Abgabefrist: 21.10.2021 – Der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises als Kreispolizeibehörde – 51570 RHEIN-SIEG-KREIS – Bestattungsdienste

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 183-476481
Erfüllungsort:RHEIN-SIEG-KREIS
PLZ Erfüllungsort:51570
Objekt:Die Erfüllungsorte umfassen die Gebiete der Städte Siegburg, Hennef, Lohmar und der Gemeinden Neunkirchen-Seelscheid, Much, Eitorf, Windeck und Ruppichteroth.
Nutscode Erfüllungsort:DEA2C - RHEIN-SIEG-KREIS
Veröffentlichung:21.09.2021
Abgabefrist:21.10.2021
Submission:21.10.2021
Bindefrist:26.11.2021
Projektstart:01.01.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:98371000 Bestattungsdienste

Schlagwörter:

Leittechnik | Einrichtung | Institut | Justiz | Polizei | Gewässer | Kirche |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises als Kreispolizeibehörde
Straße:Frankfurter Str. 12 - 18
PLZ:53721
Nutscode :DEA2C - RHEIN-SIEG-KREIS
Ort:Siegburg
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;zvs@rhein-sieg-kreis.de
Telefon:

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Projektleiter
Projektleiter:Rhein-Sieg-Kreis, Der Landrat, Allgemeine Dienste und Zentrale Vergabestelle
Straße:Kaiser-Wilhelm-Platz 1
PLZ:53721
Nutscode:
Ort:Siegburg
Kontakt:
Email:Rhein-Sieg-Kreis, Der Landrat, Allgemeine Dienste und Zentrale Vergabestellezvs@rhein-sieg-kreis.de
Telefon:

Website Projektleiter

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY58DEVB/documents

Vergabenummer:
2021/S 183-476481

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Bergung und Transport von Leichen und Leichenteilen im Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Siegburg

1.2 CPV Code Hauptteil
98370000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Auftragsgegenstand ist das aus strafprozessualen Gründen veranlasste fachgerechte Bergen und der Transport von Leichen und Leichenteilen aus dem Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde des Rhein-Sieg-Kreises in die Leichenhalle des Nordfriedhofes in Siegburg (Alte Lohmarer Str. 10), zum Institut für Rechtsmedizin Bonn (Stiftsplatz 12, 53111 Bonn) oder im Ausnahmefall auf besondere Anweisung zu einer anderen, näher bezeichneten Stelle.

2. Beschreibung

2.1 Bezeichnung des Auftrags
Siegburg und östliches Kreisgebiet

Losnr.: 1
2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
98371000

2.3 Erfüllungsort
Die Erfüllungsorte umfassen die Gebiete der Städte Siegburg, Hennef, Lohmar und der Gemeinden Neunkirchen-Seelscheid, Much, Eitorf, Windeck und Ruppichteroth.
Los Nutscode
DEA2C

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Das Leistungspaket beinhaltet alle erforderlichen Bergungsmaßnahmen einschließlich des Einsammelns von Leichenteilen und deren Transport in die Leichenhalle des Nordfriedhofes in Siegburg (Alte Lohmarer Str. 10), zum Institut für Rechtsmedizin Bonn (Stiftsplatz 12, 53111 Bonn) oder im Ausnahmefall auf besondere Anweisung zu einer anderen, näher bezeichneten Stelle.
Es sind sämtliche Leichen und Leichenteile, unabhängig vom jeweiligen Zustand (Größe, Gewicht, Verwesungszustand, etc.), zu bergen und zu transportieren. Auf Weisung der Polizei sind auch gelegentliche Handreichungen wie z. B. Hilfe beim Entkleiden oder Unterstützung bei Leichenschau (Drehen der Leiche) auszuführen.
Es muss eine 24-stündige Einsatzbereitschaft an allen Wochentagen (auch an Sonn- und Feiertagen) sichergestellt sein. Die in der Leistungsbeschreibung aufgeführten Dienstleistungen müssen zu jeder
Tages- und Nachtzeit grundsätzlich mit eigenem Personal und eigenen Fahrzeugen unverzüglich ausgeführt werden.
Zwischen der telefonischen Beauftragung durch die Leitstelle des Auftraggebers und Erscheinen des Auftragnehmers am Einsatzort dürfen im Regelfall (Ausnahmen z.B. bei schlechter Witterung/Glatteis) längstens 60 Minuten ab Auftragserteilung liegen.
Der Transport von Leichen/Leichenteilen ist mit mindestens zwei Personen auszuführen.
Die Transportfahrzeuge müssen den Anforderungen an Bestattungskraftwagen (BKW), welche über die Bestimmung der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO) und der dazu ergangenen Richtlinien hinausgehen, gemäß DIN 75 081 entsprechen.
Der Auftragnehmer sowie seine Beschäftigten haben sich zur Verschwiegenheit zu verpflichten. Informationen, die die Beschäftigten durch die Zusammenarbeit mit der Polizei erhalten, dürfen nicht nach außen getragen werden. Dabei sind vor allem Auskünfte an Dritte, z.B. an Pressevertreter o ä. ebenso untersagt wie das persönliche Fotografieren der Verstorbenen bzw. das Dulden derartiger Tätigkeiten durch Dritte.
Alle zum Schutz der Arbeitskräfte erlassenen Vorschriften, besonders die Vorschriften des Arbeits- und Infektionsschutzes, sind einzuhalten.

