Abgabefrist: 25.03.2022 – Gemeinde Wiedemar – 04425 NORDSACHSEN – Stadtplanung und Landschaftsgestaltung

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 038-098651
Erfüllungsort:NORDSACHSEN
PLZ Erfüllungsort:04425
Objekt:04509 Wiedemar (Gemeindegebiet)
Nutscode Erfüllungsort:DED53 - NORDSACHSEN
Veröffentlichung:23.02.2022
Abgabefrist:25.03.2022
Submission:25.03.2022
Bindefrist:14.04.2022
Projektstart:14.04.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71400000 Stadtplanung und Landschaftsgestaltung

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Flächennutzungsplan | Bebauungsplan | Verwaltungsgebäude |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Gemeinde Wiedemar
Straße:Kyhnaer Hauptstrasse 29
PLZ:04509
Nutscode :DED53 - NORDSACHSEN
Ort:Wiedemar OT Kyhna
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Landratsamt Nordsachsen
Email;zentrale-vergabestelle@lra-nordsachsen.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-17f0ba3e0f5-2025affbed4dd19b

Vergabenummer:
2022/S 038-098651

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Bebauungsplan Industrievorsorgegebiet Wiedemar

1.2 CPV Code Hauptteil
71400000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Aufstellung eines Bebauungsplans Industrievorsorgegebiet Wiedemar und die Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Wiedemar

2. Beschreibung

2.1 Bezeichnung des Auftrags
Umweltplanung

Losnr.: 2
2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71400000

2.3 Erfüllungsort
04509 Wiedemar (Gemeindegebiet)
Los Nutscode
DED53

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die Beschaffung umfasst die Aufstellung einer Umweltplanung, sowie weitere vorbereitende Planungen, Erfassungen und Fachgutachten.

