Vergabe: 03.08.2021 – Stadt Forchheim – 96110 Straßgiech – Geologische Untersuchungen

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 154-409763
Erfüllungsort:FORCHHEIM
PLZ Erfüllungsort:91077
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE248 - FORCHHEIM
Auftragsvergabe:44411
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71351910 Geologische Untersuchungen
Anzahl Angebote:7
Auftragswert: EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Dokumentation | Wohneinheiten | Verwaltungsgebäude | Sportstätte | Offshore | Gebäude + Innenräume | ServerGeotechnik | Archäologische Untersuchungen | Sanierung | Bodendenkmäler |
Auftraggeber
Auftraggeber:Stadt Forchheim
Straße:Schulstr. 3
PLZ:91301
Nutscode:DE248 - FORCHHEIM
Ort:Forchheim
Land:DE
Kontakt:RAe Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Email:vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Telefon:+49 94129734-10

Website Auftraggeber

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:Archäologistik UG (haftungsbeschränkt)
Straße:Giechburgblick 13
PLZ:96110
Nutscode:DE245 - BAMBERG, LANDKREIS
Ort:Straßgiech
Kontakt:
Email:
Telefon:

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
GWS Wohnungsbau- und Sanierungsgesesellschaft der Stadt Forchheim mbH – Forchheim Nord – Archäologische Grabungen

1.2 CPV Code Hauptteil
71351914

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Die Stadt Forchheim, vertreten durch die GWS Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft der Stadt Forchheim mbH, Herderstraße 1, 91301 Forchheim, vergibt Leistungen für den Oberbodenabtrag und die archäologischen Ausgrabungen im Bereich BP Nr. 2/6-4 Gebiet Forchheim-Nord – Gewerbegebiet „Breite-Süd“.
Leistungen:
Der Auftraggeber beauftragt die Grabungsfirma für den Bodenabtrag, die Dokumentation, die Ausgrabung und die Bergung.
Grundlage der fachtechnischen Arbeiten sind die aktuellen Vorgaben zur Dokumentation archäologischer Ausgrabungen in Bayern sowie die aktuellen Vorgaben zur Fundbehandlung auf archäologischen Ausgrabungen, herausgegeben vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.
Mit dem Angebot ist ein Grabungskonzept inklusive Darlegung der Vorgehensweise zu liefern, das auf die Situation vor Ort – beispielsweise hinsichtlich besonderer Befunde oder Bodenverhältnisse (Geologie) – abgestimmt ist.
Erst nach Durchführung eines sorgfältigen und vollständigen Abtrags des Oberbodens und den geforderten Sondagen (s. Lageplan) in der Fläche werden verlässliche Prognosen zum Umfang der anschließenden qualifizierten Ausgrabung möglich sein. Die Schnitte werden ggf. in Rücksprache mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege angepasst an die Gegebenheiten vor Ort und die Geländeeigenschaften (u.a. Böschungen).
Die denkmalrechtliche Erlaubnis zur Ausführung von archäologischen Grabungen liegt vor.
Termine:
Durchführungszeitraum: 1.8.2021-31.1.2022
Grabungsbeginn: August 2021
Abschluss der Grabungen: Dezember 2021
Übergabe Dokumentation: April 2022.

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71351910

2.3 Erfüllungsort
BP Nr. 2/6-4 Gebiet Forchheim-Nord Gewerbegebiet „Breite-Süd“ 91301 Forchheim
Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.
Los Nutscode
DE248

