Vergabe: 06.05.2021 – Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur – 44141 Dortmund – Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 187-487125
Erfüllungsort:DORTMUND, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:44135
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DEA52 - DORTMUND, KREISFREIE STADT
Auftragsvergabe:44322
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Anzahl Angebote:4
Auftragswert:568865.46 EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Verblender | Ziegel | Abdichtungsarbeiten | Tragwerksplanung | Technische Ausrüstung | Institut | Verwaltungsgebäude | Justiz | Elemente | Treppe | Gebäude + Innenräume | Generalplanung | Denkmalschutz | 1-Grundlagenermittlung | Neubau | Umbau | Sanierung | Ertüchtigung | Keller |
Auftraggeber
Auftraggeber:Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Straße:Emscherallee 11
PLZ:44369
Nutscode:DEA52 - DORTMUND, KRFR.ST.
Ort:Dortmund
Land:DE
Kontakt:Herr Dipl.-Ing. Kim Troldner
Email:troldner@industriedenkmal-stiftung.de
Telefon:

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:Lindner Lohse Architekten
Straße:Westfalendamm 59
PLZ:44141
Nutscode:DEA52 - DORTMUND, KREISFREIE STADT
Ort:Dortmund
Kontakt:
Email:info@lindner-lohse-architekten.de
Telefon:

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Kokerei Hansa Laborgebäude

1.2 CPV Code Hauptteil
71200000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Generalplanerleistungen für die denkmalgerechte Sanierung und nutzungsbezogene Ertüchtigung des Laborgebäudes als Bestandteil des Erlebnispfades der begehbaren Großskulptur Kokerei Hansa in Dortmund.

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000

2.3 Erfüllungsort
Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Emscherallee 11
44369 Dortmund
Los Nutscode
DEA52

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die unter Denkmalschutz stehende Kokerei Hansa in Dortmund wurde im Rahmen eines Kokereineubau- und Rationalisierungsprogrammes der Vereinigten Stahlwerke AG als eine der ersten Großkokereien ab 1927/28 errichtet. Sie ist heute die letzte nahezu vollständig erhaltene Kokerei dieser Zeit. Das Industriedenkmal befindet sich seit 1997 im Eigentum der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, die den Standort Sukzessive baulich sichert und das hochrangige Denkmal im Rahmen von Veranstaltungen und Führungen auf dem Besucherpfad „Natur und Technik“ für die Öffentlichkeit zugänglich macht. Die Kokerei Hansa ist ein Ankerpunkt auf der vom Regionalverband Ruhr getragenen Route der Industriekultur und der Route Industrienatur und ein Standort des Emscherlandschaftsparks.
Das Laborgebäude befindet in zentraler Lage auf dem Gelände. Es wurde 1927/28 als eingeschossiges Maschinenhaus errichtet. Der kubische, verklinkerter Bau mit flach geneigtem Dach verfügt über eine dreiseitige Befensterung. Während an der Süd- und Osttfassade die ursprünglichen Stahlsprossenfenster erhalten geblieben sind, wurden die Fensteröffnungen an der Straßenseite (West-Fassade) im Rahmen eines Umbaus in den 50er Jahren mit Glasbausteinen und Ziegel vermauert. Die Nordfassade ist fensterlos. Das Gebäude ist nicht unterkellert.
1951 erfolgte der Umbau, bei welchem das Gebäude zweigeteilt wurde: der nördliche Gebäudeteil blieb als eingeschossiger, hallenartiger Werkstattraum erhalten und ist bis auf eine eingebaute Galerie nicht weiter unterteilt. Im südlichen Gebäudeteil wurden 2 zusätzliche Geschossdecken und hinter der Südfassade ein Treppenhaus eingezogen. Im 1. Obergeschoss wurde (nach einer kurzen Phase der Zwischennutzung für eine Sauerstoffanlage bzw. als Schwefellager) seit 1956/58 das Kokereilabor eingerichtet. In diesem Zusammenhang erfolgten weitere bauliche Veränderungen wie labortechnische Einbauten und Raumteilung. Im 2. Obergeschoss wurden provisorische Wände von 2,20 m Höhe als Raumtrenner eingebaut. Die Räumlichkeiten befinden sich direkt unter dem stählernen Fachwerk der Dachkonstruktion und sind nach oben offen.
Im Jahr 2020 erfolgte die Neuabdichtung des Daches. In diesem Zusammenhang wurde auch die Dachentwässerung erneuert.

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2025-12-31
Anzahl Kandidaten: 4

2.8 Kriterien
Die 4 Bewerber, die auf Basis der Eignungskriterien die höchste Punktzahl erreicht haben, werden zur Verhandlung zugelassen. Ergibt das Ergebnis eine höhere Zahl von Teilnehmern wegen Punktegleichstand (im Unteren Zulassungsbereich), entscheidet das Los, welche von den punktgleichen Teilnehmern zur Verhandlung aufgefordert werden. Wird die Anzahl von 3 Bewerbern, die mindestens zur Verhandlung aufgefordert werden sollen, nicht erreicht, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren aufzuheben oder mit einer niedrigeren Bewerberzahl als 3 Bewerbern fortzuführen.

2.10 Zusätzliche Angaben
Rückfragen zum Bewerbungsverfahren werden bis 6 Kalendertage vor dem Bewerbungsschluss aufgenommen und beantwortet. Die Bieterkommunikation erfolgt ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal. Sofern Fragen gestellt werden, werden diese allen Teilnehmern/Interessenten in anonymisierter Form zur Verfügung gestellt.
Jedem Bewerber/ Bieter wird empfohlen nach Abstimmung mit der Stiftung eine örtliche Inaugenscheinnahme durchzuführen.
Es wird darum gebeten, sich bezüglich Terminierung zur örtlichen Inaugenscheinnahme per E-Mail an die Kontaktstelle des Auftraggebers zu wenden.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerberformulars folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
1. Nachweis der Berufsqualifikation entsprechend Ziffer III.2.1) durch Bestätigung einer Kammer über die Mitgliedschaft oder Vorlage einer Urkunde bzw. eines Prüfzeugnisses, welche zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt-/in berechtigt;
2. Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB sowie § 124 GWB.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerberformulars folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
1. Jahresgesamtumsätze der abgeschlossenen Geschäftsjahre 2017, 2018 und 2019 (sofern für 2019 vorliegend, sonst für die Jahre 2016, 2017, 2018).

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerberformulars folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
1. Angaben zur Anzahl der qualifizierten Mitarbeiter (Angestellte sowie mitarbeitende Büroinhaber, die über mindestens eine der folgenden Berufsqualifikationen bzw. eine vergleichbare Berufsqualifikation eines anderen EU-Mitgliedsstaates verfügen: Dipl.-Ing. / Bachelor of Arts / of Engineering / Master (FH, Uni) der Fachrichtungen Architektur, Landschaftsarchitektur, Bauingenieurwesen, Geographie, Versorgungstechnik und artverwandter Ausbildungsrichtungen, sowie Meister, Techniker, Zeichner für die Jahre 2017, 2018, 2019 im jeweiligen Jahresdurchschnitt;
2. Angabe von Referenzen für vergleichbare Generalplanerleistungen für Gebäude (Objekt-/ Tragwerksplanungsleistungen und Leistungen der Technischen Ausrüstung). Es muss mindestens eine Referenz abgegeben werden, die die unten genannten Mindestanforderungen erfüllt.
Zu 2: Es sind nur Referenzen zugelassen, die alle folgenden Mindestanforderungen erfüllen:
— Die Generalplanung umfasst mind. 2 der nachfolgend aufgeführten, vollständig erbrachten Leistungsbilder aus dem Bereich: Objektplanung Gebäude und Innenräume LPH 1-8, Fachplanung Technische Ausrüstung (HKLS/ELT) LPH 1-8, Fachplanung Tragwerksplanung LPH 1-6,
— Das Referenzobjekt wird in Honorarzone III oder höher eingeordnet,
— Es handelt sich um eine denkmalgerechte Sanierung (nur bei Referenz Nummer 1 und 2).

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestabdeckungssumme von 5 000 000 EUR für Personen- und 5 000 000 EUR für sonstige Schäden, jeweils 1-Fach Maximiert, (sollten die Mindestdeckungssummen nicht erreicht werden, ein Versicherungsschutz aber bestehen, so genügt eine Erhöhung im Auftragsfall). Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) einreichen möchte, muss dieser sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält.