Abgabefrist: 20.01.2022 – Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland – 53111 BONN, KREISFREIE STADT – Dienstleistungen von Architekturbüros bei raumbildenden Ausbauten

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 245-646015
Erfüllungsort:BONN, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:53111
Objekt:53113 Bonn
Nutscode Erfüllungsort:DEA22 - BONN, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:17.12.2021
Abgabefrist:20.01.2022
Submission:20.01.2022
Bindefrist:30.06.2022
Projektstart:27.06.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71223000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei raumbildenden Ausbauten

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Elemente | Bauüberwachung | Bauleitung | Dokumentation | 1-Grundlagenermittlung | 2-Vorplanung | 3-Entwurfsplanung | 4-Genehmigungsplanung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 8-Objektüberwachung | 1-Grundlagenermittlung | 2-VorplanungAusbau | Verwaltungsgebäude | Justiz | Gewässer | Theater/Museum

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Straße:Willy-Brandt-Allee 14
PLZ:53113
Nutscode :DEA22 - BONN, KREISFREIE STADT
Ort:Bonn
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;vergabe@hdg.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=430298

Vergabenummer:
2021/S 245-646015

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Gestaltung Dauerausstellung

1.2 CPV Code Hauptteil
71320000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Neugestaltung der 4.500 qm großen Dauerausstellung im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. Hierfür sind Leistungen gemäß § 34 HOAI LPH 1-8 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Bauüberwachung und Dokumentation) sowie grafische und mediengestalterische Leistungen zu erbringen. Ziel ist eine moderne, besucherfreundliche und erlebnisorientierte Darstellung mit hohem und konzeptuell integriertem Medienanteil, die sich innovativer architektonischer, interaktiver, multimedialer, musealer und inklusiver Mittel gleichermaßen bedient. Gefordert wird die gestalterische Umsetzung der Ausstellungsinhalte in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und unter Berücksichtigung konservatorischer, didaktischer und szenografischer Gesichtspunkte. Mit Gestaltung sind Ausstellungsarchitektur und -grafik, die Entwicklung eines integrierten Medien-Einsatzes einschließlich Interface- und Screendesign, Medien-Gestaltung und -Planung sowie das Beleuchtungskonzept gemeint.

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71223000

2.3 Erfüllungsort
53113 Bonn
Los Nutscode
DEA22

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Gegenstand der Beauftragung ist die Umgestaltung der Dauerausstellung im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. Hierfür sind Leistungen gemäß § 34 HOAI, LPH 1-8 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Bauüberwachung und Dokumentation) sowie grafische und mediengestalterische Leistungen zu erbringen. Die Nettobausumme von 9.300.000,– Euro netto umfasst Gestaltung und Produktion der gesamten Ausstellungsarchitektur und -grafik einschließlich Fotoproduktion, Entwicklung eines integrierten Medien-Einsatzes einschließlich Interface- und Screendesign, Medien-Gestaltung und -Planung inklusive AV-Hardwarekosten und Einbau der Medientechnik sowie Licht- bzw. Elektroplanung und -technik.

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2025-11-09

2.8 Kriterien
Erfüllen mehrere Bewerber an dem Teilnahmewettbewerb mit festgelegter Höchstzahl gemäß § 51 VgV gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los vor (§ 75 Abs. 6 VgV).
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Gestalterischer Ansatz (Formensprache, Farbkonzept, Eigenständigkeit der Idee, Kongruenz mit Themen): 25%, Einsatz audiovisueller Medien (technische Innovation, effektvolle raumbezogene Nutzung, Integration ins gestalterische Gesamtkonzept): 25%, Umgang mit Exponaten (Einbindung ins Gesamtbild, Umgang mit der auratischen Wirkung des Objekts, konservatorische Gesichtspunkte): 20%, Umsetzung von Ausstellungsinhalten (Inhaltliche Durchdringung, Erkennen von Hierarchien, Setzen von Eyecatchern): 10%, Gestaltung interaktiver Elemente (Funktionalität, Animierender Charakter, Didaktischer Nutzen): 10%, Grafisches Konzept (Typografie, Umgang mit Bildern, strukturierende Funktion, Interface- und Screendesign): 10%.

2.9 Angaben zu Optionen
Der Auftraggeber behält sich die Option zur stufenweisen Beauftragung vor. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf eine Gesamtbeauftragung besteht nicht.

