Abgabefrist: 03.06.2022 – Bundesanstalt für Immobilienaufgaben – 78224 KONSTANZ – Bau kompletter Wohnhäuser

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 084-223039
Erfüllungsort:KONSTANZ
PLZ Erfüllungsort:78224
Objekt:Steinstr. 6a/ 8a/ 10a in 78467 Konstanz
Nutscode Erfüllungsort:DE138 - KONSTANZ
Veröffentlichung:29.04.2022
Abgabefrist:03.06.2022
Submission:03.06.2022
Bindefrist:31.10.2022
Projektstart:31.10.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsArbeiten
CPV Kategorie:45211300 Bau kompletter Wohnhäuser

Schlagwörter:

Keller | Tiefbauarbeiten | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 8-Objektüberwachung | Neubau | Wohneinheiten |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Straße:Fasanenstraße 87
PLZ:10623
Nutscode :DE300 - BERLIN
Ort:Berlin
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;verdingung@bundesimmobilien.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=455257

Vergabenummer:
2022/S 084-223039

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Neubau eines Mehrfamilienhauses in der Wohnsiedlung „Petershauser Briel“ in 78467 Konstanz, Steinstr. 6a/ 8a/ 10a, Planungs- und Bauleistungen Lph. 5-8 nach HOAI – VOEK 356-21

1.2 CPV Code Hauptteil
45211300

1.3 Art des Auftrags
Arbeiten

1.4 Kurze Beschreibung
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) zur Vergabe von Planungs- und Bauleistungen LPh. 5-8 nach HOAI zum Neubau eines Mehrfamilienhauses in der Wohnsiedlung „Petershauser Briel“ in 78467 Konstanz, Steinstr. 6a/ 8a/ 10a

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Steinstr. 6a/ 8a/ 10a in 78467 Konstanz
Los Nutscode
DE138

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Es werden Totalunternehmerleistungen (Planungs- und Bauleistungen) ausgeschrieben die auf Basis der vorliegenden Planung als Leistungsziel die in der Leistungsbeschreibung genannten Gebäude, Freianlagen, Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke schlüsselfertig und inbetriebnahmefertig herstellen und zu den vereinbarten Kosten, Terminen und Qualitäten an die Auftraggeberin übergeben.

Ausgangssituation:
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als Auftraggeberin ist Eigentümerin des Grundstücks Steinstraße 6a-10a in 78462 Konstanz, die insgesamt 21 bundeseigenen Liegenschaften in der Siedlung Petershausen-Nord, Konstanz wurden auf die Möglichkeiten der Modernisierung, Aufstockung und Nachverdichtung hin untersucht. Dabei wurde auf dem Flurstück 1775/17 südlich der Objekte Steinstraße 6-10 und Gottfried-Keller-Straße 13-17, die Möglichkeit der Nachverdichtung durch einen Neubau ermittelt.

Die auf dem Flurstück vorhandenen Wohngebäude Steinstraße 6-10 und Gottfried-Keller-Straße 13-17 wurden im Zeitraum 1951-1954 als militärische Unterkunftsgebäude für die französischen Streitkräfte und deren Familien errichtet und werden seitdem als Wohngebäude genutzt. Das Flurstück 1775/17 wird im Norden und Nord/Westen von der Gottfried-Keller-Straße, im Osten von der Hans-Thoma-Straße und im Süden von der Steinstraße umschlossen und ist derzeit mit 3 Wohngebäuden bebaut. Die vorhandenen Wohngebäude sind jeweils hälftig geteilt und nach Norden bzw. nach Süden hin mit unterschiedlichen Adressen benannt (Gottfried-Keller-Straße 13, 15, 17 und Steinstraße 6, 8, 10). In der bisherigen planerischen Auseinandersetzung mit der Liegenschaft wurden die einzelnen Gebäude folgendermaßen bezeichnet:
– Haus A: Bestandsgebäude Steinstraße 10 / Gottfried-Keller-Straße 17
– Haus B: Bestandsgebäu de Steinstraße 8 / Gottfried-Keller-Straße 15
– Haus C: Bestandsgebäude Steinstraße 6 / Gottfried-Keller-Straße 13
– Haus D: Neubau Steinstraße 6a / 8a / 10a

Als 1. Bauabschnitt soll im Rahmen dieses Verfahrens der Neubau Haus D/ Steinstraße 6a-10a realisiert werden. Die Realisierung erfolgt bei vollständigem Betrieb der nördlich angrenzenen Objekte Haus A, B und C (Gottfried-Keller-Straße 13-17 und Steinstraße 6-10).
Neben dem im Besitz der BImA befindlichen Flurstück 1775/17 werden folgende Bereiche in die Baumaßnahme 1. Bauabschnitt / Neubau Haus D mit einbezogen:
– Ein Teil des Flurstücks 1775/18 (südlich an das Flurstück 1775/17 anschließende Grünfläche, Gehweg-bereich an der Steinstraße)
– Ein Teil des Flurstücks 1775/41 (Vorgarten und Gehweg westlich Gottfried-Keller-Straße 17 / Haus A)

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2024-11-11

2.10 Zusätzliche Angaben
Das Verhandlungsverfahren ist in zwei Verfahrensstufen unterteilt. Es beginnt mit einem Teilnahmewettbewerb und einer sofort dazu anschließenden Angebotswertung und ist somit zeitlich betrachtet einstufig aber erfolgt in zwei Schritten.

