Abgabefrist: 08.06.2021 – Land Berlin – Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin(SILB), vertreten durch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH – 10115 BERLIN – Immobiliendienste

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 090-233275
Erfüllungsort:BERLIN
PLZ Erfüllungsort:10115
Objekt:Diverse Liegenschaften des Landes Berlin gem. Vergabeunterlagen „Anlage II Objektübersicht“.
Nutscode Erfüllungsort:DE300 - BERLIN
Veröffentlichung:10.05.2021
Abgabefrist:08.06.2021
Submission:08.06.2021
Bindefrist:31.12.2022
Projektstart:01.09.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:70000000 Immobiliendienste

Schlagwörter:

Holzbau | BIM-Leistungen | Baumkontrolle | Dokumentation | im laufenden Betrieb | Fördermittel | Polizei | Theater/Museum

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Auftraggeber
Auftraggeber:Land Berlin - Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin(SILB), vertreten durch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH
Straße:Alexanderstraße 3
PLZ:10178
Nutscode :DE300 - BERLIN
Ort:Berlin
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;Einkauf@bim-berlin.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/141619

Vergabenummer:
2021/S 090-233275

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Facility Management — Technisches Gebäudemanagement Berliner Polizei Tranche 1.5 und 1.6

1.2 CPV Code Hauptteil
70000000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Ausgeschrieben werden facilitäre Leistungen für 31 von der BIM GmbH zentral verwalteten Liegenschaften des Segments Polizei der Tranchen 1.5 und 1.6 in 2 Losen.
Für die Liegenschaften sind durch den AN bestimmte Bewirtschaftungsleistungen zur ganzheitlichen technischen Betriebsführung zu erbringen. Diese unterteilen sich grundsätzlich in die Betriebsführung im Facility Management (u. a. Objektmanagement, Technischer Service, Mangelanspruchsmanagement) und die Leistungen des technischen Gebäudemanagements (u.a. Betriebsführung / Objektbetrieb, Instandsetzung, Baumschau, Energiemanagement).

2. Beschreibung

2.1 Bezeichnung des Auftrags
Los_2_Technisches_Gebaeudemanagement

Losnr.: 2
2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
70000000

2.3 Erfüllungsort
Diverse Liegenschaften des Landes Berlin gem. Vergabeunterlagen „Anlage II Objektübersicht“.
Los Nutscode
DE300

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Bei dem Bewirtschaftungsgegenstand Los 2 (Tranche 1.6) handelt es sich um 16 Objekte mit insgesamt ca. 161 681 m BGF, die zu segmentspezifischen Losen zusammengefasst wurden. Dabei handelt es sich sowohl hinsichtlich der Nutzungsarten und -intensitäten als auch der Größe, Lage, Zugänglichkeit und insbesondere der Ausstattung um ein sehr heterogenes und zur Bewirtschaftung anspruchsvolles Immobilienportfolio.
Die Objekte zeichnen sich bei der laufenden Bewirtschaftung durch die Komplexität baulicher sowie technischer Gegebenheiten und der spezifischen Nutzungsanforderungen aus. Im Rahmen seiner Objektmanagementleistungen, hat der AN innerhalb seiner Kontroll- und Steuerungsleistungen für die Erfüllung der Pflichten der AN weiterer infrastruktureller Gewerke (Winterdienst, Reinigung, Sicherheitsdienste) Sorge zu tragen. Der AN koordiniert und steuert als Ansprechpartner und Schnittstelle „Objektmanagement“ zwischen AG und Nutzer die relevanten technischen und infrastrukturellen Leistungen und steht sowohl dem AG als auch den AN als verantwortlicher Ansprechpartner zur Verfügung.

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2027-08-31
Gem. § 3 EVB: Wird der Vertrag nicht 3 Monate vor Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit gekündigt, verlängert er sich um jeweils 6 Monate, längstens jedoch um 12 Monate. Die Kündigungsfrist beträgt dann 6 Wochen zum Monatsende.

Gem. § 3 EVB: Wird der Vertrag nicht 3 Monate vor Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit gekündigt, verlängert er sich um jeweils 6 Monate, längstens jedoch um 12 Monate. Die Kündigungsfrist beträgt dann 6 Wochen zum Monatsende.

2.8 Kriterien
Nach Auswertung der eingegangenen Teilnahmeanträge werden alle, unter Berücksichtigung der formalen Bestimmungen sowie festgelegten Eignungskriterien geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
— Nach Auswertung der Angebote werden alle Bieter mit wertbaren Angebote zur ersten Verhandlungsrunde aufgefordert.
— Nach der ersten Verhandlungsrunde werden die verbliebenen wertbaren Bieter zur erneuten, finalen Angebotsabgabe aufgefordert.
— Die Ausschreibungsunterlagen, insbesondere das Leistungsverzeichnis und das Betreiberkonzept, wird auf Basis der Bieterfragen und der weiteren Konkretisierung des Leistungsgegenstandes angepasst und die Änderungen in der Anlage „Änderungsdokumentation“ den Bietern zur Verfügung gestellt.
— Auf dieser Grundlage ist dann das finale Angebot abzugeben.
Zuschlagslimitierung: Die Bewerber bzw. Bieter haben die Möglichkeit sich auf ein Los oder beide Lose zu bewerben und für ein oder beide Lose ein Angebot abzugeben, können jedoch nur für 1 Los den Zuschlag erhalten (Zuschlagslimitierung). Die Regelung der Zuschlagslimitierung erklärt sich im Weiteren wie folgt: Für den Fall, dass ein Bieter in allen zwei Losen als wirtschaftlichster Bieter obsiegend sein sollte, wird nur das Los bezuschlagt (bspw. Los 1), welches in Abhängigkeit der Vergabe zum weiteren Los die gesamtwirtschaftlichste Loskombination darstellt. Die Wirtschaftlichkeit der Loskombination wird über das Zuschlagskriterium 1.1 der Bewertungsmatrix (Angebotspreis) ermittelt, sodass das Los, welches die höchste preisliche Differenz zum Zweitplatzierten aufweist, bezuschlagt wird. Sollte gemäß o. g. Verfahren zur Zuschlagslimitierung, d. h. bei gleichem „DELTA“ zwischen dem obsiegenden Bieter und dem Zweitplatzierten, wiederum keine Auswahl der Lose zur Zuschlagslimitierung möglich sein, erfolgt die Auswahl der zu bezuschlagenden Lose der Zuschlagslimitierung gemäß Zuschlagskriterium 1.1 Angebotspreis der Bewertungsmatrix beginnend mit dem niedrigsten Angebotspreis (aufsteigend).
Bei Preisgleichheit erfolgt die Entscheidung für den Zuschlag mittels Auslosung.

