12-KSP-21-026; GST-Erweiterungsbau für die Grundschule Thesdorf; Dachdecker- und Klempner

Artikelnummer: V405985-2021-1 Kategorie:

Beschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
12-KSP-21-026; GST-Erweiterungsbau für die Grundschule Thesdorf; Dachdecker- und Klempner

1.2 CPV Code Hauptteil
45261210

1.3 Art des Auftrags
Arbeiten

1.4 Kurze Beschreibung
Die Stadt Pinneberg plant für die Grundschule Thesdorf in Pinneberg den Neubau eines Schulgebäudes. Ein Teil der Bestandsgebäude entlang der Pestalozzistraße soll durch den Neubau ersetzt werden.
Der Neubau ist in einen 3-geschossigen (1.BA) un einen 2-geschossigen (2.BA) Gebäudeabschnitt mit dazwischenliegendem Eingangsbereich aufgeteilt. Die 2-geschossige Mensa erhält eine umlaufende Galerie. Die nachhaltige Gebäudeplanung richtet sich nach dem Motto „Schule hat Vorbildfunktion“ aus, weshalb auch nachhaltige Materialien zum Einsatz kommen und die Flachdächer begrünt werden.

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
45261210

2.3 Erfüllungsort
In den Vergabeunterlagen aufgeführt.
Los Nutscode
DEF09

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die Leistung umfasst das Herstellen der notwendigen Dachdecker- und Klempnerarbeiten für den Ersatzneubau 1.BA, der 2.BA wird zu einem späteren Zeitpunkt separat ausgeschrieben und vergeben. Das Dach wird als Flachdach mit extensiver Dachbegrünung ausgebildet. Auf dem Dach des 3-geschossigen Traktes soll eine Lüftungsanlage und eine Sirenenanlage ausgeführt werden. Hierfür sind durch das Gewerk die notwendigen Unterkonstruktionen in Form von Fundamentplatten herzustellen. Im südlichen Bereich des dreigeschossigen Traktes werden mehreren Solarmodule ausgeführt. Hierbei ist darauf zu achten, dass unterhalb der Module ebenfalls eine extensive Begründung möglich ist.
Das Dach wird in den 4 Außeneckpunkten hin entwässert. Die Fallrohre werden in der Klinkerebene ausgeführt und nachträglich mit Blech verkleidet.
Das Dach des Verbindungsbaues wird ebenfalls als extensiv begrüntes Dach ausgeführt und über die vier Eckpunkte entwässert. Die Fallrohre werden durch die Attika in den Innenbereich hinter die PR-Fassade in das schmale Seitenfeld geführt und anschließend von innen verkleidet. Im östlichen Bereich ist eine Dachluke auszuführen, die den Zugang zum Flachdach ermöglicht. Mittels Betonplatten werden die Verkehrswege auf dem Dach ausgeführt. Zur Höhenüberquerung vom Mitteltrakt auf den 3-geschossigen Bau wird außenseitig eine Leiter mit Absturzsicherung ausgeführt. Im Zuge der Dachherstellung sind ebenfalls die notwendigen Sekuraten auszuführen.
Für die Durchführung der Arbeiten sind maßgebend:
Die zum Zeitpunkt der Ausführung der Leistungen des AN geltenden, allgemein anerkannten Regeln der Technik einschließlich der für die Leistungen des AN zutreffenden allgemeinen technischen Vorschriften für Bauleistungen gemäß VOB Teil C, DIN- Normen und technische Vorschriften neuester Fassung. Dieses beinhaltet auch die mitgeltenden bzw. auf die in der DIN- Normen verwiesenen weiterführenden und / oder ergänzenden DIN- Normen.
Auf Grundlage von § 51 (2) LBO Nr. 3. „Gebäude mit mehr als 1 600 m Grundfläche des Geschosses mit der größten Ausdehnung“ Nr. 7 a. „Versammlungsstätten a) mit Versammlungsräumen, die insgesamt mehr als 200 Besucherinnen oder Besucher fassen“ und Nr. 12. „Schulen, Hochschulen und ähnliche Einrichtungen“, handelt es sich bei dem Gebäude um einen Sonderbau und wird aufgrund seiner Eckdaten in die Gebäudeklasse 5 eingestuft.
Der Unterrichtsbetrieb der Grundschule wird im derzeitigen Hauptgebäude im südlichen Grundstücksbereich über die gesamte Bauzeit aller Bauabschnitte weiter erfolgen. Erforderlichenfalls kann es im Einzelfall zu Abstimmungen für die Ausführung während des Schulbetriebs kommen. Auf den Schulbetrieb ist Rücksicht zu nehmen. Erforderlichenfalls müssen insbesondere lärm-, staub- und geruchsintensive Tätigkeiten außerhalb der Schulzeiten erfolgen.
Der Leitfaden für nachhaltiges Bauen des Bundes ist zu beachten.

