Abgabefrist: 23.05.2022 – Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Ortsvereinigung Sulzbach-/Fischbachtal e.V. – 66111 REGIONALVERBAND SAARBRÜCKEN – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 080-215482
Erfüllungsort:REGIONALVERBAND SAARBRÜCKEN
PLZ Erfüllungsort:66111
Objekt:Sulzbach/Saar
Nutscode Erfüllungsort:DEC01 - REGIONALVERBAND SAARBRÜCKEN
Veröffentlichung:25.04.2022
Abgabefrist:23.05.2022
Submission:23.05.2022
Bindefrist:01.07.2022
Projektstart:22.06.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Bebauungsplan | Tragwerksplanung | Technische Ausrüstung | Einrichtung | Neubau | Sanierung | Fördermittel | Verwaltungsgebäude | Kita |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Ortsvereinigung Sulzbach-/Fischbachtal e.V.
Straße:Winterbachsroth 7
PLZ:66125
Nutscode :DEC01 - REGIONALVERBAND SAARBRÜCKEN
Ort:Saarbrücken-Dudweiler
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Günther Fox
Email;guenther.fox@lebenshilfe-sft.de
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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E71937574

Vergabenummer:
2022/S 080-215482

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Objektplanung Freianlagen für das Bauvorhaben „Neubau KiTa Zentral mit Dienstleistungsbereich“ in Sulzbach/Saar

1.2 CPV Code Hauptteil
71222000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Die Lebenshilfe Sulzbach-/Fischbachtal möchte mit ihrem Neubauprojekt am Hühnerfelder Kreisel dem Bedarf an Kindertagesstätten- und Krippenplätzen Rechnung tragen und sowohl Kindern ohne als auch Kindern mit Behinderung ein qualitatives und inklusives vorschulisches Betreuungs- und Bildungsangebot schaffen. Hierfür ist es die Absicht des Auftraggebers, auf dem Grundstück Ecke Saarbrücker Straße – L126 nach Quierschied in Sulzbach/Saar eine integrative Kindertagesstätte sowie ein Dienstleistungsgebäude zu errichten.
Es liegen bereits Planungen der Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Innenräume, Freianlagen, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung bis zur Genehmigungsplanung (LPh 4) vor. Gegenstand des zu vergebenden Auftrages sind die weiteren Planungsleistungen ab der Leistungsphase 5 des Leistungsbilds Objektplanung Freianlagen.

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 105000.00

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Sulzbach/Saar
Los Nutscode
DEC01

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Planung der Außenanlage der KiTa und des Verwaltungsgebäudes. Für diese liegt eine bis zur Leistungsphase 4 – Genehmigungsplanung – bereits ausgearbeitete Planung vor. Der aktuelle Planstand ist Bestandteil der Vergabeunterlagen. Zu vergeben sind die Leistungen beginnend mit der Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) bis einschließlich Leistungsphase 9 (Objektbetreuung).

2.5 Zuschlagskriterien
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2.6 Geschätzter Wert
EUR>105000.00

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2024-12-31

2.9 Angaben zu Optionen
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Gegenstand der Leistungsstufe 1 werden die Leistungen der Ausführungsplanung sein.
Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme weitere Leistungen abzurufen. Er behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsstufen besteht nicht.

2.10 Zusätzliche Angaben
Das Teilprojekt Kita wird voraussichtlich auf der Grundlage des 2. Landesprogramms zur Förderung von Investitionen zur Schaffung zusätzlicher Betreuungsplätze in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege sowie für substanzerhaltende Sanierungsmaßnahmen und Kindertageseinrichtungen mit öffentlichen Finanzmitteln gefördert werden. Ein Zuwendungsantrag ist gestellt.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
1. Nachweis in Kopie über die Berufsqualifikation des Beratenden Ingenieurs oder Ingenieurs. Zugelassen ist auch, wer nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß Satz 1 benennen 2. Im Falle der Beteiligung von Bietergemeinschaften sind auszufüllen:
a) Bietergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung gemäß VHB Formblatt 234 abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, die Erklärung enthalten, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
b) Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Angebots gebildet haben, werden nicht zugelassen.
c) Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bietergemeinschaft sind im Angebotsformblatt, ggf. in einem diesem beizufügende Organigramm anzugeben.
d) Ein Wechsel der Identität des Bewerbers oder der Bietergemeinschaft ist nicht zugelassen.
e) Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn der Bietergemeinschaft bzw. dem konkurrierenden Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaft der Nachweis, dass die Angebote vollkommen unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt.
3. Eignungsnachweis für andere Unternehmen: Beabsichtigt der Bieter, bei der Erfüllung eines Auftrages und/oder für Zwecke einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so hat er dies anzugeben und durch Vorlage entsprechender Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen (gemäß VHB Fb 236) mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Kapazitäten (Mittel, Fähigkeiten) zur Verfügung stehen.
4. Erklärung, dass die in §§ 123 und § 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), § 21 des Arbeitnehmerentsendegesetzes, § 98 c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen (im Angebotsformblatt) 5. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
6. Auf Verlangen der Vergabestelle sind die Eigenerklärungen durch Vorlage von Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen und können ggf. nachgefordert werden.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Erklärung über einen Mindestjahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten drei Geschäftsjahre (2019, 2020 und 2021) von im Mittel wenigstens 120.000 € ohne Umsatzsteuer (im Angebotsformblatt).
2. Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1,5 Mio. € für Personenschäden und mind. 1 Mio. € für sonstige Schäden).
Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben ist als Nachweis ausreichend. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung je Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt.
Bei Bietergemeinschaften (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass die Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist. In diesem Fall müssen die Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die jährliche Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d.h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z.B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Vorlage von mindestens zwei Referenzen über erbrachten Leistungen für mit dem hier zu vergebenden vergleichbare Projekte für den Leistungsbereich des Loses, auf das ein Angebot vorgelegt wird. Bezieht sich das Angebot auf mehr als ein Los, müssen je Los Referenzen für zwei Projekte vorgelegt werden (diese Anforderung ist je Los auch erfüllt, wenn eine Referenz Gültigkeit für die Leistungsbereiche von mehr als einem Los hat). Die Referenzprojekte müssen innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 01.04.2016) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 oder 9 (Los 2 – Tragwerksplanung: Leistungsphase 6) realisiert worden sein. Um einen größeren Teilnehmerkreis ansprechen zu können und damit einen ausreichenden Wettbewerb zu gewährleisten, wird der in § 46 Abs. 3 VgV vorgegebene Zeitraum von höchstens 3 Jahren auf einen Betrachtungszeitraum von 6 Jahren erhöht.
Aus den eingereichten Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers / der Bewerberin hinsichtlich seiner / ihrer Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden. Die Referenzen sind unter Verwendung des Formblatts 444 einzureichen. Jedes Referenzprojekt kann darüber hinaus auf max. 2 Blatt DIN A3 dargestellt werden.

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