Abgabefrist: 24.05.2022 – Stadt Landshut – 84028 LANDSHUT, KREISFREIE STADT – Planungsleistungen im Bauwesen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 080-215764
Erfüllungsort:LANDSHUT, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:84028
Objekt:in den Vergabeunterlagen aufgeführt
Nutscode Erfüllungsort:DE221 - LANDSHUT, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:25.04.2022
Abgabefrist:24.05.2022
Submission:24.05.2022
Bindefrist:30.09.2022
Projektstart:
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71320000 Planungsleistungen im Bauwesen

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Denkmalschutz | Tragwerksplanung | Technische Ausrüstung | 1-Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen | 2-Wärmeversorgungsanlagen | 3-Lufttechnische Anlagen | 7-nutzungssp. und verfahrenstech. Anlagen | 8-Automation | 1-Abwasser-, Wasser- und GasanlagenBrandschutz | 2-Vorplanung | 3-Entwurfsplanung | 4-Genehmigungsplanung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 8-Objektüberwachung | 9-Betreuung und Doku | 2-VorplanungNeubau | Anbau | Sanierung | Verwaltungsgebäude | Theater/Museum

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Stadt Landshut
Straße:Luitpoldstraße 29
PLZ:84034
Nutscode :DE221 - LANDSHUT, KREISFREIE STADT
Ort:Landshut
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;ausschreibungen@landshut.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/749265FC-2530-4C70-8903-5292B9FF3019

Vergabenummer:
2022/S 080-215764

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Generalsanierung und Erweiterung Stadttheater Landshut, BA1 (TGA, HLS, Lph 2-9)

1.2 CPV Code Hauptteil
71320000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Der Auftrag umfasst die Planungsleistungen Technische Ausrüstung nach § 53 ff HOAI in Verbindung mit Anlage 15 HOAI – HLS, ALG 1-3 + 7-8, Leistungsphasen 2-9 für die Generalsanierung und Erweiterung des Stadttheater BA1 in Landshut.

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71320000

2.3 Erfüllungsort
in den Vergabeunterlagen aufgeführt
Los Nutscode
DE221

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die Stadt Landshut beabsichtigt die Generalsanierung und einen Erweiterungsneubau des denkmalgeschützten Stadttheaters Landshut am bisherigen Standort. Das bestehende Stadttheater erfüllt die heutigen Anforderungen in Bezug auf den Brandschutz, die Statik und die Technik nicht mehr, ebenso verhält es sich mit den Komfortansprüchen der Theaterbesucher.
Für die Sanierung und einen Neubau mit einem großen Theatersaales in einem Bauabschnitt liegt eine Entwurfsplanung vor.
Aufgrund der aktuellen Haushaltslage ist die Bildung von Bauabschnitten notwendig.
Die Stadt beabsichtigt nun in einem ersten Bauabschnitt das bisherige Theater zu sanieren und nur einen kleineren Neubau für Funktions- und Technikräume zu realisieren. Die Baukosten (Kgr. 300 und 400) werden vorläufig mit 21,7 Mio. EUR netto angenommen.

2.5 Zuschlagskriterien
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2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Nach Bedarf bis zum Abschluss des Projekts
Anzahl Kandidaten: 3

2.8 Kriterien
Die fristgerechte Vorlage (Abgabe mit Teilnahmeantrag) der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Bewerbungsbogen (rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle, technische, berufliche Leistungsfähigkeit, Teilnahmebedingungen) in Textform.
 
Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Gesamtumsatz des Bewerbers für mit der hier ausgelobten Leistung vergleichbare Leistungen im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, maximal 2 Punkte. Technische Leistungsfähigkeit Bürokapazität, Personalstärke, durchschnittliche Anzahl der festangestellten Beschäftigten in den letzten 3 Jahren mit Bezug auf die für die Leistung relevante Abteilung, maximal 4 Punkte.
 
Referenzen
Referenzen für Aufträge nach HOAI § 53 ff in Verbindung mit Anlage 15 bei denen die Leistungsphase 8 im Zeitraum von 01/2013 bis zum Tag der Absendung der Bekanntmachung abgeschlossen wurde. Es können maximal 5 Referenzen eingereicht werden, es müssen jedoch mindestens 2 wertbare Referenzen abgegeben werden, um im weiteren Verfahren Berücksichtigung zu finden. In die Bewertung werden jedoch nur die drei Referenzen mit der höchsten Punktzahl einbezogen (siehe Formblatt Eignungskriterien Teilnahmewettbewerb). Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Beim Kriterium Referenzen können maximal 33 Punkte erreicht werden.
 
Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punktzahl für die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung: maximale Punktzahl/Gewichtung/erreichte Punktzahl. Sofern mehrere Bewerber die Kriterien in gleichem Maße erfüllen, entscheidet gemäß § 75 (6) VgV das Los.

2.9 Angaben zu Optionen
Stufe 1 – LPH 2-4
Stufe 2 – LPH 5-7
Stufe 3 – LPH 8-9
Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst für die Stufe 1. Es ist beabsichtigt, weitere Stufen zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der Stufen 2-3 besteht jedoch nicht.

2.10 Zusätzliche Angaben

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsbogen zu verwenden, der unter https://vst.deutsche-evergabe.de/ heruntergeladen werden kann. Zur Angabe der Nachweise ist der Bewerbungsbogen vollständig ausgefüllt in Textform mit Angabe des Namens der natürlichen Person einzureichen.
 
Geforderte Nachweise sind:
Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem entsprechenden Register (z. B. Handelsregister) nicht älter als 12 Monate bezogen auf das Datum der Absendung der Bekanntmachung oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (ggf. in Kopie). Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gegen ihn vorliegen gemäß §§ 123 und 124 GWB. Die vollständigen, abschließenden Anforderungen bzw. Bedingungen ergeben sich ausschließlich aus den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers für mit der hier ausgelobten Leistung vergleichbare Leistungen in Euro/netto im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre max. 2 Punkte bei >/= 450.000,00 EUR netto. Bei Arbeitsgemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der ARGE einzeln anzugeben. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung durch Vorlage eines Versicherungsscheins nicht älter als 6 Monate bezogen auf den Tag der Absendung der Bekanntmachung oder eine Bestätigung des Versicherungsunternehmens über die geforderte Deckung für das ausgelobte Projekt im Auftragsfall. Bei Arbeitsgemeinschaften muss eine Versicherung für alle ARGE-Mitglieder gemeinsam nachgewiesen werden. Die Bestätigung muss also gerade auf die Bietergemeinschaft lauten. Alternativ kann jedes ARGE-Mitglied alleine eine Versicherung in der geforderten Höhe nachweisen, jedoch muss jeder Versicherungsbestätigung entnommen werden können, dass die Tätigkeit der ARGE gesamtschuldnerisch mitversichert ist. Des Weiteren muss ein Nachweis erbracht werden, dass die geforderten Deckungssummen mindestens 2-fach pro Jahr zur Verfügung stehen. Die geforderten Mindestdeckungssummen belaufen sich für Personenschäden auf >/= 3 Mio. EUR, für sonstige Schäden auf >/= 1,5 Mio. EUR. Sollten die Nachweise nicht entsprechend vorgelegt werden, erfolgt ein Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden entsprechende Formblätter mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt. Durchschnitt der in den letzten 3 Jahren festangestellten Beschäftigten mit Bezug auf die für die Leistung relevante Abteilung max. 4 Punkte bei >/= 8 festangestellten Mitarbeitern.
 
Referenzen (die Angaben sind im Formblatt B zu machen, das Formblatt B ist hierzu entsprechend zu vervielfältigen und mit 1 bis 5 zu nummerieren), Referenzportfolio, Kontaktdaten des Auftraggebers, Auskunftsstelle, Art des Auftraggebers (informelle Angaben), Abschluss der Leistungsphase 8 zwingend im Zeitraum von 01/2013 bis zum Tag der Absendung der Bekanntmachung, erbrachte Leistungsphasen gemäß HOAI (max. 2 Punkte bei LPH 2-8 ohne 4), beplante Anlagengruppen (max. 2 Punkte bei ALG 1-3, 7-8), Gegenstand des Auftrags bei Sanierung und Neubau eines Gebäudes max. 2 Punkte, Projektgegenstand nach HOAI § 53 ff in Verbindung mit Anlage 15 für Gebäude mit Planungsanforderungen von mindestens Honorarzone II oder höher (max. 1 Punkt), Angabe der Baukosten KGR 300-400 in € netto bei >/= 20 Mio. € (max. 3 Punkte), für Baumaßnahmen an Gebäuden unter Denkmalschutz (max. 1 Punkt). Auch bei Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft können in Summe nur maximal 5 Referenzprojekte (Formblätter B maximal 5x) eingereicht werden. Die drei besten (höchste erreichte Punktzahl) Referenzen werden gewertet.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

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