Im ersten Schritt werden die Bewerber/-innen auf ihre Eignung anhand der veröffentlichten Eignungsanforderungen geprüft und für die Teilnahme am weiteren Verfahren ausgewählt. (vgl. Ziffer 3.1 Verfahrensleitfaden – Einreichung der Teilnahmeanträge). Im zweiten Schritt erfolgt die Prüfung und Wertung der eingereichten Angebote (inkl. Verhandlung) sowie die Zuschlagsentscheidung auf das wirtschaftlichste Angebot.

Es ist geplant, alle geeignete/-n Bewerber/-innen auf der Grundlage der in der Vergabebekanntmachung dargelegten Kriterien nach der Eignungsprüfung in Schritt 1 für die Wertung der Angebote in Schritt 2 auszuwählen und ggf. zu einer Vergabeverhandlung vor einem Auswahlgremium der Auftraggeberin einzuladen. Nach Durchführung etwaiger Verhandlungen werden die Bieter unter weiterer Fristsetzung aufgefodert, ein finales Angebot abzugeben.

Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag bereits auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten (vgl. § 3b Abs. 3 Nr. 7 EU VOB/A).
Anschließend werden diese Bieter zur Abgabe von endgültigen Angeboten aufgefordert (vgl. Ziffer 7 Verfahrensleitfaden – Voraussichtlicher Ablauf des Verfahrens).
In diesem Zusammenhang behält sich die Auftraggeberin ebenfalls vor, nur über die Angebote zu verhandeln, die nach Auswertung der Erstangebote aufgrund der Zuschlagskriterien gemäß der beiliegenden Wertungsmatrix (Anlage 8) in die engere Wahl kommen.

3. Teilnahmebedingungen

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
4. Eigenerklärung zur bestehenden bzw. abzuschließenden Betriebshaftpflichtversicherung (im Vordruck der Vergabeunterlagen Anlage 1 – Bewerberauskunft- enthalten oder durch EEE):
Die Betriebshaftpflichtversicherung hat mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufzuweisen: Personenschäden 3 Mio. €, sonstige Schäden 2 Mio. €.
Sollten die jeweiligen Deckungssummen schon erreicht sein, ist eine bereits eine Kopie des Versicherungsnachweises beizulegen. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bewerber/Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen bzw. eine Betriebshaftpflichtversicherung mit den angegebenen Deckungssummen abzuschließen. Spätestens nach Auftragserteilung ist der Versicherungsnachweis unaufgefordert vorzulegen.
5. Eigenerklärung (im Vordruck der Vergabeunterlagen Anlage 1 -Bewerberauskunft) enthalten oder durch EEE) zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart über die Errichtung von Wohnungsneubauten als Mehrfamilienhäuser, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
– Bewerbergemeinschaften sind bereits bei Abgabe des Teilnahmeantrages verpflichtet, alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie Art und Umfang des Leistungsteils des jeweiligen Mitglieds zu benennen sowie ein Mitglied als bevollmächtigten Vertreter. Bewerbergemeinschaften müssen sich verpflichten, im Falle der Auftragserteilung die Vertragsleistung mit den namentlich benannten weiteren Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft als Arbeitsgemeinschaft auszuführen und für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten gesamtschuldnerisch zu haften. Für die Abgabe der vorgenannten Erklärungen ist die Bewerbergemeinschaftserklärung (Vordruck Bewerbergemeinschaftserklärung Anlage 2) zu verwenden.

Hinweis: Werden vom Auftraggeber Eignungskriterien als Mindestanforderungen definiert, so führt der fehlende Nachweis zum Ausschluss aus dem Verfahren.

Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge und Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richtet sich nach dem § 16a EU VOB/A. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist von mindestens drei Werktagen und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht. Der Teilnahmeantrag wird nicht nachgefordert. Teilnahmeanträge und gleichzeitig einzureichende Erstangebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 16 EU VOB/A erfüllen, werden nicht gewertet.

Der Teilnahmeantrag und das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Nicht in deutscher Sprache verfassten Dokumen-ten ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen. Andernfalls können diese nicht berücksichtigt werden.

Mit dem Teilnahmeantrag muss gleichzeitig das Erst-Angebot abgegeben werden. Dieses wird aber erst nach erfolgter Eignungsprüfung (Schritt 1) gewertet. Der/Die Bewerber/-in der/die mit seinem/ihrem Teilnahmeantrag kein Erst-Angebot abgibt, wird ausgeschlossen.
Es ist also zu beachten, dass die unter Ziffer 5.2 des Verfahrensleitfaden genannten Unterlagen zum Angebot zusammen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind.
Es findet keine Verringerung der Anzahl der Bewerber zur Angebotswertung (Schritt 2) statt, jede/r geeignete Bewerber/-in, der/die ein Erst-Angebot abgegeben hat, wird gewertet. Bitte Beachte dazu Anlage 14 – Hinweisblatt.

Weitere Angaben und Anforderungen sind den Formblättern und Bewerbungsbedingungen des Verfahrensleitfaden zu entnehmen.

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