Abgabefrist: 11.07.2022 – Bundesrepublik Deutschland vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein – 24119 RENDSBURG-ECKERNFÖRDE – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 114-321577
Erfüllungsort:RENDSBURG-ECKERNFÖRDE
PLZ Erfüllungsort:24119
Objekt:Kronshagen
Nutscode Erfüllungsort:DEF0B - RENDSBURG-ECKERNFÖRDE
Veröffentlichung:15.06.2022
Abgabefrist:11.07.2022
Submission:11.07.2022
Bindefrist:
Projektstart:01.10.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Tragwerksplanung | ServerQualitätssicherung | Neubau | Rückbau | klimaneutral | nachhaltig | ökologisch | Institut | Verwaltungsgebäude |

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Auftraggeber
Auftraggeber: Bundesrepublik Deutschland vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein
Straße:Küterstraße 30
PLZ:24103
Nutscode :DEF02 - KIEL, KREISFREIE STADT
Ort:Kiel
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GM.SH) AöR
Email;E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de
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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121002718

Vergabenummer:
2022/S 114-321577

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Zentrales Institut für Sanitätsdienste der Bundeswehr, Dienstliegenschaft Kronshagen, Ersatzneubau – Fachplanung Tragwerksplanug

1.2 CPV Code Hauptteil
71000000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Fachplanung – Tragwerksplanung
Neubau eines Laborgebäudes inklusive technischer Infrastruktur sowie Abbruch von Bestandsgebäuden

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 685605.55

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Kronshagen
Los Nutscode
DEF0B

2.4 Beschreibung der Beschaffung
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung :
Das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) plant einen Ersatzneubau für das Zentrale Institut für Sanitätsdienste der Bundeswehr (ZInstSanBw) auf der Dienstliegenschaft Kronshagen. Die Zielsetzung für das neue Gebäude ist, den bestehenden Infrastrukturbedarf technisch, wirtschaftlich und ökologisch deutlich besser abzudecken. Das bestehende Gebäude (Gebäude 12) ist bei der Planung nicht zu berücksichtigen, da ein neuer Standort auf der Liegenschaft gewählt wurde. Am neuen Standort befindet sich derzeit ein Hubschrauberbedarfslandeplatz. Der Rückbau ist Teil dieser Maßnahme. Nach Fertigstellung des neuen Laborgebäudes sind in unmittelbarer Nähe zum Neubau zwei kleinere Gebäude (ein Dienstgebäude mit rund 2100 m² EG+1 UG sowie ein Tierhaus mit rund 280 m² nur EG) abzubrechen. Die Planung des Abbruchs ist Teil dieser Maßnahme.
Das ZInstSanBw besteht aus drei Abteilungen:
– Abteilung A: Veterinärmedizin (z.B. Durchführung von Untersuchungen von Lebensmitteln, Futtermitteln sowie Trink- bzw. Badewasser)
– Lebensmittelchemie/Ökochemie (z.B. Sicherstellung des vorbeugenden Gesundheitsschutzes durch Untersuchung von Bedarfsgegenständen und Trinkwasser)
– Leitung und Zentraler Stab
(Personalwesen, Militärische Sicherheit, Beschaffung, IT/Administration, Poststelle/Registratur)
Der Zentrale Stab wird in den bestehenden Gebäuden verbleiben. Lediglich die Institutsleitung wird mit im neuen Laborgebäude verortet.
Das Hauptaugenmerk bei der Planung des neuen Laborgebäudes liegt somit deutlich bei der Technischen Ausrüstung (z.B. Planung von BSL3-Laboren). Ein weiterer wichtiger zu berücksichtigender Aspekt bei dieser Maßnahme ist das nachhaltige Bauen. Eine Zertifizierung nach BNB wird nicht angestrebt, es sind jedoch abgestimmte Steckbriefe aus dem BNB (BNB_Laborgebäude) in der Planung und Ausführung zu berücksichtigen und umzusetzen wie z.B. die Grundsätze von CO2-neutralem Bauen, die Nutzung regenerativer Energien, der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen, der sparsame Umgang mit Wasser, der Verzicht auf Verbundwerkstoffe sowie die Unterstützung der Gesundheit und des Wohlbefindens durch die Verwendung von nachweislich ökologischen Baustoffen. Die abgestimmten Steckbriefe sollen die Qualitäten des Gebäudes für den Nutzer erhöhen.
Der Auftraggeber beabsichtigt, die nachgenannten Planungsleistungen gemäß Vertragsentwurf zu vergeben.
Honorarzonen und Baukosten:
Leistungsbild Tragwerksplanung Honorarzone IV, KG300 ca. 12.337.000€ netto, KG400 ca. 17.240.000€ netto
Eine detaillierte Leistungsbeschreibung sowie weitere verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121002718 eingestellt.

