Vergabe: 04.11.2021 – Magistrat der Universitätsstadt Gießen – Hochbauamt – – 70188 Stuttgart – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 220-579457
Erfüllungsort:GIEßEN
PLZ Erfüllungsort:35390
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE72 - GIEßEN
Auftragsvergabe:04.11.2021
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Anzahl Angebote:5
Auftragswert:192827.84 EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Schule | Institut | Verwaltungsgebäude | Gebäude + Innenräume | Wärmeschutz | Schallschutz | Bauakustik | Raumakustik | Wärmeschutz | Bauphysik | Qualitätssicherung | 1-Grundlagenermittlung | 2-Vorplanung | 3-Entwurfsplanung | 4-Genehmigungsplanung | 5-Ausführungsplanung | 1-Grundlagenermittlung | Neubau | Anbau | Sanierung | nachhaltig | Fördermittel |
Auftraggeber
Auftraggeber:Magistrat der Universitätsstadt Gießen - Hochbauamt -
Straße:Berliner Platz 1
PLZ:35390
Nutscode:DE72 - GIEßEN
Ort:Gießen
Land:DE
Kontakt:
Email:submissionsstelle@giessen.de
Telefon:+49 6413061418

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:Bobran Ingenieure
Straße:Zur Uhlandshöhe 2
PLZ:70188
Nutscode:DE111 - STUTTGART, STADTKREIS
Ort:Stuttgart
Kontakt:
Email:info@bobran-ingenieure.de
Telefon:+49 7112697979

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Neustrukturierung, Sanierung und Erweiterung der Gesamtschule Gießen-Ost; Bauphysik

1.2 CPV Code Hauptteil
71300000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Die Universitätsstadt Gießen plant eine grundlegende Sanierung der Gesamtschule
Gießen-Ost, die zusammen mit der Abendschule und der Korczak-Schule einen Schulcampus in direkter Nachbarschaft zum Campusbereich Philosophikum 1 der Justus von Liebig Universität im Osten der Stadt bildet.
Leistungen der Bauphysik gem. §3 Abs. 1 HOAI inkl. Anlage 1.2 (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik (Schallschutz) und Raumakustik) zzgl. ergänzender und besonderer Leistungen nach zur Angebotsaufforderung zur Verfügung zu stellendem Vertragsentwurf zur Neustrukturierung, Sanierung und Erweiterung der Gesamtschule Gießen-Ost.