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Allgemeine Angaben:
Die Stadt Forchheim, vertreten durch die GWS Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft der Stadt Forchheim mbH, Herderstraße 1, 91301 Forchheim, vergibt Leistungen für den Oberbodenabtrag und die archäologischen Ausgrabungen im Bereich BP Nr. 2/6-4 Gebiet Forchheim-Nord – Gewerbegebiet „Breite-Süd“.
Bisherige Befunde und Funde:
Auf der Gesamtfläche des BP „Forchheim Nord“ mit einer Fläche von 14,7 ha wurden bei der Voruntersuchung in den Jahren 2016-2017 insgesamt 18 Sondagen und in der weiterführenden Voruntersuchung 2020 zwei Sondagen (180 m mit 14 Befunden) angelegt. Im gesamten Vorhabensbereich wurden auch außerhalb der ausgewiesenen Bodendenkmäler D-4-6232-0291 (Siedlung vor- und frühgeschichtlicher Zeitstellung) und D 4 6232-0090 (Siedlung vorgeschichtlicher Zeitstellung) vorgeschichtliche Siedlungsbefunde mit u. a. Gruben und Pfostengruben festgestellt worden. Auf der 0,6 ha untersuchten Fläche wurden insgesamt 391 Befunde festgestellt. Die Befunddichte variiert jedoch. Im Norden der zu untersuchende Fläche ist mit einem hohen Befundaufkommen zu rechnen, während nach Süden hin die Befunddichte stark abnimmt. Dies spricht für den erfassten Randbereich der Siedlung.
Zeitstellung:
Neolithikum, Bronze- und frühen Eisenzeit.
Bei den Voruntersuchungen 2020 auf der östlich anschließenden Fläche (Sportpark Jahn) ist u. a. ein urnenfelder-/hallstattzeitliches Keramikgefäß geborgen worden, jedoch ohne erkennbaren Befundkontext.
Befundprognose:
Für die ca. 2,03 ha umfassende Untersuchungsfläche mit einem flächigen Oberbodenabtrag im Norden (s. Lageplan: rot markierte Fläche) und insgesamt neun Sondagen im südlichen Areal (zwei Sondagen optional und abhängig von der Befundsituation) sind auf der Grundlage der Voruntersuchung ca. 1500 Befunde (Siedlungsbefunden und ggf. Bestattungen) zu prognostizieren.
Leistungen:
Der Auftraggeber beauftragt die Grabungsfirma für den Bodenabtrag, die Dokumentation, die Ausgrabung und die Bergung.
Grundlage der fachtechnischen Arbeiten sind die aktuellen Vorgaben zur Dokumentation archäologischer Ausgrabungen in Bayern sowie die aktuellen Vorgaben zur Fundbehandlung auf archäologischen Ausgrabungen, herausgegeben vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.
Mit dem Angebot ist ein Grabungskonzept inklusive Darlegung der Vorgehensweise zu liefern, das auf die Situation vor Ort – beispielsweise hinsichtlich besonderer Befunde oder Bodenverhältnisse (Geologie) – abgestimmt ist.
Erst nach Durchführung eines sorgfältigen und vollständigen Abtrags des Oberbodens und den geforderten Sondagen (s. Lageplan) in der Fläche werden verlässliche Prognosen zum Umfang der anschließenden qualifizierten Ausgrabung möglich sein. Die Schnitte werden ggf. in Rücksprache mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege angepasst an die Gegebenheiten vor Ort und die Geländeeigenschaften (u. a. Böschungen).
Die denkmalrechtliche Erlaubnis zur Ausführung von archäologischen Grabungen liegt vor.
Termine:
Durchführungszeitraum: 1.8.2021-31.1.2022
Grabungsbeginn: August 2021
Abschluss der Grabungen: Dezember 2021
Übergabe Dokumentation: April 2022
Hinsichtlich der Aufgabenbeschreibung werden die in den Vergabeunterlagen enthaltene Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis, sowie das Ergebnis der Voruntersuchung (M-2015-1281-1_0) und der Teilgrabung (M-2015-1281-2_0), sowie der weiterführenden Voruntersuchung auf FlstNr. 993 in Bezug genommen.
Die Ergebnisse der Voruntersuchung und Teilgrabung, sowie weiterführende Voruntersuchung werden aufgrund der Dateigrößen über folgenden Server zur Verfügung gestellt:
Ftp://rarauch.dyndns.org/
Benutzername: GWS
Passwort: GWS
Zugangsdaten, Benutzername und Passwort werden zusätzlich in den Vergabeunterlagen mit gesondertem Dokument geführt.