2.5 Zuschlagskriterien
Preis

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2021-11-30

2.10 Zusätzliche Angaben
Der Auftraggeber ist der Kommunale Servicebetrieb der Stadt Pinneberg. Die ausschreibende Stelle ist die Zentrale Vergabestelle (ZVS) des Kreises Pinneberg. Kommunikation erfolgt ausschließlich über die ZVS.
Die Abgabe weiterer Hauptangebote ist nicht zugelassen.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister ist auf Verlangen der Zentralen Vergabestelle binnen von 6 Kalendertagen einzureichen.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Unterlagen sind auf Verlangen der Zentralen Vergabestelle binnen von 6 Kalendertagen einzureichen:
— Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
— Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extraausgewiesenem Leitungspersonal,
— Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle des Firmensitzes (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer,
— rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde),
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse bzw. Enthaftungsbescheinigung der tarifvertraglichen Sozialkassen, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist,
— Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt,
— Freistellungsbescheinigung nach § 48 b Einkommensteuergesetz,
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen,
— Nachweis über Haftpflichtversicherung,
— Referenzen aus den letzten 3 Geschäftsjahren

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Folgende Unterlagen sind auf Verlangen der Zentralen Vergabestelle binnen von 6 Kalendertagen einzureichen:
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf Verlangen nachzuweisen, dass die vorgesehenen Nachunternehmen präqualifiziert
Sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind die Eigenerklärungen auch für die vorgesehenen Nachunternehmen abzugeben, es sei denn, die Nachunternehmen sind präqualifiziert. In diesem Fall reicht die Angabe der Nummer, unter der die Nachunternehmen in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Das Formblätter „Eigenerklärung zur Eignung“ ist Bestandteil der Vergabeunterlagen zu dieser Ausschreibung.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Finanzierung- u. Zahlungsbedingungen gem. § 16 VOB / B.
Fristverlängerung der Schlusszahlung auf 60 KT, da verlängerte Prüffristen (Generalplaner, Projektsteuerung, KSP, RPA) bishin zum Unterschriftenlauf Beauftragung vorliegen.
Der AN hat bei Überschreitung der Ausführungsfrist der Frist für die Vollendung als Vertragsstrafe für jeden Werktag des Verzugs zu zahlen: 0,1 % der im Auftragsschreiben genannten Auftragssumme ohne USt.
Die Vertragsstrafe wird auf insgesamt 5 % der im Auftragsschreiben genannten Auftragssumme (ohne USt) begrenzt.
Soweit die Auftragssumme mindestens 250 000 EUR ohne Umsatzsteuer beträgt, ist Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl.Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten.
Die Sicherheit für Mängelansprüche beträgt 3 % der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme (vorläufige Abrechnungssumme).

Zusätzliche Information

Vertragsabschluss

200

Dach/Fassade-

,

212

Bauleistungen-

Außenanlagen-

sonstige_Leistungen-

Objekt–

,

Objektplanung-

,

Nutzung-

Technische Ausstattung-

Management-

284_Massnahme-

,

Randbedingungen-

286_Bauweise-

,