E-Mobility-Hub im Parkhaus Berliner Straße, Wiesbaden, Konzepterstellung und Beratungsleistungen

Artikelnummer: V555573-2021-1 Kategorie:

Beschreibung

Auszug aus der Bekanntmachung über vergebene Aufträge

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
E-Mobility-Hub im Parkhaus Berliner Straße, Wiesbaden, Konzepterstellung und Beratungsleistungen

1.2 CPV Code Hauptteil
71300000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
E-Mobility-Hub im Parkhaus Berliner Straße, Wiesbaden, Konzepterstellung und Beratungsleistungen

2. Beschreibung

2.1 Bezeichnung des Auftrags
E-Mobility-Hub im Parkhaus Berliner Straße, Wiesbaden, Konzepterstellung und Beratungsleistungen

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71310000

2.3 Erfüllungsort
Landeshauptstadt Wiesbaden, Der Magistrat, Tiefbau- und Vermessungsamt
Gustav-Stresemann-Ring 15
65189 Wiesbaden
Los Nutscode
DE714

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Beim E-Mobility-Hub handelt es sich um ein innovatives Parkhaus für elektromotorisch betriebene 2-Spur-Fahrzeuge verschiedener Kategorien für die private, gewerbliche und kommunale Nutzung. Die benötigte E-Ladeinfrastruktur für bis zu 574 Ladepunkte soll in dem speziell dafür errichteten und optimierten Baukörper des Parkhauses integrativ installiert werden. Ziel ist es die E-Ladeinfrastruktur bedarfsgerecht auf die speziellen Herausforderungen der E-Mobilität und Nutzergruppen auszurichten sowie optimiert für die unterschiedlichen E-Fahrzeugarten zu betreiben. Durch ein intelligentes Flächennutzungskonzept, das sich an den Bedürfnissen der unterschiedlichen Nutzer orientiert, soll der E-Mobility-Hub eine zeitlich optimierte Ausnutzung zwischen Tag- und Nachtbetrieb ermöglichen. Dadurch sollen insbesondere Restriktionen in der Verfügbarkeit der E-Ladeinfrastruktur sowohl für gewerbliche Unternehmen als auch für Privatpersonen so reduziert werden, dass die E-Mobilität kurzfristig einen hohen Anteil am Wiesbadener Straßenverkehr und im Stadtbild einnehmen kann. Weitere Standorte für E-Mobility-Hubs sollen über ein modulares Roll-out Prinzip an festzulegenden, komplementären Standorten im Stadtgebiet Wiesbadens eruiert werden. Insbesondere folgende Themenfelder sind Gegenstand der ausgeschrieben Leistungen: – Konzeptentwicklung zu allen relevanten Themen, die bei der Umsetzung des E-Mobility-Hubs notwendig sind, dies besonders in Hinsicht auf: technische Konzepte zur Ladeinfrastruktur, Dimensionierung Netzanschluss und Stromspeicher, Wirtschaftlichkeitsanalyse der Ladeinfrastruktur sowie eines P&R-Konzeptes zur Anbindung weiterer Mobilitätsformen (Mieträder, Fahrräder, ÖPNV, Lastenbikes etc.). Des Weiteren sollen die bestehenden Konzepte zur Raum und Flächennutzung nach Nutzergruppen sowie für ein City Logistik Hub eingebunden und weiterentwickelt werden. – Erstellung eines Roll-out-Konzeptes für weitere E-Mobility-Hubs im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Wiesbaden mit der Prüfung und Vorplanung von bis zu 10 Standorten sowie die Beratung zur Erarbeitung eines Genehmigungsprozesses zur Errichtung von Ladesäulen und die Vorbereitung einer Konzessionsausschreibung. – Beratung des Auftragnehmers für Ingenieursleistungen für die technische Planung E-Ladeinfrastruktur/Elektroinstallation und die technische Gebäudeausstattung E-Ladeinfrastruktur. Das Ingenieurbüro das die Leistungen nach HOAI (§53 ff. Leistungsphase 2-7) bearbeitet wird in einem separaten Verfahren beauftragt. – Unterstützung bei der Betriebsvorbereitung und der Test-Betriebsphase. – Unterstützung bei der Betriebsvorbereitung sowie bei der Test-Betriebsphase des E-Mobility-Hubs, insbesondere bei: der Finalisierung des Geschäftsmodells, der Entwicklung von Nutzerbefragungen sowie bei der Gewinnung und Auswertung von Daten und Erkenntnissen aus dem laufenden Betrieb. Für die Entwicklung und Umsetzung des E-Mobility-Hubs im Parkhaus Berliner Straße erhält die Landeshauptstadt Wiesbaden Fördergelder aus dem Sofortprogramm Saubere Luft des Bundes. Die Umsetzung des Projektes ist dadurch mit einem verpflichtend einzuhaltenden Zeit- und Budgetplan versehen, da die Landeshauptstadt Wiesbaden ansonsten Gefahr läuft die Förderzusage zu verlieren. Weitergehende Detaillierte Informationen sind der beigefügten Aufgaben- und Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

2.9 Angaben zu Optionen
Es erfolgt ein stufenweiser Leistungsabruf (Optionen), vorbehaltlich der Gremienbeschlüsse zur weiteren Umsetzung des Projektes sowie der Entscheidung des Fördermittelgebers und der AG im weiteren Projektverlauf: Stufe I: Baustein 1: komplett, Baustein 2.1: Grobkonzept Roll-out Stufe II: Baustein 2.2: Fachliche Begleitung Beteiligungsprozess, Baustein 2.3: Beratung bei Genehmigungsprozesses und Erarbeitung Konzessionsausschreibung, Baustein 2.4: Konzeption Roll-out Planung für bis zu 10 Standorte Stufe III: Baustein 3: komplett Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf den Abruf von einzelnen und / oder sämtlichen Stufen und kann aus einem Nichtabruf auch keine weitergehenden Ansprüche (z. B. auf Schadensersatz oder Honorarerhöhung) herleiten.

3. Teilnahmebedingungen

Zusätzliche Information

Vertragsabschluss

200

212

sonstige_Leistungen-

Objekt–

Objektplanung-

Studien_Gutachten-

,

Leistungsphase-

, , , , ,

Randbedingungen-

,

286_Bauweise-