Abgabefrist: 29.03.2022 – Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb (EWL) – 76829 LANDAU IN DER PFALZ, KREISFREI – Reinigung von Abwässerkanälen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 041-106793
Erfüllungsort:LANDAU IN DER PFALZ, KREISFREI
PLZ Erfüllungsort:76829
Objekt:Kläranlage, Am Hölzel 32, 76829 Landau in der Pfalz
Nutscode Erfüllungsort:DEB33 - LANDAU IN DER PFALZ, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:28.02.2022
Abgabefrist:29.03.2022
Submission:29.03.2022
Bindefrist:11.05.2022
Projektstart:11.05.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:90470000 Reinigung von Abwässerkanälen

Schlagwörter:

Entsorgung | Rückbau | Institut | Gewässer |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb (EWL)
Straße:Georg-Friedrich-Dentzel-Straße 1
PLZ:76829
Nutscode :DEB33 - LANDAU IN DER PFALZ, KREISFREIE STADT
Ort:Landau in der Pfalz
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Stadtverwaltung Landau - Zentrale Vergabestelle
Email;zentrale-vergabestelle@landau.de
Telefon:

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Projektleiter
Projektleiter:Stadtverwaltung Landau - Zentrale Vergabestelle
Straße:Waffenstraße 5
PLZ:76829
Nutscode:
Ort:Landau in der Pfalz
Kontakt:
Email:Stadtverwaltung Landau - Zentrale Vergabestellezentrale-vergabestelle@landau.de
Telefon:+49 6341-13-3022

Website Projektleiter

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: http://www.vergabe.vmstart.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17f26595dd8-12179a0d12bfc216

Vergabenummer:
2022/S 041-106793

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Abtransport und Verwertung von Sieb- und Rechenrückständen, Sandfangrückständen, Abfällen aus der Kanalreinigung und Straßenkehricht des Entsorgungs- und Wirtschaftsbetriebs Landau

1.2 CPV Code Hauptteil
90470000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Abtransport und Verwertung von Sieb- und Rechenrückständen, Sandfangrückständen, Abfällen aus der Kanalreinigung und Straßenkehricht des Entsorgungs- und Wirtschaftsbetriebs Landau

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 109300.00

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Kläranlage, Am Hölzel 32, 76829 Landau in der Pfalz
Los Nutscode
DEB33

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Beim Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau fallen pro Jahr an:
– ca. 80 t Sieb- und Rechenrückstände (Rechengut)
– ca. 160 t Sandfangrückstände (Sandfanggut)
– ca. 220 t Straßenkehricht
– ca. 100 t Abfälle aus der Kanalreinigung (Kanalräumgut)
– ca. 100 t Abfall aus der Sinkkastenreinigung (Sinkkastengut)

2.5 Zuschlagskriterien
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2.6 Geschätzter Wert
EUR>109300.00

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2023-05-10

Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn nicht bis zum 30.11. des vorigen Jahres von einem der Vertragspartner schriftlich gekündigt wird. Unbeschadet des Satzes 1 endet das Vertrags-verhältnis spätestens am 10.05.2026.

2.9 Angaben zu Optionen
Nebenangebote sind zugelassen für die nachfolgend genannten Bereiche:
Wahl der AVV-Abfallschlüssel
Unter Umständen existieren weitere Verwertungswege unter Verwendung alternativer, geeig-neter Abfallschlüssel unter Berücksichtigung der Analysenergebnisse. Die Bieter können da-her auch Nebenangebote mit (teilweise oder komplett) anderen Abfallschlüsseln abgeben. Die Nebenangebote müssen alle anderen Voraussetzungen des Hauptangebotes erfüllen. Voraussetzung ist, dass die durchgeführten Tätigkeiten (Sammeln, Befördern Behandeln, Verwerten etc.) für den jeweiligen alternativen Abfallschlüssel zertifiziert sind. Das bedeutet, dass das Unternehmen, das die jeweilige Tätigkeit durchführt, ein gültiges Zertifikat nach §§ 56, 57 KrWG vorweist. Liegt kein Zertifikat für die angegebene Tätigkeit in Kombination mit dem alternativen Abfallschlüssel vor, wird das jeweilige Nebenangebot ausgeschlossen.

2.10 Zusätzliche Angaben
Neben dem Angebotspreis wird der Auftraggeber auch die Ökoeffizienz- und Klimaschutzaspekte bei der wirtschaftlichen Wertung des Angebotes berücksichtigen.
Zunächst wird der Bruttoangebotspreis für die Verwertung des Abfalls für ein Kalenderjahr ermit-telt. Maßgeblich ist die angegebene Jahresmenge.
Die so ermittelten Bruttojahreskosten für die Verwertung der Abfälle werden mit einem Malus pro Entfernungskilometer beaufschlagt. Dabei wird der Hin- und Rückweg berücksichtigt, also die einfache Entfernung von der Verwertungsanlage zur Übernahmestelle verdoppelt. Zum Berechnen des Malus werden die Kosten k des CO2- Ausstoßes nach den politischen Vorgaben des AG mit einem Umweltkostenfaktor in Höhe von 40,00 EUR je Mg oder 0,04 € je kg CO2 Emission veran-schlagt.
Im einfachsten Fall werden alle Materialien über die gleiche Entfernung transportiert. Dann kann die Summe aller Materialien verwendet werden. Für die genannten Jahres-Schätzwerte ist die Summe gleich 670 Mg.
Basierend auf einer CO2-Äquivalente mco2 von 0,09 kg CO2 pro Mg Material und pro gefahrenem Kilometer wird die Belastung berechnet. Mit einer jährlichen Materialmenge M und einer Strecke S folgt dann die Berechnungsformel:
Malus = M * mco2 * S * k
Werden die Materialien über unterschiedliche Entfernungen transportiert, wird der Malus als Summe der jeweiligen Umweltkosten berechnet. Der Malus wird zu dem Bruttojahresangebotspreis addiert und ergibt so den Wertungspreis:
Wertungspreis = Angebot + Malus
Beispiel:
Angebot: 50.000 € | Materialmenge M: 670 MG | Strecke S: 800 km
Wertungspreis = 50.000 € + 670 Mg * 0,09 (kg CO2/Mg * km) * 800 km * 0,04 (€/kg CO2)
= 50.000 € + 1929,60 € = 51.929,60 €

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Mit dem Angebot sind folgende Eigenerklärungen abzugeben (Formblatt 124LD):
– Angaben zur Eintragung in das Berufs-, Handelsregister, Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer
– Angaben zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
– dass die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistung erfüllt sind.
Kommt das Angebot in die engere Wahl, sind dann innerhalb einer Frist auf gesondertes Verlangen folgende Nachweise vorzulegen:
– gültige Gewerbeanmeldung, gültiger Handelsregisterauszug und gültige Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer
*) die Bescheinigungen müssen gültig sein bzw. dürfen, falls kein Gültigkeitszeitraum genannt ist, nicht älter als 12 Monate sein.
Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen. Auftragsspezifische Nachweise sind ggf. zusätzlich vorzulegen.
Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und den jeweiligen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft und Nachunternehmern jeweils gesondert vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen, soweit für die ausgeschriebenen Leistungen/Tätigkeiten nach dem Recht des Herkunftslandes Erlaubnisse, Genehmigungen, Konzessionen oder Zulassungen erforderlich sind. Die nach dem Recht des Herkunftsstaates des Unternehmens maßgeblichen Dokumente sind dann vorzulegen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Durchführung von Verhandlungen bzw. vor Beauftragung von ausländischen Bewerbern eine Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mit dem Angebot sind folgende Eigenerklärungen abzugeben (Formblatt 124LD):
– Angaben zum Umsatz des Unternehmens der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen
– Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation
– Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung
Kommt das Angebot in die engere Wahl, sind dann innerhalb einer Frist auf gesondertes Verlangen folgende Nachweise vorzulegen:
– eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes (Bescheinigung in Steuersachen) *)
*) die Bescheinigungen müssen gültig sein bzw. dürfen, falls kein Gültigkeitszeitraum genannt ist, nicht älter als 12 Monate sein
Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen. Auftragsspezifische Nachweise sind ggf. zusätzlich vorzulegen.
Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und den jeweiligen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft sowie Nachunternehmern jeweils gesondert vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen, soweit für die ausgeschriebenen Leistungen/Tätigkeiten nach dem Recht des Herkunftslandes Erlaubnisse, Genehmigungen, Konzessionen oder Zulassungen erforderlich sind. Die nach dem Recht des Herkunftsstaates des Unternehmens maßgeblichen Dokumente sind dann vorzulegen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Durchführung von Verhandlungen bzw. vor Beauftragung von ausländischen Bewerbern eine Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mit dem Angebot sind folgende Erklärungen abzugeben – Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124LD)
– Angaben zu erbrachten Leistungen, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind
– eine Referenzerklärung als Eigenerklärung
– Angaben zu Arbeitskräften
– Zertifikat nach der Verordnung über Entsorgungsfachbetriebe gem. §§ 56, 57 KrWG
– Konkrete Angaben zur zugelassenen Behandlungsanlage und deren gültigen Genehmigungen für alle vier Materialien
– Weitere Verwendung der behandelten Rückstände (z. B. Rekultivierungsmaßnahmen, wenn möglich mit Angabe Rekultivierungshalde oder Verwendung beim Straßenbau o. ä.)
– Ein Muster des Übernahmescheins oder Übernahmeprotokolls
– Nachweis über die verwerteten Stoffmengen des letzten Geschäftsjahres innerhalb der BRD gegliedert nach Verwertungsart und Verwertungsstoff
– Entfernung zur Verwertungsanlage
– Benennung der Fachkraft für Arbeitssicherheit
Unterlagen, die auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind:
– Benennung der Subunternehmer (auch Transporteur)
– Gültige Genehmigung (BImSchG) für die angegebenen (Behandlungs-)Anlagen
Kommt das Angebot in die engere Wahl, sind dann innerhalb einer Frist auf gesondertes Verlangen folgende Nachweise vorzulegen:

Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen. Auftragsspezifische Nachweise sind ggf. zusätzlich vorzulegen. Insbesondere müssen dort hinterlegte Referenzen mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sein.
Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und den jeweiligen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft sowie Nachunternehmern jeweils gesondert vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen, soweit für die ausgeschriebenen Leistungen/Tätigkeiten nach dem Recht des Herkunftslandes Erlaubnisse, Genehmigungen, Konzessionen oder Zulassungen erforderlich sind. Die nach dem Recht des Herkunftsstaates des Unternehmens maßgeblichen Dokumente sind dann vorzulegen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Durchführung von Verhandlungen bzw. vor Beauftragung von ausländischen Bewerbern eine Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Vorlage einer Eigenerklärung nach § 4 des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben (Landestariftreuegesetz – LTTG) in der jeweils geltenden Fassung.