Vergabe: 08.04.2021 – Björnsen Beratende Ingenieure GmbH – 56070 Koblenz – Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 089-230588
Erfüllungsort:BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD
PLZ Erfüllungsort:79189
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE132 - BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD
Auftragsvergabe:08.04.2021
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
Anzahl Angebote:4
Auftragswert:116676.25 EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Tragwerksplanung | Verwaltungsgebäude | Gewässer | Gebäude + Innenräume | 1-Grundlagenermittlung |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Regierungspräsidium Freiburg — Abteilung Umwelt — Referat 53.3 IRP
Straße:Bissierstraße 7
PLZ:79114
Nutscode:DE131 - FREIBURG IM BREISGAU, STADTKR.
Ort:Freiburg i. Br.
Land:DE
Kontakt:Herr Konstantin Radkovsky
Email:konstantin.radkovsky@rpf.bwl.de
Telefon:+49 7612084295

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:Björnsen Beratende Ingenieure GmbH
Straße:Maria Trost 3
PLZ:56070
Nutscode:DEB1 - KOBLENZ
Ort:Koblenz
Kontakt:
Email:info@bjoernsen.de
Telefon:+49 2618851151

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Ingenieurleistungen Objektplanung zum Rückhalteraum Weil-Breisach IV

1.2 CPV Code Hauptteil
71300000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Die Planung des Rückhalteraums Weil-Breisach, Abschnitt IV, ist Teil der Gesamtheit der Maßnahmen entlang des Oberrheins zur Wiederherstellung der ehemals vorhandenen Hochwassersicherheit. Der geplante Rückhalteraum Weil-Breisach erstreckt sich rechtsrheinisch von der Mündung der Kander bei Märkt, Rhein-km 175,3 bis zur Karpfenhodmündung südlich von Breisach, Rhein-km 218,8. Der geplante Rückhalteraum ist 43,5km lang, liegt in 2 Landkreisen und auf sieben Gemeinden. Der Rückhalteraum teilt sich in 4 Planungs- bzw. Bauabschnitte auf. Abschnitt IV ist Gegenstand des VgV-Verfahrens:
Tieferlegung der Teilflächen 14 a/b sowie Furtenlösung im Bereich der bisher geplanten Teilflächen 15-18, von der NATO-Rampe bei Grißheim bis zur Karpfenhodmündung südlich von Breisach, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Rhein-km 206,6 bis 218,8.

1.6 Anzahl Lose
Lose:2

2. Beschreibung

2.1 Bezeichnung des Auftrags
Tieferlegung TF 14 a/b

Losnr.: 1
2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71322500

2.3 Erfüllungsort
Der in Los 1 zu bearbeitende Planungsbereich liegt zwischen Rhein und der Autobahn A 5 auf Höhe
Heitersheim (Rh-km 206,5 -208).
Los Nutscode
DE132

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Planung und Entwicklung von Geländeanpassungen und Bauwerken innerhalb der Tieferlegungsflächen TF14 a und b unter Berücksichtigung einer optimalen Durchströmung des Raumes.
Ausgeschriebener Leistungsumfang Los 1:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke nach dem Leistungsbild in § 43 HOAI von der Grundlagenermittlung (Lph1) bis zur Genehmigungsplanung (Lph4),
— Fachplanung Verkehrsanlagen nach dem Leistungsbild in § 47 HOAI von der Grundlagenermittlung (Lph1) bis zur Genehmigungsplanung (Lph4).

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

2.8 Kriterien
Siehe III.1) der Bekanntmachung

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Eigenerklärung gem. § 44 Abs. 1 VgV, dass Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregistervorhanden ist
(„Ausschlusskriterium“)

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung über den durchschnittlichen Gesamtjahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre gem. § 45 Abs. 4 VgV:
Mindestpunktzahl ab 600 000 EUR, Höchstpunktzahl ab 1 200 000 EUR (Wichtung 5 %)

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen (Angabe Name, Berufsbezeichnung, voraussichtliche Projektposition (Wichtung 2 %).
Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist. gem. 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV: Mindestpunktzahl ab 6 Beschäftigten, Höchstpunktzahl ab 18 Beschäftigten (Wichtung 3 %).
Referenzliste (die maximale Punktzahl kann mit 6 Referenzen erreicht werden) gem. §§ 46 Abs. 3 Nr. 1, 75 Abs.5 VgV (Wichtung 90 %):
Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste. Geeignete Referenzen sind Referenzen, die vergleichbar sind. Vergleichbar sind Referenzen, wenn Sie die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen und die Leistungserbringung erfolgreich war.
„Mindestanforderungen Referenzen“:
Es können nur Punkte für eine Referenz erzielt werden, die die Mindestanforderungen erfüllt. Erfüllt eine Referenz die Mindestanforderungen, wird für die Referenz die Hälfte der erreichbaren Punktzahl vergeben.
3 Referenzen aus dem Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke (Wichtung 25 % pro Referenz)
Mindestanforderungen Referenzprojekte (Wichtung 50 %):
— Gewässerbaumaßnahmen mit dem Ziel des Hochwasserschutzes. Objektplanung § 43 HOAI (mindestens 30 % von 52 % des HOAI-Leistungsbildes LPH 1 bis 4 wurden erbracht);
— Mindesthonorarzone II oder höher nach HOAI;
— Zeitpunkt Abschluss der Leistungserbringung (HOAI LPH 1-4) innerhalb der letzten 10 Jahre;
„Zusatzpunkte Referenzen“:
Sofern eine Referenz die Mindestanforderungen erfüllt, können folgende Zusatzpunkte erzielt werden:
— Höhe der anrechenbare Herstellkosten gem. § 46 HOAI: Mindestpunktzahl ab 5 Mio. EUR netto, Höchstpunktzahl ab 15 Mio. EUR netto (Wichtung 25 %),
— Planung unter Berücksichtigung von hydraulischen 2D bzw. 3D Berechnungen (Wichtung 5 %),
— Planung im bestehenden Waldgebiet (Wichtung 5 %),
— Planung unter Zuhilfenahme eines digitalen Geländemodells (Wichtung 5 %),
— Planung unter Berücksichtigung von Oberflächenabfluss-GW-Wechselwirkung (Wichtung 5 %),
— Geplante Maßnahme beinhaltet Erdmassenbewegung über 100 000 m3 (Wichtung 5 %).
3 Referenzen aus dem Bereich Objektplanung Verkehrsanlagen (Wichtung 5 % pro Referenz)
Mindestanforderungen Referenzprojekte (Wichtung 50 %):
— Objektplanung § 47 HOAI (mindestens 33 % von 55 % des HOAI-Leistungsbildes LPH 1 bis 4 wurden erbracht);
— Zeitpunkt Abschluss der Leistungserbringung (HOAI LPH 1-4) innerhalb der letzten 5 Jahre
„Zusatzpunkte Referenzen“:
Sofern eine Referenz die Mindestanforderungen erfüllt, können folgende Zusatzpunkte erzielt werden:
— Höhe der anrechenbare Herstellkosten gem. § 46 HOAI: Mindestpunktzahl ab 0,2 Mio. EUR netto, Höchstpunktzahl ab 0,4 Mio. EUR netto (Wichtung 25 %),
— Planung von Verkehrswegen mit Furten (Wichtung 5 %),
— Planung von Verkehrswegen im naturnahen Bereich (Wichtung 5 %),
— Geplante Maßnahme beinhaltet Länge Wegebau > 0,5 km (Wichtung 5 %),
— Geplante Maßnahme beinhaltet Länge Wegebau > 1,0 km (Wichtung 5 %),
— Geplante Maßnahme beinhaltet Länge Wegebau > 1,5 km (Wichtung 5 %).
„Bewerbergemeinschaft“:
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft dürfen die eingereichten Referenzprojekte beliebig von den verschiedenen Bewerbergemeinschaftsmitgliedern eingereicht werden. Dabei muss erkennbar sein, durch welches Bewerbergemeinschaftsmitglied das Referenzprojekt erbracht wurde.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB („Ausschlusskriterium“);
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123Abs. 4 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB („Ausschlusskriterium“);
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124GWB (Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB („Ausschlusskriterium“);
— Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt, § 73 Abs. 3 VgV („Ausschlusskriterium“).