinstallationen sowie unter anderem die Ergänzung von brandschutztechnisch notwendigen Treppenhäusern,
— durch Vorstudien wurde bereits geklärt, dass aus brandschutztechnischen Gründen neue notwendige Treppenhäuser erforderlich werden, daher ist von Eingriffen in die Gebäudestatik auszugehen.
Aufgrund des begrenzten Baufeldes wir die Einrichtung einer Baustelleneinrichtungsfläche nur in beschränktem Maß möglich sein.
Für eine gesicherte Kostenindikation ist bereits in der LPH 2 eine vertiefte Planung gefordert.
Die Machbarkeitsvorstudie des Büros DNA wird (ggf. auszugsweise) den Bietern im Rahmen der Angebotsphase zur Verfügung gestellt. Das Büro DNA ist aufgrund der Erstellung der Vorstudie der Machbarkeitsstudie im Sinne des §7 VgV an der Beteiligung ausgeschlossen.
Das vorläufige Gesamtbudget der Baumaßnahme beträgt ca. 44,2 Mio. EUR brutto (gem. DIN 276 Kostengruppen 200 bis 700).
Die Durchführung der Phase Null soll im direkten Anschluss nach der Vergabe der Leistungen der Fachplaner erfolgen und wird in Zusammenarbeit mit der Behörde für Schule und Berufsbildung durchgeführt, die Ergebnisse fließen in die anschließenden Planungen ein.
Auf der entstandenen Grundlage erfolgen dann, spätestens im Herbst 21 die Ausschreibungen für die Findung der Planer.
Die Baumaßnahmen sollen nach Auszug der Mieter spätestens im Januar 2025 beginnen und spätestens bis Frühjahr 2027 abgeschlossen sein.
Es ist innerhalb der Planung zu prüfen, inwieweit ein zum Teil laufender Betrieb möglich ist.
Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
— Projektsteuerung für die Projektstufen 1 und 2, Handlungsbereiche A-E in Anlehnung an § 2 AHO Heft Nr. 9,
— Projektleitungsaufgaben für die Projektstufen 1 und 2 in Anlehnung an § 3 AHO Heft Nr. 9,
— Projektsteuerung für die Projektstufen 3 bis 5, Handlungsbereiche A-E in Anlehnung an § 2 AHO Heft Nr. 9; als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),
— Projektleitungsaufgaben für die Projektstufen 3 bis 5 in Anlehnung an § 3 AHO Heft Nr. 9 als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Besondere Leistungen:
— Vorbereiten und Einsteuern von Vorgängen in die Freigabeprozesse,
— Mitwirken bei der Einbeziehung zu beteiligender Dritter und der Öffentlichkeit bei der weiteren Projektrealisierung,
— Verwenden von auftraggeberseitig vorgegebenen EDV-Programmen mit besonderen Anforderungen in Bezug auf die Informationsverarbeitung und Dokumentation
Optionale Besondere Leistungen,
— Vorbereitung und Durchführung einer Phase Null,
— besondere Leistungen in allen Projektstufen in Anlehnung an § 2 AHO Heft Nr. 9 als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Hinweis: Zum Schutz aller am Verfahren Beteiligten vor den mit der Verbreitung von COVID-19 einhergehenden Gesundheitsgefahren behält sich der AG vor, die Verhandlung ohne Verhandlungstermin durchzuführen (vgl. §17 Abs. 11 VgV).
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch das büro luchterhandt, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.

2.6 Geschätzter Wert
EUR>700000

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

2.8 Kriterien
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert.
Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Projektsteuerung eingereichten 2 besten Referenzprojekte, welche innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2015) mit Übergabe an die Nutzer realisiert worden sind, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-3 Punkte), vergleichbare Projektsteuerungsaufgabe (0-10 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-4 Punkte) und vergleichbare angestrebte Qualität (0-3 Punkte). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 40 Punkte erreicht werden.
Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens.
Um die eingereichten Referenzprojekte anhand der vorgegebenen Kriterien prüfen zu können, ist es wichtig, die dafür notwendigen Parameter der Referenzprojekte zu benennen. Wir bitten darum, die Referenzprojekte anhand der in den Bewerbungsbogen vorgegebenen Formulare zu dokumentieren.
Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl analog § 75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.

2.9 Angaben zu Optionen
— Projektleitungsaufgaben für die Projektstufen 1 und 2 in Anlehnung an § 3 AHO Heft Nr. 9,
— Projektsteuerung für die Projektstufen 3 bis 5, Handlungsbereiche A-E in Anlehnung an § 2 AHO Heft Nr. 9; als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),
— Projektleitungsaufgaben für die Projektstufen 3 bis 5 in Anlehnung an § 3 AHO Heft Nr. 9 als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Optionale Besondere Leistungen:
— Vorbereitung und Durchführung einer Phase Null,
— Besondere Leistungen in allen Projektstufen in Anlehnung an § 2 AHO Heft Nr. 9 als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).