2.5 Zuschlagskriterien
_PROCUREMENT_DOC

2.6 Geschätzter Wert
EUR>450000.00

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2022-04-30

2.10 Zusätzliche Angaben
Die Ergebnisse der Voruntersuchung und Teilgrabung, sowie weiterführende Voruntersuchung werden aufgrund der Dateigrößen über folgenden Server zur Verfügung gestellt:
Ftp://rarauch.dyndns.org/
Benutzername: GWS
Passwort: GWS
Benutzername und Passwort werden zusätzlich in den Vergabeunterlagen mit gesondertem Dokument geführt.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Der Nachweis zur Berufsausübung des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens oder der Grabungsleitung ist durch Vorlage der Berufszulassung (Magister/Master/Bachelor, Promotion Fachrichtung Ur- bzw. Vor- und Frühgeschichte, Geprüfte/r Grabungstechniker/in, Bodenkundler/in, Pedologe/in bzw. Geoarchäologe/in mit abgeschlossenes Studium der Geographie, Bodenkunde oder der (Quartär)-Geologie oder vergleichbare Berufszulassung) zu führen.
Wissenschaftliche/r Grabungsleiter/in:
Mindestkriterium: Promotion oder Magister oder Master der Fachrichtung Ur- bzw. Vor- und Frühgeschichte
Beherrschung der Sprache Deutsch in Wort und Schrift. Der Nachweis erfolgt durch ein Zertifikat (Deutsches Sprachdiplom Stufe 2, Goethe-Zertifikat, TELC entsprechend der Stufe GER [Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen] C1 oder höher) falls Deutsch nicht die Muttersprache ist.
Die wissenschaftliche Grabungsleitung ist namentlich mitzuteilen.
Technische/r Grabungsleiter/in bzw. Grabungstechniker/in:
Mindestkriterium: Geprüfte/r Grabungstechniker/in (HTW Berlin oder Fortbildung nach Frankfurter Modell) oder ein/e Magister/Master/Bachelor der Fachrichtung Ur- bzw. Vor- und Frühgeschichte
Beherrschung der Sprache Deutsch in Wort und Schrift. Der Nachweis erfolgt durch ein Zertifikat (Deutsches Sprachdiplom Stufe 2, Goethe-Zertifikat, TELC entsprechend der Stufe GER B2/C1oder höher) falls Deutsch nicht die Muttersprache ist
Die wissenschaftliche / technische Assistenz ist mit Abgabe der Bewerbung namentlich mitzuteilen.
Dokumentationsassistent/in:
Mindestkriterium: Magister/Master/Bachelor oder eine andere qualifizierte Berufsausbildung
Beherrschung der Sprache Deutsch in Wort und Schrift. Der Nachweis erfolgt durch ein Zertifikat (Deutsches Sprachdiplom Stufe 2, Goethe-Zertifikat, TELC entsprechend der Stufe GER B2/C1 oder höher) (GER B2/C1) falls Deutsch nicht die Muttersprache ist.
Bodenkundler/in, Pedologe/in bzw. Geoarchäologe/in:
Im Fall von bodenkundlichen Fragestellungen ist ein/e Bodenkundler/in, Pedologe/in bzw. Geoarchäologe/in durch die Grabungsfirma heranzuziehen. Diese Person muss mit den archäologischen Fragestellungen vertraut sein und die in Abstimmung mit der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem BLfD und der Grabungsfirma formulierten Fragestellungen in einem Gutachten zusammenfassen. Der/Die Bodenkundler/in, Pedologen/in bzw. Geoarchäologe/in ist namentlich mitzuteilen.
Mindestkriterium: Abgeschlossenes Studium der Geographie, Bodenkunde oder der (Quartär)-Geologie