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000

2.3 Erfüllungsort
Gießen
Los Nutscode
DE72

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die Universitätsstadt Gießen plant eine grundlegende Sanierung der Gesamtschule Gießen-Ost, die zusammen mit der Abendschule und der Korczak-Schule einen Schulcampus in direkter Nachbarschaft zum Campusbereich Philosophikum 1 der Justus von Liebig Universität im Osten der Stadt bildet. Anlass für die Sanierung ist u.a. die Förderung des Projektes aus Mitteln des Kommunalinvestitionsprogrammes des Bundes.
Die 1968 erbaute Gesamtschule Gießen-Ost ist eine integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe mit ca. 1 500 Schülern und ca. 135 Lehrkräften.
Die Bruttogrundfläche der zu erweiternden Fläche liegt bei ca. 16 292 m und der neu zu strukturierenden Fläche bei ca. 9 952 m2.
Die voraussichtlichen Bauwerkskosten KG 300-400 liegen bei ca. 45,59 Mio. EUR netto. Davon belaufen sich ca. 28 301 000 EUR auf den Neubauanteil und ca. 17 287 300 EUR auf den Sanierungsanteil bzw. die Neustrukturierung.
Die anrechenbaren Kosten zur Honorarberechnung belaufen sich für die einzelnen Leistungsbereiche:
— für den Wärmeschutz und die Energiebilanzierung bei ca. 44 742 107 EUR netto. Der Neubauanteil beziffert sich dabei auf ca. 27 775 690 EUR und der Sanierungs- bzw. Neustrukturierungsanteil auf ca. 16 966 427 EUR,
— für die Bauakustik (Schallschutz) bei ca. 44 841 357 EUR netto. Der Neubauanteil beziffert sich dabei auf ca. 27 837 294 EUR und der Sanierungs- bzw. Neustrukturierungsanteil auf ca. 17 004 063 EUR,
— für die Raumakustik bei ca. 6 770 401 EUR netto. Der Neubauanteil beziffert sich dabei auf ca. 3 919 706 EUR und der Sanierungs- bzw. Neustrukturierungsanteil auf ca. 2 850 695 EUR.
Der daraus resultierend geschätzte Auftragswert umfasst lediglich die Grundleistungen der LPH 1-5 zum Schätzungsstand des Förderantrags.
Die Maßnahme soll in mehreren Bauabschnitten ausgeführt werden. Zurzeit wird von ca. 5 Bauabschnitten, mit der Option Abschnitte zusammenzuführen, ausgegangen.
Vorgesehen ist zudem eine stufenweise Beauftragung:
— der LPH 1+2 im Juni 2021,
— der LPH 3 im Anschluss und ohne genaue Terminierung, wahrscheinlich aber Anfang 2022,
— des optionalen 1. BA mit den LPH 5 zzgl. ergänzender und besonderer Leistungen nach zur Verfügung zu stellendem Vertragsentwurf ab 2022 und dem Ziel des Baubeginns Mitte 2023,
— der weiteren Bauabschnitte, die zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht im Umfang geklärt sind.
Die Aufgabenstellung beinhaltet:
— die Abwicklung des Leistungsbildes der Grundleistungen nach HOAI 2021 in den Leistungsbereichen Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik (Schallschutz) und Raumakustik und folgende optional,
— die Abwicklung übergreifender bzw. besonderer Leistungen nach zur Verfügung zu stellendem Vertragsentwurf,
— das Erfordernis an den Bauphysiker, Erfahrungen im Umgang mit anspruchsvoller Architektur mitzubringen und diese in einer guten Kommunikation mit dem planenden Architekturbüro einzubringen und
— einen wesentlichen Beitrag im Sinne nachhaltiger Bauphysik einzubringen, welcher in den hierzu geeigneten Leistungsbereichen eine Reduktion des technischen und materiellen Einsatzes vorsieht (so viel Technik, wie nötig und so wenig, wie möglich) und somit neben der Einsparung von Energiekosten, eine Langlebigkeit, gute Sanierbarkeit und vergleichsweise geringe Kosten im Unterhalt eines Low-Tech-Gebäudes ermöglicht.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die für die Baumaßnahme erforderlichen Planungsleistungen zur Bauphysik in den Leistungsphasen 1-5 im Sinne des § 3 Abs. 1 HOAI 2021 inkl. Anlage 1.2 (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik (Schallschutz) und Raumakustik) zzgl. ergänzender und besonderer Leistungen nach zur Verfügung zu stellendem Vertragsentwurf.
Wir informieren Sie nach §7 Abs. 2 VgV hiermit darüber, dass vorbefasste Unternehmen am Vergabeverfahren teilnehmen können.

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2021-12-10

In Abhängigkeit vom Projektverlauf und den Mittelfreigaben. Aufgrund der abschnittsweisen Realisierung der Bauabschnitte wird vorab von einer unbefristeten Vertragslaufzeit ausgegangen

2.8 Kriterien
— Ausschluss zu spät eingegangener Bewerbungen
— Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen
— Prüfung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien
— Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (III.1.2)
— Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (III.1.3)
Ein Anspruch auf Nachreichung von Unterlagen besteht nicht. Werden durch den Ausschreibenden einmalig nachgeforderte Unterlagen vom Bewerber nicht fristgerecht (fallbezogen 2-6 Kalendertage) vorgelegt, wird die Bewerbung ausgeschlossen.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen, entscheidet das Los über die Auswahl.

