Abgabefrist: 21.11.2022 – Stadt Leipzig, Amt für Gebäudemanagement – 04103 LEIPZIG, KREISFREIE STADT – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 207-591673
Erfüllungsort:LEIPZIG, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:04103
Objekt:Leipzig, DE
Nutscode Erfüllungsort:DED51 - LEIPZIG, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:26.10.2022
Abgabefrist:21.11.2022
Submission:21.11.2022
Bindefrist:30.04.2023
Projektstart:
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Machbarkeitsstudie | Finanzierung | 1-Grundlagenermittlung | 2-Vorplanung | 3-Entwurfsplanung | 4-Genehmigungsplanung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 8-Objektüberwachung | 9-Betreuung und Doku | Anbau | Sanierung | Fördermittel | Schule | Institut | Verwaltungsgebäude |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Stadt Leipzig, Amt für Gebäudemanagement
Straße:Prager Str. 126-128
PLZ:04092
Nutscode :DED51 - LEIPZIG, KREISFREIE STADT
Ort:Leipzig
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;ute.hillmann@leipzig.de
Telefon:

Website Auftraggeber

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Projektleiter
Projektleiter:Funke Management + Bauberatung
Straße:Prager Straße 60
PLZ:4317
Nutscode:
Ort:Leipzig
Kontakt:
Email:Funke Management + Bauberatungkontakt@funke-mb.de
Telefon:+49 3414792556

Website Projektleiter

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.evergabe.de/unterlagen/2650719/zustellweg-auswaehlen

Vergabenummer:
2022/S 207-591673

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Modernisierung und Erweiterungsbau Grundschule Miltitz in Leipzig, Vergabe der Objektplanung Gebäude

1.2 CPV Code Hauptteil
71320000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Die Stadt Leipzig beabsichtigt die Modernisierung und Erweiterung für die Grundschule Miltitz am Standort Großmiltitzer Straße 4, 04205 Leipzig.
Das bestehende Schulgebäude gehört zu den Kulturdenkmälern der Stadt Leipzig. Es wurde 1889 errichtet und bereits 1902 erweitert. Zu Beginn der 1990er Jahre wurde die Schule umfassend saniert und durch einen Erweiterungsanbau ergänzt.
Die bisherige 1,5 zügige Schule soll zu einer 2-zügigen Grundschule mit eigener Speiseversorgung und Hort ausgebaut werden.
Die Terminplanung des AG sieht einen Planungsbeginn im April 2023, die Einreichung des Bauantrages im Februar 2024, einen Baubeginn im August 2025 und die Fertigstellung im Sommer 2027 vor.
Für das Bauvorhaben steht ein Budget von 6,85 Mio. EUR brutto (KG 200-700) zur Verfügung.
Mit dieser Veröffentlichung werden interessierte Planungsbüros gebeten, sich um die Ausführung der Leistungen zur Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß HOAI § 33ff i.V. mit Anlage 10 zu bewerben.
Im Zuge des Auswahlverfahrens werden bis zu 7 geeignete Bewerber zur Angebotsabgabe mit Erstellung einer Konzeptidee aufgefordert. Die Konzeptidee wird mit einer Aufwandsentschädigung in Höhe von 6.000 € brutto vergütet.

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71221000

2.3 Erfüllungsort
Leipzig, DE
Los Nutscode
DED51

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Mit der Ausschreibung werden die Grundleistungen zur Objektplanung Gebäude gemäß HOAI § 34 für die Leistungsphasen 1 bis 4 (optional LP 5-9) vergeben.

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2024-08-31

Fortführung der Leistungen zur Objektplanung gemäß HOAI § 34 in weiteren Stufen bis zur Leistungsphase 9. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optionalen Leistungen besteht jedoch nicht.

2.8 Kriterien
Die Wertung der eingehenden Bewerbungen erfolgt unter zwei Hauptkriterien und Unterkriterien. Die Hauptkriterien bilden die Referenzen (maximal 10 Punkte erreichbar) und die Qualifikation des Projektteams (maximal 11 Punkte erreichbar).
Eine Musterbewertung (mit maximal erreichbarer Punktzahl) ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Dort als auch im Bewerbungsbogen sind auch die Anforderungen an die Referenzen und das Projektteam sowie weitere Unterkriterien detailliert beschrieben.
Das weitere Verfahren wird auf die punktbesten Bewerber der Plätze 1 bis 7 beschränkt. Kann die Auswahl aufgrund Punktgleichheit nicht erfolgen, werden die Plätze der punktgleichen Bewerber ausgelost.

2.9 Angaben zu Optionen
Es besteht die Option der Fortführung der unter Ziffer II.2.4 beschriebenen Grundleistungen zur Objektplanung in weiteren Leistungsstufen bis zu LP 9.
Bei sämtlichen optional aufgeführten Leistungen handelt es sich um einseitige Optionsrechte zugunsten des Auftraggebers. Die Ausübung der Optionen macht der Auftraggeber von folgenden Voraussetzungen im Sinne des § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 GWB abhängig: Die von den Auftragnehmern ermittelten Kosten liegen innerhalb des Budgets des Auftraggebers, der Auftraggeber entscheidet sich, das Bauvorhaben zu realisieren, der Auftraggeber erhält Fördermittel in einem Umfang, dass die Finanzierung des Projekts sichergestellt ist. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optionalen Leistungen besteht jedoch nicht, und zwar auch dann nicht, wenn die vorstehend genannten Voraussetzungen für die Ausübung der Optionen erfüllt sind.

2.10 Zusätzliche Angaben
Ein Bewerbungsbogen ist auszufüllen und mit den betreffenden Anlagen fristgerecht einzureichen. Neben dem Bewerbungsbogen befinden sich unter den zur Verfügung gestellten Ausschreibungsunterlagen:
– ein Muster zur Wertung der Teilnahmeanträge zur Bewerberauswahl,
– die Anforderungen und Wertung der Zuschlagskriterien,
– der Vertragsentwurf des AG mit Aufgabenstellung und diversen weiteren Anlagen.
Die Stadt Leipzig hatte im Jahr 2020 eine Machbarkeitsuntersuchung durchführen lassen. Als Ergebnis liegt die Machbarkeitsstudie des Planungsbüros Luka Ehser Architekten aus Leipzig vom 04.05.2020 den Ausschreibungsunterlagen bei. Die Machbarkeitsstudie wurde jedoch unter nicht mehr gültigen Voraussetzungen (andere Bedarfsplanung) erstellt und hat lediglich informellen Charakter.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Herkunftsland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen werden gemäß VgV § 43 Absatz 1 zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird, der zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt ist.
Zum Nachweis der Bauvorlageberechtigung ist die Eintragungs-Nr. und Ort der Architektenkammer des bei der Architektenkammer registrierten Architekten bzw. bei Bauingenieuren der Mitgliedschaft in einer Ingenieurkammer, bei der der Bauingenieur als bauvorlageberechtigter Ingenieur eingetragen ist, zu nennen.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:
a) Nachweis einer im Auftragsfall bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit den Deckungssummen aus Ziffer III.2.2
b) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber den Auftrag erbringen möchte (alles im eigenen Büro, Bewerbergemeinschaft und/oder mit Nachunternehmern). Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmern ist zu erklären, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder sowie nachvollziehbare Angaben zu Funktion, Abläufen und Zuständigkeiten innerhalb der Bewerbergemeinschaft sind mit dem Angebot zwingend einzureichen.
c) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft oder eventuelle Nachunternehmer wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft sind.
d) Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt.
e) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß GWB §123 und §124 bestehen.
f) Angabe der mittleren Anzahl an Architekten, Ingenieuren und technischen Mitarbeitern in den Jahren (2020 bis aktuell),
g) Angabe, ob es sich beim Bewerber um ein Kleinstunternehmen, ein kleines oder ein mittleres Unternehmen (KMU) gemäß der EU-Empfehlung 2003/361/EG der Europäischen Union handelt.
h) Ausgefüllter Bewerbungsbogen, der Bewerbungsbogen ist als Download beziehbar unter https://www.evergabe.de/unterlagen (Referenznummer: „FMB_P208“).

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherungs- bzw. Kreditinstitut mit einer jährl. Deckung von min. 2 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 1,5 Mio. Euro für Sach- und für Vermögensschäden. Bei Bewerbergemeinschaften sind diese Erklärungen zur Haftpflichtversicherung für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizufügen und der Versicherungsschutz muss für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Abgabe der Angebote sein. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Sollte eine Berufshaftpflicht mit einer geringen Deckungssumme bestehen, ist eine Erklärung eines (o. mehrerer) in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherungs- bzw. Kreditinstituts beizufügen, dass im Auftragsfall die Versicherungssumme auf die oben festgesetzten Summen erhöht wird.