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Eigenerklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: Umsatz (netto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre Leistungen für archäologische Ausgrabungen.
Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.
Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der ARGE bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer Deckungssumme von mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 2,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall muss die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherungsbestätigung ALLER ARGE-Mitglieder vorliegen (Mindestsummen sind von jedem ARGE-Mitglied vorzuweisen), wenn in der jeweiligen Bescheinigung der Passus enthalten ist, dass auch die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften sowie das in diesem Zusammenhang bestehende Risiko aus der gesamtschuldnerischen Haftung und dem Insolvenzrisiko eines ARGE-Partners mitversichert ist. Eigenerklärungen diesbezüglich sind vorläufig ausreichend.
Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Der Auftragnehmer/die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
2. Eigenerklärungen über:
2.1.) Personalstärke:
2.1.1.) Wissenschaftliche/r Grabungsleiter/in:
Mindestkriterium: Promotion oder Magister oder Master der Fachrichtung Ur- bzw. Vor- und Frühgeschichte
Beherrschung der Sprache Deutsch in Wort und Schrift. Der Nachweis erfolgt durch ein Zertifikat (Deutsches Sprachdiplom Stufe 2, Goethe-Zertifikat, TELC entsprechend der Stufe GER [Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen] C1 oder höher) falls Deutsch nicht die Muttersprache ist.
Die wissenschaftliche Grabungsleitung ist namentlich mitzuteilen,
2.1.2.) Technische/r Grabungsleiter/in bzw. Grabungstechniker/in:
Mindestkriterium: Geprüfte/r Grabungstechniker/in (HTW Berlin oder Fortbildung nach Frankfurter Modell) oder ein/e Magister/Master/Bachelor der Fachrichtung Ur- bzw. Vor- und Frühgeschichte
Beherrschung der Sprache Deutsch in Wort und Schrift. Der Nachweis erfolgt durch ein Zertifikat (Deutsches Sprachdiplom Stufe 2, Goethe-Zertifikat, TELC entsprechend der Stufe GER B2/C1oder höher) falls Deutsch nicht die Muttersprache ist.
Die wissenschaftliche / technische Assistenz ist mit Abgabe der Bewerbung namentlich mitzuteilen.
2.1.3.) Dokumentationsassistent/in:
Mindestkriterium: Magister/Master/Bachelor oder eine andere qualifizierte Berufsausbildung
Beherrschung der Sprache Deutsch in Wort und Schrift. Der Nachweis erfolgt durch ein Zertifikat (Deutsches Sprachdiplom Stufe 2, Goethe-Zertifikat, TELC entsprechend der Stufe GER B2/C1 oder höher) (GER B2/C1) falls Deutsch nicht die Muttersprache ist.
2.1.4.) Bodenkundler/in, Pedologe/in bzw. Geoarchäologe/in:
Mindestkriterium: Abgeschlossenes Studium der Geographie, Bodenkunde oder der (Quartär)-Geologie.
Der Nachweis zur Berufsausübung des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens oder der Grabungsleitung ist durch Vorlage der Berufszulassung (Magister/Master/Bachelor, Promotion Fachrichtung Ur- bzw. Vor- und Frühgeschichte, Geprüfte/r Grabungstechniker/in, Bodenkundler/in, Pedologe/in bzw. Geoarchäologe/in mit abgeschlossenes Studium der Geographie, Bodenkunde oder der (Quartär)-Geologie oder vergleichbare Berufszulassung) zu führen.
2.2.) Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern „Bewerbungsbogen/Projektdaten Referenzen“ zu machen):
Referenzportfolio Bewerber (Büro): Archäologische Ausgrabungen (der letzten 10 Jahre, sofern der Abschluss der Archäologischen Ausgrabungen im Zeitraum 1.4.2011 bis zum Ablauf der unter IV.2.2 genannten Bewerbungsfrist) mit Angaben zu:
— Grabungen, Kurzbeschreibung der Fundstelle, Grabungsort, Grabungsdauer, Funktion.
Die Berufserfahrung ist durch für die bezeichneten Personen anhand von Referenzprojekten darzustellen:
Wissenschaftliche/r Grabungsleiter/in:
Technische Grabungsleitung der Fachrichtung Ur- bzw. Vor- und Frühgeschichte (mindestens 12 Monate),
Technische/r Grabungsleiter/in bzw. Grabungstechniker/in:
Grabungserfahrung als Schnittleitung oder technische Grabungsleitung (mindestens 12 Monate),
Dokumentationsassistent/in gem. Leistungsbeschreibung:
Grabungserfahrung als Schnittleitung oder technische Grabungsleitung (mindestens 12 Monate),
Grabungsfacharbeiter/in:
Mindestens 6 Monate Grabungserfahrung (z.B. auch Fachstudenten),
Bodenkundler/in, Pedologe/in bzw. Geoarchäologe/in:
Erfahrungen
— In Bodenkunde mit dem Nachweis Paläopedologie,
— in physischer Geographie mit dem Schwerpunkt Geomorphologie,
— sowie Quartärgeologie mit dem Schwerpunkt Holozän (Landschaftsgeschichte).
Jeweils mit regionalem Bezug (Bayern, insbesondere Oberfranken, Mittelfranken, Oberpfalz und ähnliche regionale Bereiche)
Die geforderten Erfahrungen im Bereich Bodenkundler/in, Pedologe/in bzw. Geoarchäologe/in können durch mehrere Referenzen belegt werden.