2.5 Zuschlagskriterien
_PROCUREMENT_DOC

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2023-01-31

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Ein Nachweis über eine aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister (bzw. Auszug aus dem entsprechenden Unternehmensregister des jeweiligen Heimatstaats), nicht älter als 3 Monate, ist vorzulegen.
Die Bildung einer Bieter-/Arbeitsgemeinschaft wird zugelassen. Die Mitglieder der Bietergemeinschaften verpflichten sich, sich im Falle der Auftragserteilung zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, die den in der Bekanntmachung enthaltenen Anforderungen (Rechtsform nach BGB, gesamtschuldnerische Haftung, bevollmächtigter Vertreter) entspricht. Die nachträgliche Bildung einer Bieter-/Arbeitsgemeinschaft nach Abgabe des Angebotes sowie der nachträgliche Eintritt in eine Bieter-/Arbeitsgemeinschaft, die den Zuschlag erhalten hat, sind nicht möglich. Hinsichtlich der Angaben und Erklärungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen und berufli-chen Leistungsfähigkeit genügt es, wenn die Bieter-/Arbeitsgemeinschaft die Anforderungen insgesamt durch ihre Mitglieder erfüllt, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist.
Sollen Dritte als Unterauftragnehmer zur Erfüllung des Auftrages hinzugezogen werden, sind die relevanten Auftragsbestandteile (Art und Umfang der durch den Unterauftragnehmer auszuführenden Leistung) im Angebot zu benennen und die für diese Leistungen zu beauftragenden Unterauftragnehmer anzugeben (siehe Formular EU-Verzeichnis der Unterauftragnehmer). In diesem Fall ist nachzuweisen, dass dem Bieter die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen (siehe Formular Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer).
Geforderte Eigenerklärungen sind für jeden vorgesehenen Dritten (Mitglied einer Bieter-/Arbeitsgemeinschaft oder Unterauftragnehmer) dem Angebot beizufügen. Jedes Unternehmen darf sich nur einmal am Vergabeverfahren unabhängig ob als Einzelbieter, Mitglied einer Bieter-/Arbeitsgemeinschaft oder als Unterauftragnehmer beteiligen. Das gilt auch für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn Sie wirtschaftlich unabhängig sind.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eigenerklärungen gemäß §§ 123, 124 GWB, dass beim Bieter bzw. bei der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft keine Ausschlussgründe vorliegen, sind dem Angebot beizufügen. Etwaige Maßnahmen des Bieters bzw. der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft zu einer Selbstreinigung nach § 125 GWB sind als gesonderte Erklärung einzureichen.
Der Bieter bzw. die Bieter-/Arbeitsgemeinschaft hat in den letzten drei Geschäftsjahren einen durch-schnittlichen jährlichen Gesamtumsatz von mindestens netto 300.000,00 Euro nachzuweisen. Die durch-schnittlichen, jährlichen Gesamtumsätze sind anzugeben.
Für die geforderten Planungsleistungen des Loses 1 ist über die letzten drei Geschäftsjahre ein Umsatz an vergleichbaren Planungsleistungen von jährlich mindestens netto 80.000,00 Euro zu belegen. Für die geforderten Planungsleistungen des Loses 2 ist über die letzten drei Geschäftsjahre ein Umsatz an ver-gleichbaren Planungsleistungen von jährlich mindestens netto 60.000,00 Euro zu belegen.
Der Bieter (bzw. bei Bieter-/Arbeitsgemeinschaften jedes einzelne Mitglied) verfügt über eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckung in der nachfolgend benannten Höhe:
Personenschäden: 1.000.000,00 Euro
Sachschäden: 250.000,00 Euro
Vermögensschäden: 250.000,00 Euro
Ein aktueller Nachweis (nicht älter als 3 Monate) ist dem Angebot beizufügen. Sollte momentan eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer geringeren Deckungssumme bestehen, ist neben dem Nachweis der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung eine Erklärung beizufügen, dass im Auftragsfall die Versicherungssumme wie gefordert erhöht wird. Entsprechender Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit mindestens oben benannten Deckungssummen ist spätestens im Zuge des Vertragsschlusses beizubringen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Los 1:
1.1) Erbringung des Nachweises eines geeigneten Referenzprojektes
1.1.1) Ein Bebauungsplan (B-Plan) für ein Industriegebiet (GI) > 50 Hektar Geltungsbereich in den letzten 10 Jahren. Das GI muss dabei auf mehr als 50% der Grundfläche der Baugebiete im Geltungsbereich festgesetzt sein.
1.1.2) Der Referenz-B-Plan muss mindestens als Entwurf zur öffentlichen Auslegung vorliegen.
1.1.3) Der Entwurf des Referenz-B-Plans zur öffentlichen Auslegung muss nach dem 01.03.2012 an Auftraggeber übergeben worden sein.
1.1.4) Der Bieter muss mindestens 60% des Leistungsbildes B-Plan § 19 HOAI selbst erbracht haben.
1.1.5) Die Kontaktadresse des Auftraggebers ist anzugeben.
1.2) Erbringung des Nachweises, dass der für die Ausführung des geplanten Auftrages vorgesehene Projektverantwortliche über Erfahrungen in vergleichbaren Projekten verfügt, insbesondere mindestens ein B-Plan GI > 50 Hektar sowie B-Pläne GI oder Gewerbegebiete (GE) < 50 Hektar
Los 2:
2.1) Erbringung des Nachweises eines geeigneten Referenzprojektes
2.1.1) Ein Umweltbericht zu einem B-Plan > 50 Hektar Geltungsbereich in den letzten 10 Jahren.
2.1.1) Der Umweltbericht zum Referenz-B-Plan muss mindestens als Entwurf zur öffentlichen Ausschreibung vorliegen.
2.1.2) Der Umweltbericht zum Entwurf zur öffentlichen Auslegung muss nach dem 01.03.2012 an den Auftraggeber übergeben worden sein.
2.1.3) Der Bieter muss den Umweltbericht vollständig selbst erbracht haben.
2.1.4) Die Kontaktadresse des Auftraggebers ist anzugeben.
2.2) Erbringung des Nachweises, dass der für die Ausführung des geplanten Auftrages vorgesehene Projektverantwortliche über Erfahrungen in vergleichbaren Projekten verfügt, insbesondere mindestens ein Umweltbericht für einen B-Plan > 50 Hektar sowie einen Umweltbericht für einen B-Plan < 50 Hektar
Der Bieter bzw. die Bieter-/Arbeitsgemeinschaft verfügt mindestens über einen GIS- oder CAD-Arbeitsplatz zum Erstellen digitaler Pläne und Zeichnungen, der einen Datenaustausch als Shape-Datei und im XPlanGML-Format gewährleistet.