2.10 Zusätzliche Angaben
Die ausgeschriebene Dienstleistung wird im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV vergeben. Nach Auswahl der Bewerber für die zweite Stufe des Verfahrens sind Arbeitsproben zu einer vom Auslober gestellten Entwurfsaufgabe auszuarbeiten. Der ca. zwölfwöchige Zeitraum zur Erarbeitung der Arbeitsproben ist in den Monaten zwischen Februar und April 2022 geplant. Zu welchen Themen und in welcher Form die Arbeitsproben auszuarbeiten sind, ist Anlage 7 zu entnehmen. Ziel der Ausschreibung ist es, insbesondere neben der gestalterischen Qualität die wissenschaftlichen und didaktischen Konzepte in kooperativer Arbeitsweise gemäß den heutigen museumspädagogischen Anforderungen umzusetzen.
Die ausgearbeiteten Arbeitsproben werden anhand der unter IV.1.2 aufgeführten Kriterien bewertet. Die Ausarbeitung der Arbeitsproben wird gemäß § 77 Abs. 2 VgV mit einem Pauschalhonorar von 3.000,– Euro brutto vergütet.
Grundsätzlich sind die Unterlagen in beiden Verfahrensstufen vollständig elektronisch einzureichen, die Entwürfe entsprechend als Scan/Datei im Format PDF.
Soweit Sie für die Ausschreibung ein Angebot abgeben möchten oder abgegeben haben, sollten Sie sich regelmäßig über mögliche Informationen, Aktualisierungen und Änderungen (der Vergabeunterlagen) informieren. Diese werden ausschließlich auf der Internetseite www.evergabe-online.de bekannt gemacht. Nur Bieter, die sich auf dieser Seite für das Verfahren registriert haben, werden aktiv per E-Mail über diese Informationen, Aktualisierungen und Änderungen informiert.
Der Auftraggeber behält sich gemäß § 17 Abs. 11 VgV vor, den Auftrag bereits auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen, ohne in Verhandlungen einzutreten. Der Auftraggeber weist gemäß § 17 Abs. 12 VgV darauf hin, dass das Verfahren ggfs. In verschiedenen Phasen abgewickelt wird, um so die Zahl der zu verhandelnden Angebote ggfs. nach Erhalt der Erstangebote oder im weiteren Verlauf des Verfahrens anhand der vorgegebenen Zuschlagskriterien zu verringern.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
1) Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung nach §§ 123 und 124 GWB (Anlage 1). Diese Erklärung ist im Falle einer Bewerbergemeinschaft (Anlage 2) von jedem Mitglied vorzulegen.
2) Bei juristischen Personen ist ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder aus sonstigen einschlägigen Berufsregistern, in Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes vorzulegen.
3) Angabe von Art und Umfang des Auftrages, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt gemäß § 36 Abs. 1 VgV. Der Bewerber muss für Nachunternehmer, auf deren Eignung er sich berufen möchte, eine vom Nachunternehmer unterzeichnete Verpflichtungserklärung vorlegen (Anlage 3). Ebenso hat der Nachunternehmer in diesem Fall seine besondere Eignung gemäß III.1.3 nachzuweisen.
Für die Bewerbung sind ausschließlich die vorgesehenen Anlagen 1 bis 4 (Teilnahmeunterlagen) zu verwenden. Diese können auf der Webseite www.evergabe-online.de heruntergeladen werden. Sofern gesonderte Unterlagen (bspw. Auszug Handelsregister, Referenzen) vorzulegen sind, wird darauf in dieser Bekanntmachung oder den Teilnahmeunterlagen entsprechend hingewiesen.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1) Im Fall einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 520.000,- Euro für Personenschäden und 155.000,- Euro für sonstige Schäden nachzuweisen bzw. soweit nicht vorhanden durch eine entsprechende Eigenerklärung über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall zu bestätigen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen.
2) Eigenerklärung über a.) den Gesamthonorarumsatz des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft / des für die Eignung erforderlichen Nachunternehmers und b.) den Honorarumsatz im Bereich Ausstellungsplanung für Museen, jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft sind zu addieren. Junge oder neu gegründete Bewerber können ihre finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch andere geeignet erscheinende Belege nachweisen, bei Kapitalgesellschaften zum Beispiel in der Höhe des Gesellschafterkapitals.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Es gelten das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und die Anforderungen des § 128 GWB.
Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder haften gesamtschuldnerisch und benennen einen bevollmächtigten Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen.