Abgabefrist: 09.12.2021 – Bundesrepublik Deutschland, vertr. durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertr. durch das Amt für Bundesbau – ABB -, vertr. durch den Landesbetrieb für Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz, vertr. durch die Niederlassungsleitung – 56068 KOBLENZ, KREISFREIE STADT – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 218-574311
Erfüllungsort:KOBLENZ, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:56068
Objekt:Koblenz
Nutscode Erfüllungsort:DEB11 - KOBLENZ, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:10.11.2021
Abgabefrist:09.12.2021
Submission:09.12.2021
Bindefrist:
Projektstart:
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Baustelleneinrichtung | Bebauungsplan | Technische Ausrüstung | 4-Starkstromanlagen | 5-Fernmelde- und Infotechnik | 6-Förderanlagen | 6-Förderanlagen | Porenbeton | Stahlbeton | Treppe | Aufzug | Einrichtung | Baustelleneinrichtung | Massiv | Qualitätssicherung | Dokumentation | 2-Vorplanung | 3-Entwurfsplanung | 4-Genehmigungsplanung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 8-Objektüberwachung | 9-Betreuung und Doku | Umbau | Sanierung | Tiefgarage | Verwaltungsgebäude | Justiz |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Bundesrepublik Deutschland, vertr. durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertr. durch das Amt für Bundesbau - ABB -, vertr. durch den Landesbetrieb für Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz, vertr. durch die Niederlassungsleitung
Straße:Hofstraße 257a
PLZ:56077
Nutscode :DEB11 - KOBLENZ, KREISFREIE STADT
Ort:Koblenz
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:LBB NL Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Email;VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: http://www.lbb.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDY0ET/documents

Vergabenummer:
2021/S 218-574311

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Block III-Sanierung zur Unterbringung Teile des BAAINBw, Koblenz-Rauental, Technische Ausrüstung, AnlGr. 4-6 und 8 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI

1.2 CPV Code Hauptteil
71200000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanung Techn. Ausrüstung, Leistungsphasen (LPH) 2-3 u. 5-9 gem. § 55 HOAI für die AnlGr. 4-6 u. 8, für den Umbau u. die Modernisierung eines Bürogebäudes im Bereich Bund militär. unter Einbeziehung der Zielvereinbarungstabelle nach BNB u. den Belangen schwerbeh. Menschen (aufgr. von Eigenleistungen teilw. Wegfall von Grundl. bzw. Teilleistungen von Grundl.). Ergänzt werden die Grundl. insbes. durch die Bes. Leistungen:
– Erstellung einer Vorlage für die von den ausführenden Firmen zu erbringende Baudokumentation unter Verwendung des Checklistenmasters
– Mitwirkung bei Erstellung des Baustelleneinrichtungsplans
– Einarbeitung in die Genehmigungsplanung
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Mit Vertragsschluss wird die Bes. Leistung Mitwirkung beim Erarbeiten einer Variantenunters. für eine mechan. Be- und Entlüftung beauftragt.
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Den Leistungen des AN sind die genehmigte ES-Bau, die RBBau und die in § 2 Nr. 2.2 des Vertrages aufgelisteten Vorschriften zu Grunde zu legen.
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2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000

2.3 Erfüllungsort
Koblenz
Los Nutscode
DEB11

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Das Bürogebäude in Koblenz-Rauental, mit einer BRI von 94.111 cbm und einer BGF 28.464 qm wurde 1974 in Massivbauweise errichtet. Der Rohbau wurde aus Stahlbeton und Mauerwerk hergestellt. Die Wände im UG sind überwiegend aus Stahlbeton. Im Bereich der Tiefgarage bzw. unter dem Innenhof wurde aufgrund der Nutzung eine Stützenkonstruktion angewendet. Die Wände der Flure und Büros in den OGs sind aus leichtem Mauerwerk (Porenbeton und Bims) gefertigt. Ab dem EG befinden sich in den vier Ecken des Gebäudes Treppenhauskerne aus Stahlbeton in Kombination mit Rippendecken.
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Die Sanierungsmaßnahmen der Technischen Gebäudeausrüstung, Gewerk Elektro umfassen im Wesentlichen folgende elektrotechnischen Anlagen und (Sicherheits-) Systeme:
KG 440: 20KV-Mittelspannungsanlage und allgemeine Elektroinstallationen, Baustelleneinrichtung, Sicherheits- und Allgemeinbeleuchtung, Blitzschutz, usw.
KG 450: IT-Datennetz, Einbruch-, Brandmelde-, elektronische Schließ- und weitere sicherheitstechnische Anlagen, usw.
KG 460: Erneuerung der Aufzugsgruppen
KG 480: Trassen und Leitungsverlegung
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Die Installationen erfolgen teilweise in Sicherheits-Bereichen mit Einstufung.
Für die gesamte Dauer der Maßnahme wird das Gebäude komplett leergeräumt.
Es liegen keine direkten, baulichen Abhängigkeiten zu anderen Baumaßnahmen vor.
Die Planung sieht eine künftige Nutzung als Bürogebäude vor.
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Vorgesehene Termine:
Beginn der Leistung/ Vertragsabschluss: 04/2022
Baubeginn: 01/2025
Ende Bauausführung 09/2027
Fertigstellung:11/2027
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Geschätzte Kosten brutto:
KG 300 gesamt: 31 192 000 EUR
KG 400 gesamt: 22 783 000 EUR
KG 600 gesamt: 508 000 EUR
Summe KG 200 600: 54 910 000 EUR
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Die Andienung der Baustelle über die Wache oder die Umsetzung möglicher diesbezüglicher Alternativen sind im Rahmen der Erstellung der EW-Bau auszuarbeiten. Die RiSBau (Abschnitt K16 RBBau) ist zu beachten.
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Das Vertragsziel des vom AG beauftragten Sanierungsplaners ist es, ein schadstofffreies Gebäude zu überlassen.
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Es ist vorgesehen einen Projektsteuerer einzuschalten.
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2.5 Zuschlagskriterien
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2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

2.8 Kriterien
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen (Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb) aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz Fachplanung Technische Ausrüstung, Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, Beschäftigtenzahl, Zahl der Führungskräfte der genannten Fachrichtung, Anzahl und Qualität der Referenzen.
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Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
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2.9 Angaben zu Optionen
Mit Vertragsschluss wird nur die Besondere Leistung Mitwirkung bei der Erstellung einer Variantenuntersuchung für eine mechan. Be- und Entlüftung beauftragt. Für die weiteren Leistungen der Leistungsstufe (LS) 1 behält sich der AG vor, die einzelnen Leistungen stufenweise entsprechend RBBau-Vertragsmuster zu beauftragen.
Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen nach § 55 HOAI gliedern sich wie folgt: LS 1 (2, 3 und 4), LS 2 (LPH 5), LS 3 (LPH 6 und 7), LS 4 (LPH 8) und LS 5 (LPH 9). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
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Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe nicht innerhalb einer angemessenen Frist abruft. Eine solche angemessene Frist endet im Regelfall nicht vor Ablauf von 6 Monaten nach vollständiger Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe.
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2.10 Zusätzliche Angaben
Der Auftraggeber behält sich vor, die Verhandlungsgespräche in Form einer Videokonferenz durchzuführen od. den Zuschlag aufgrund der mit dem Honorarangebot in Textform eingereichten Präsentationen zu vergeben ohne Verhandlungsgespräche durchzuführen.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
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Erklärung, ob die in den §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes).
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3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: Eine aktuelle Versicherungsbestätigung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung oder alternativ eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als zwei Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
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Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr bzw. für alle Versicherungsfälle bei dem Objekt mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
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Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den allgemeinen Jahresumsatz und den spezifischen Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags. Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
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3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung gestellt.
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Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2 und 6 VgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:
– der Projektleiter,
– der Bauleiter.
Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen sind nachzuweisen.
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Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter, den stellv. Projektleiter, den Bauleiter und den stellv. Bauleiter sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, welche im zugelassenen Referenzzeitraum liegen und die geforderten Mindeststandards erfüllen.
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Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben über ein Projektdatenblatt abzugeben:
a) Kurzbezeichnung der Baumaßnahme und Beschreibung der durchgeführten Maßnahmen,
b) Auftraggeber mit Name und Anschrift,
c) Bruttogrundfläche der Maßnahme (BGF nach DIN 277),
d) erbrachte Leistungsphasen,
e) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis), Zeitpunkt des Abschlusses der LPH 8 und der Inbetriebnahme des Gebäudes,
f) Rechnungswert (Honorar, netto),
g) Schwierigkeitsgrad der Maßnahme (Honorarzone nach § 56 HOAI),
h) Art der Baumaßnahme,
i) Anzahl der Vollgeschosse,
j) erbrachte Anlagengruppen,
k) Gebäudeart.
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Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten drei Jahren sowie die Zahl seiner Führungskräfte im Bereich Elektrotechnik ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
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Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV).
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Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§ 46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV).
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4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
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Die Bauarbeiten werden in einem militärischen Sicherheitsbereich ausgeführt. Es dürfen nur solche Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer am Verfahren teilnehmen und den Auftrag erhalten, die ihren Geschäftssitz in einem NATO-Staat haben. Besucher aus Staaten mit besonderen Sicherheitsrisiken haben grundsätzlich keinen Zutritt zu militärischen Sicherheitsbereichen (Anlage Staatenliste). Die Staatenliste im Sinne von § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG und § 32 SÜG wurde festgelegt durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.
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