2.10 Zusätzliche Angaben
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben der Bewerber gemäß § 122 GWB ff. bzw. § 75 VgV. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen elektronisch einzureichen:
— ausgefüllter Bewerberbogen,
— Anlage 1A: Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (Kopie),
— Anlage 1B: Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Vordruck),
— Anlage 1C: Eigenerklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen/Zusammenarbeit (Vordruck),
— Anlage 1D: Eigenerklärung zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck),
— Anlage 1E: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes gemäß Hamburgisches Vergabegesetz (Vordruck),
— Anlage 1F: Eigenerklärung zu Scientology (Vordruck),
— Anlage 1G: Eigenerklärung zu einer (mind. vorgesehenen) Teilnahme (Vordruck) bzw. Fortbildungsnachweis (Kopie) an einer vergaberechtlichen Fortbildung mit dem Schwerpunkt VOB Teile A/B/C für eine maßgeblich am Projekt beteiligte Person (ältestens April 2016),
— Anlage 1H: Erklärung zur Bereitschaft oder der Teilnahmenachweis an einer Fortbildung zur Inklusion an staatlichen Schulen oder zum Barrierefreien Bauen gem. DIN 18040 für eine maßgeblich am Projekt beteiligte Person (Vordruck),
— Anlage 1I: Bevollmächtigung des Vertreters im Falle einer Bietergemeinschaft (Vordruck),
— Anlage 1J: Angaben zu Auftragsanteilen in einer Bietergemeinschaft (Vordruck),
— Anlage 1K: Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für Bietergemeinschaften (Vordruck),
— Anlage 1L: Eigenerklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragnehmern (Vordruck),
— Anlage 2A: Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2 genannten Deckungssummen (Kopie), bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.2,
— Anlage 2B: Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers (Vordruck),
— Anlage 3A1: Nachweis der beruflichen Befähigung des/r für die Leistung verbindlich eingesetzten Projektleiters/in (Kopie),
— Anlage 3A2: Nachweis der Qualifikation der verantwortlichen Projektleitung (Vordruck),
— Anlage 3B1 und 3B2: Darstellung von 2 vergleichbaren Referenzprojekten unter Angabe von: Projektbeschreibung, Leistungsumfangs- und -zeitraum, Baukosten + bearbeiteter Fläche, maßgeblich beteiligten Mitarbeiter/Projektleiter, Bauherr mit Ansprechpartner + Telefonnummer, Referenzschreiben oder -bestätigung vom AG nach Abschluss der beauftragten Leistungen,
— Anlage 3C: Eigenerklärung über die Beschäftigtenanzahl in den letzten drei Geschäftsjahren (Vordruck).
Näheres siehe Auswahlbogen.
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden, Fortbildungsnachweis) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
Die Darstellung der Referenzen muss im Format DIN A3 gut erkennbar sein.
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen.
Die Bewerbung ist in Schriftform oder per Signatur zu unterschreiben. Etwaige Unterschriftserfordernisse von weiteren Bietern einer Bietergemeinschaft oder Nachunternehmern sind auf den entsprechenden Formularen im Original zu unterzeichnen und als gescannte Anlage einzureichen. Insoweit werden nur hierfür gescannte Unterschriften zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die nicht fristgerecht eingehen, führen zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
Näheres siehe Verfahrenshinweise, diese sind zwingend zu beachten und bindend.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
A) Aktueller Nachweis Berufshaftpflichtversicherung:
Bei Bietergemeinschaften ist mit den Bewerbungsunterlagen eine Erklärung der Bietergemeinschaft einzureichen, im Auftragsfalle eine zusätzliche Versicherung gemeinsam mit allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft abzuschließen. Eine Eigenerklärung ist als Nachweis zulässig. Die Eigenerklärung ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu unterzeichnen. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden.
B) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers:
Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 45 Abs. 5 VgV aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
A) Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung des für die Ausführung der Leistung Verantwortlichen,
B) Nachweis Qualifikation der verantwortlichen Projektleitung,
C) Nachweis der erbrachten Leistungen für 2 Projekte für den Leistungsbereich Projektsteuerung in Anlehnung an §§ 2 + 3 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“,
D) Nachweis über die Beschäftigtenzahl durch Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter mit entsprechender fachlicher Qualifikation der letzten 3 Geschäftsjahre.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.