2.9 Angaben zu Optionen
Es besteht für den Auftraggeber die Option je Los 2 sog. Optionsobjekte im Laufe der Vertragslaufzeit zusätzlich zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung besteht nicht.

2.10 Zusätzliche Angaben
Die Bewertung der Angebote und die Auswahl des wirtschaftlichsten Bieters erfolgt Anhand der in der Bewertungsmatrix dargestellten Kriterien (vgl. Anlage Bewertungsmatrix).

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Der Bieter hat mit seinem Angebot die Eigenerklärungen gemäß § 42 VgV i. V. m. § 122 GWB die Eigenerklärung nach § 123 und 124 GWB, die Eigenerklärung Tariftreue, Mindestentlohnung und SV-Beiträgen, die Anerkennungserklärung der Besondere Vertragsbedingungen gem. Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz, die Eigenerklärung Berufshaftpflicht, die Erklärung zur Ausbildungsförderung, die Erklärung über Förderung von Frauen, die EVB Facility Management_Polizei, die Anlage Umweltschutz im Unternehmen, den Bewerbungsbogen als Excel-Datei, TNW_Eigenerklaerung, TNW_KRG, TNW_Datenschutz_DSGVO, ggf. TNW_ Bieter_u_Bewerbergemeinschaftserklärung, ggf. TNW_Verpfl_erkl_Nachunternehmer, die Verpflichtungserklärung gem. Bundesdatenschutzgesetz gem. Vergabeunterlagen abzugeben (siehe „Checkliste“). Die Besonderen Vertragsbedingungen Teile B und Teil C sowie die EVB Facility Management_Polizei werden mit elektronischer Angebotsabgabe Vertragsbestandteil.
Der Auftraggeber behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter belegen zu lassen. Dies gilt auch für Nachweise gem. Ziffer III.1.2) und III.1.3). Der Auftraggeber behält sich vor, einen Handelsregisterauszug einzufordern. Der AG behält sich weiterhin die Möglichkeit der Nachforderung von Erklärungen und Nachweisen gem. § 56 Abs. 2 VgV vor. Der Bewerber hat wirtschaftliche Verknüpfungen mit Dritten (gesellschaftsrechtliche Verbindungen) anzugeben.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1) Berufs- / Betriebshaftpflichtversicherung: Die Betriebshaftpflichtversicherung muss mind. die geforderten Versicherungssummen abdecken. 5 000 000 EUR für Personenschäden (2-fach maximiert p.a.), ­ 5 000 000 EUR für Sachschäden (2-fach maximiert p. a.), ­ 100 000 EUR für Vermögensschäden (2-fach maximiert p. a.), ­ 5 000 000 EUR für Umwelthaftpflichtschäden (1 fach maximiert p. a.), ­ 5 000 000 EUR für Umweltschäden (1-fach maximiert p. a.), ­ 1 000 000 EUR für Bearbeitungsschäden (2-fach maximiert p. a.), 250 000 EUR für Abhandenkommen von Schlüsseln / Codekarten (2 fach maximiert p. a.).
2) Der durchschnittliche Konzern- / Gesamtjahresumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mindestens 3 000 000,00 EUR je Los betragen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Wir weisen darauf hin, dass in dieser Bekanntmachung nur die wesentlichen Informationen angegeben sind. Dies ist in den Formularen zur Richtlinie von 2014 aufgrund der Zeichenbegrenzung so vorgesehen. Die abschließenden Informationen zum Verfahren können den Vergabeunterlagen entnommen werden. Bezüglich der Anforderung der Bewerbungsunterlagen beachten Sie bitte die Angaben unter Punkt VI.3) „Zusätzliche Angaben“. Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: URL siehe I.3) Kommunikation.
I. § 46 Abs. 3 Nr. 5 VgV: Eigenleistungsquote,
II. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV: Anzahl beschäftigte Mitarbeiter,
III. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV: Projektleiter, Objektleiter, Serviceleiter, Operatives Personal, Mitarbeiter Service- und Rufzentrale, Baumkontrolleure,
IV. § 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV: Beschreibung der technischen Ausstattung,
V. § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV: Qualitätsmanagement, Umweltmanagement,
VI. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: Referenzen.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Die Bewerber werden auf die Pflicht zur Einhaltung von Tarifverträgen gem. § 1 Abs. 2 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz bzw. zur Zahlung des geltenden Mindestlohnes gem. § 1 Abs. 4 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz sowie auf die Verpflichtung zur Weitergabe dieser Pflicht an Nachunternehmer hingewiesen. Einzelheiten ergeben sich aus dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz. Für die Teilnehmer von Bewerber- / Bietergemeinschaften sind dieselben formalen Bedingungen für jeden Teilnehmer zu erfüllen.