Abgabefrist: 13.12.2021 – Landeshauptstadt Hannover – Stadtentwässerung – 30159 REGION HANNOVER – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 218-574341
Erfüllungsort:REGION HANNOVER
PLZ Erfüllungsort:30159
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE929 - REGION HANNOVER
Veröffentlichung:10.11.2021
Abgabefrist:13.12.2021
Submission:13.12.2021
Bindefrist:
Projektstart:31.03.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Technische Ausrüstung | 5-Fernmelde- und Infotechnik | 6-Förderanlagen | Modulbauweise | 1-Grundlagenermittlung | 2-Vorplanung | 3-Entwurfsplanung | 4-Genehmigungsplanung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 8-Objektüberwachung | 9-Betreuung und Doku | Verwaltungsgebäude | Gewässer |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Landeshauptstadt Hannover - Stadtentwässerung
Straße:Sorststraße 16
PLZ:30165
Nutscode :DE929 - REGION HANNOVER
Ort:Hannover
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Zentrale Submission der Landeshauptstadt Hannover
Email;submission@hannover-stadt.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: http://www.vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YRAD4Y7/documents

Vergabenummer:
2021/S 218-574341

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Zutrittskontroll- und Gefahrenmanagementsystem für die Liegenschaft der Stadtentwässerung Hannover

1.2 CPV Code Hauptteil
71000000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Gegenstand des Auftrags ist die Fachplanung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI) für die Anlagengruppe 5
(Fernmelde- und informationstechnische Anlagen), Leistungsphasen 1 bis 9.
Der Auftragnehmer hat den Auftraggeber bei der Bedarfsplanung zu unterstützen. Er hat die erforderlichen
Bedürfnisse, Ziele und einschränkenden Gegebenheiten zu analysieren, eine Bestandsaufnahme
durchzuführen und ein Grundkonzept zu entwickeln. Dieses Grundkonzept ist mit dem Personalrat zu erarbeiten
und abzustimmen. Die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen wird hierbei vorausgesetzt.
Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Bedarfsplanung sowie die Leistungsphasen 1 bis 2 gemäß HOAI
und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Esbesteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für
den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch
stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Los Nutscode
DE929

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die Stadtentwässerung Hannover, seit 1996 ein kommunaler Eigenbetrieb der Landes-hauptstadt Hannover,
erledigt seit 125 Jahren die Aufgaben der Entwässerung und der Abwasserreinigung im Stadtgebiet.
Darüber hinaus reinigt die Stadtentwässerung auch das Schmutzwasser einiger Umlandgemeinden. In
einem Gebiet von rund 450 km², in dem rund 750.000 Menschen leben, wird das Abwasser gesammelt,
gepumpt, transportiert und in zwei modernen Klärwerken gereinigt. Die Stadtentwässerung schafft damit
eine wesentliche Voraussetzung für gesundes und umweltbewusstes Leben in der Stadt. Die Abfallprodukte
aus dem Klärprozess werden umweltschonend verwertet. Das weitverzweigte, über 2.500 km lange und
deutschlandweit drittlängste städtische Kanalnetz wird ständig inspiziert, gereinigt, unterhalten und erneuert.
Viele der unterirdischen Bauwerke und Anlagen sind für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt nicht sichtbar
oder nur schwer zu erfassen. Ohne sie und ihren sicheren Betrieb wäre es aber nicht möglich, einen hohen
Entwässerungskomfort zu gewährleisten.
Für die Liegenschaften der Stadtentwässerung Hannover soll ein standardisiertes Zutrittskontrollsystem
unter Berücksichtigung der Ergänzungen und Verknüpfung weiterer sicherheitstechnischer Anlagen erfolgen.
Das Zutrittskontrollsystem soll in sich geschlossen, zukunftssicher und modular erweiterbar sein. Es sind
unterschiedliche Anforderungsgrade und Sicherheitsniveaus zu beachten. Die Anbindung und Administration
erfolgt über ein übergeordnetes Gefahrenmanagementsystem. Das Gefahrenmanagementsystem soll
die Anbindung und Administration weitere sicherheitstechnische Anlagen wie z.B. Einbruchmeldesystem,
Videoüberwachung, Brandmeldesysteme ermöglichen.
Für das Zutrittskontroll- und Gefahrenmanagementsystem werden zurzeit Kosten in Höhe von rd. brutto 3 Mio.
Euro veranschlagt.