2.9 Angaben zu Optionen
Die Maßnahme soll in mehreren Bauabschnitten ausgeführt werden. Zurzeit wird von ca. 5 Bauabschnitten, mit der Option Abschnitte zusammenzuführen, ausgegangen.
Vorgesehen ist die stufenweise Beauftragung:
— der LPH 1+2 im Juni 2021,
— der LPH 3 im Anschluss und ohne genaue Terminierung, wahrscheinlich aber Anfang 2022,
— des optionalen 1. BA mit den LPH 5 zzgl. der ergänzender und besonderer Leistungen nach zur Verfügung gestelltem Vertragsentwurf ab 2022 und dem Ziel des Baubeginns Mitte 2023,
— der weiteren Bauabschnitte, die zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht im Umfang geklärt sind.

2.10 Zusätzliche Angaben
Bewerberanfragen, die nach dem 23.04.2021 eingehen werden nicht mehr beantwortet.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach gemäß §42 (1) VgV in
Verbindung §123 GWB;
2. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach gemäß §42 (1) VgV in
Verbindung §124 GWB;
3. Erklärung, dass die Erbringung der Leistung unabhängig von Ausführungs- und
Lieferinteressen erfolgt gemäß §73 (3) VgV;
4. Nachweis eines Registerauszugs: Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er
Einen Registerauszug oder den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates
Entsprechenden Nachweis vorzulegen.
5. Nachweis der Berufsqualifikation als Ingenieur zu den Positionen des/r Projektverantwortlichen (Leiter/-in, Stellvertreter/-in und Bauüberwacher/-in), siehe hierzu auch III.2.1)
6. Eigenerklärung über die wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen, falls
Erforderlich.
7. Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach
Dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG)
Die aufgelisteten Bedingungen der Ziffern 1-7 sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag
(Formblatt im Download) schriftlich zu erklären bzw. nachzuweisen,
Bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft (Ziffern 1-7).

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung
2. Angabe über den Nettojahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahren
3. Angabe über den Nettojahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags der letzten 3 Geschäftsjahren
Die aufgelisteten Bedingungen der Ziffern 1-3 sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag
(Formblatt im Download) schriftlich zu erklären bzw. nachzuweisen
Im Falle einer Unterauftragsvergabe an Dritte sind Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten
Abzugeben.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
1. Referenzen von vergleichbaren Leistungen, welche in den letzten 10 Jahren erbracht worden sind, mit jeweiliger Kurzbeschreibung des Projektes. (Fertigstellung LPH 8 zwischen dem 1.3.2011 und 1.3.2021)
2. Erklärung über die Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) gemäß §47 (1) VgV: Welche Leistungsteile sind davon betroffen und welche Unternehmen stellen die Kapazitäten zur Verfügung, Vorlage der Verpflichtungserklärung inkl. gemeinsamer Haftungserklärung entsprechend der zur Verfügung gestellten Kapazitäten aller vorgesehen Unternehmen.
3. Erklärung über die Absicht Teile des Auftrags als Unterauftrag an Dritte zu vergeben: Welche Teile betrifft dies und wer ist als Unterauftragnehmer vorgesehen gemäß §36 VgV.
4. Angaben aus der das jährliche Mittel der gesamtbeschäftigten Mitarbeiter (MA) in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist. Angaben aus der das jährliche Mittel der im Tätigkeitsbereich des Auftrags beschäftigten Mitarbeiter (MA) in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
5. Beschreibung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung gemäß §46 (3) Nr.3 VgV
Die aufgelisteten Bedingungen der Ziffern 1-5 sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag
Und den Formblättern (im Download) schriftlich zu nachzuweisen bzw. durch entsprechende Anlagen zu ergänzen. Im Falle einer Unterauftragsvergabe an Dritte sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Siehe abrufbare Vergabeunterlagen. Weiterführendes in I.3)