2.5 Zuschlagskriterien
Preis

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2023-12-31

Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils 12 weitere Monate, sofern dieser nicht spätstens 6 Monate vor Ablauf gekündigt wird.
Der Vertrag endet spätestens mit Ablauf des 31.12.2025, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
1. Der Bieter hat das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gem. §§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) durch Eigenerklärung (Eigenerklärung Ausschlussgründe) zu erklären. Bei Bietergemeinschaften ist die vorgenannte Erklärung von allen MItgliedern abzugeben.
2. Auf Verlangen der Vergabestelle ist ein einfaches polizeiliches Führungszeugnis – nicht älter als 6 Wochen – gemäß § 30 ff. Bundeszentralregistergesetz (BZRG) für den Firmeninhaber/Geschäfsführer (oder eine gleichwertige Bescheinigung einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des Bieters) sowie für alle mit der Auftragsausführung vorgesehenen Personen vorzulegen. Eintragungen für den Firmeninhaber / Geschäftsführer führen zum Angebotsausschluss, bei Bietergemeinschaften reicht die Eintragung eines Firmeninhaber/Geschäftsführer aus. Beschäftgte mit einem Eintrag ins polizeiliche Führungszeugnis dürfen für die Auftragsausführung nicht eingesetzt werden.
Bietergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung) mit folgendem Regelungsinhalt abzugeben:
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist;
b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;
c) dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Die von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterschriebene Erklärung ist dem Angebot zwingend beizufügen. Hierzu können folgende Möglichkeiten genutzt werden:
– Datei der unterschriebenen und eingescannten Erklärung oder
– Datei der unterschriebenen und abfotografierten Erklärung.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
– akuteller Nachweis einer Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung vorzulegen.
Bei Bietergemeinschaften ist der vorgenannte Nachweis von allen MItgliedern abzugeben.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
– Angaben zum Personalbestand (Anzahl Vollzeit- und Teilzeitkräfte)
– Angaben zum Fuhrpark (Fabrikat, Fahrzeugtyp, pol.Kennzeichen, Fahrzeug-Identnummer)
– Kontaktdaten für eine 24-stündige Erreichbarkeit (Festnetz- und/oder Mobilrufnummer, E-Mail-Adresse)
– aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft oder einer gleichwertige Urkunde einer ständigen Einrichtung des Herkunftslandes des Bieters
– Nachweis über die Eintragung in die Handwerksrolle bzw. im Register der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder einer gleichwertigen Urkunde einer ständigen Einrichtung des Herkunftslandes des Bieters
– Personalbogen (Name, Anschrift, Geburtsdatum und -ort, Nationalität) sowie polizeiliches Führungszeugnis für alle für die Auftragsausführung vorgesehenen Beschäftigten.
– Eignungsnachweise und Verpflichtungserklärungen für Unterauftragnehmer
– namentliche Benennung der vorgesehenen Unterauftragnehmer

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
1. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, alle Personen, die mit der Abwicklung der Leichentransporte betraut sind (auch Aushilfspersonal) namentlich zu benennen, damit durch den Auftraggeber eine Überprüfung der Zuverlässigkeit erfolgen kann.
2. Es ist eine 24-stündige telefonische Erreichbarkeit sicherzustellen, auch an Sonn- und Feiertagen.
3 Der Auftragnehmer hat während des gesamten Vertragszeitraums zu gewährleisten, dass innerhalb von maximal 60 Minuten ab Benachrichtigung jeder Funddort im Auftragsbereich erreicht und die Leistung dort erbracht werden kann.
4. Eintragungen bei der Informationsstelle für Vergabeausschlüsse des Landes NRW und im Gewerbezentralregister können zum Ausschluss führen. Die Abfragen werden vom Auftraggeber veranlasst und auf den engeren Bieterkreis beschränkt.