2.5 Zuschlagskriterien
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2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

2.8 Kriterien
Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem 4-stufigen Verfahren:
1. Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht eingereicht wurden.
2. Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich
geeignet sind, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, d. h. die geforderten Mindestanforderungen erfüllen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben aus den vorgelegten Referenzen
sowie die Zufriedenheit der Auftraggeber durch eine telefonische Abfrage zu überprüfen. Bei falschen Angaben
sowie bei negativen Auskünften über die Referenz, wird die Referenz von der Wertung ausgeschlossen.
Auch die Benennung von An-sprechpartnern, die keine Auskünfte erteilen können, führt zum Ausschluss der
Referenz aus der Wertung.
3. Sollten mehr als drei geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen
und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu
beschränken. In diesem Fall wird anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärung/
Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern beurteilt, welche Bewerber besonders
geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen.
Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der beigefügten Bewertungsmatrix entnommen werden.
Im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers
(Planungsbüro) sind die vorgelegten Referenzen maßgeblich. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden
die drei Referenzen mit der höchsten Punktzahl berücksichtigt.
4. Sollten mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, die
abschließende Auswahl und Reduzierung des Bewerberkreises durch Losverfahren herbeizuführen.

2.9 Angaben zu Optionen
Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Bedarfsplanung sowie die Leistungsphasen 1 bis 2 gemäß HOAI
und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es
besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für
den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch
stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.

3. Teilnahmebedingungen

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des
Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
2.1 Erklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder Abschluss einer entsprechenden
Haftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Haftungssummen:
– mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden,
– mindestens 1,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr
betragen. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in
voller Höhe bestehen.
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. In den beigefügten Vordrucken für
den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Erklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/
Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft
beizubringen.
2.2 Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
(2018, 2019, 2020).
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt
darzustellen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers
folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
3.1 Anzahl der in den letzten drei Geschäftsjahren (2018, 2019, 2020) jahresdurchschnittlich sowie aktuell
(2021) im auftragsrelevanten Bereich (Planungsleistungen) beschäftigten Personen, gegliedert nach:
a) Geschäftsführer*innen / Inhaber*innen
b) Architekten*innen / Ingenieur*innen
c) Technische Zeichner*innen
d) Sonstige Mitarbeiter*innen
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist die Personalübersicht für jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt
darzustellen.
3.2 Benennung einer*eines Projektleiters*in (mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung) und einer*eines
stellvertretenden Projektleiters*in (mit mindestens 2 Jahren Be-rufserfahrung) für den Auftragsfall mit
a) Nachweis der Qualifikation/Berufszulassung,
b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren.
3.3 Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von Referenzprojekten
innerhalb der letzten 10 Jahren (ab 01.01.2011), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende
Projekt vergleichbar sind.
Es sind mindestens drei Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden
drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt (vgl. XII. der Vergabeunterlagen).
Vergleichbar sind nur folgende Planungsleistungen:
– Die Planungsanforderungen müssen mindestens der Honorarzone III entsprechen.
– Es muss sich um die Einführung eines Zutrittskontroll- und/oder Gefahrenmanagementsystem handeln.
– Das Zutrittskontroll- und/oder Gefahrenmanagementsystem muss abgenommen und vom Nutzer in Betrieb
genommen sein.
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwen-dig:
– Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail)
– Art der Maßnahme
– Kurze Beschreibung des Projekts mit Angabe zu den geplanten Nutzungen
– Gesamtkosten (brutto)
– Projektzeitraum (Beauftragung / Abnahme)
– Angabe der erbrachten Planungsleistungen (Leistungsphasen)