2.5 Zuschlagskriterien
_PROCUREMENT_DOC

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2031-06-01

2.8 Kriterien
Nach dem Grad der Eignung entsprechend den vorgelegten Nachweisen – vgl. III.1.1) bis III.1.3 lt. Arbeitshilfe Teilnahmewettbewerb Auswahlmatrix

2.9 Angaben zu Optionen
Stufenbeauftragung

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Vorbemerkungen für die Abschnitte III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) für Bewerbergemeinschaften, beabsichtigte Eignungsleihe und Unterauftragsvergabe:
– Den Einzelbewerbern sind Bewerbergemeinschaften gleichgestellt. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert auszufüllen und als Anlage gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dabei muss jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsanteil nachweisen, den es übernehmen soll.
– Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), sind für jedes dieser anderen Unternehmen das Formblatt Teilnahmeantrag II-1 und die dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstigen Unterlagen – sofern diese in der Auftragsbekanntmachung für den Bewerber selbst auch gefordert sind – gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des Bewerbers einzureichen.
– Beabsichtigt der Bewerber Unteraufträge zu vergeben, ohne zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (keine Eignungsleihe), ist eine Vorlage des Formblatts Teilnahmeantrag II-1 und der dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstige Unterlagen für die Unterauftragnehmer grundsätzlich nicht erforderlich. Geprüft wird im Rahmen der Eignung nur die Eignung des Bewerbers.
– Die allgemeinen Verfahrenshinweise in Abschnitt VI.3) (Zusätzliche Angaben) sind zu beachten.
Vorzulegen sind:
1) Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist sowie erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften (Formblatt Erklärung der Bewerbergemeinschaft II-2). Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern handschriftlich unterzeichnete Erklärung abzugeben.
2) Eigenerklärung darüber, dass die in § 123 Abs. 1-4 und § 124 Abs. 1 GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber nicht zutreffen (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1)
3) Erklärung zum Nichtvorliegen eines Bezugs zu Russland im Sinne der Verordnung (EU) 2022/576 gem. Formblatt „Eigenerklärung zu Aufträgen und Konzessionen oberhalb der EU-Schwellenwerte“

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Vorzulegen sind:
1) Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mindestens in Höhe von 3 Mio. für Personenschäden und 5 Mio. für sonstige Schäden oder eine verbindliche Erklärung des Haftpflichtversicherers, dass die bestehende Haftpflichtversicherung im Auftragsfall auf die geforderte Mindestdeckungssumme erhöht wird. In diesem Fall ist die Bescheinigung des Haftpflichtversicherers vor Erteilung des Auftrags nachzureichen.
2) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise) und Eigenerklärung über den Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise) für Leistungen, die dem hier ausgeschriebenen Auftragsgegenstand entsprechen, soweit dieser vom Gesamtumsatz abweicht (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1).

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
1) Eigenerklärung über die Bereitschaft zur Verpflichtung gemäß Verpflichtungsgesetz vom 2.3.1974, geändert durch § 1 Nr. 4 Gesetz vom 15.08.1974 (gemäß Formblatt Teilnahmeantrag II-1)
2) Eigenerklärung über die Bereitschaft zur Anwendung folgender CAD-Datenaustauschformate: DWG Format 2010 oder höher (gemäß Formblatt Teilnahmeantrag II-1)
3) Eigenerklärung über die Bereitschaft zur Nutzung der Dokumenten-Austauschplattform (Planteamserver) der GMSH (gemäß Formblatt Teilnahmeantrag II-1)
4) Eigenerklärung, dass bei der Planung und Durchführung der Baumaßnahme keine Beschäftigten eingesetzt werden, die Staatsbürger von Staaten sind, die auf der aktuellen Staatenliste stehen(gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1)