Abgabefrist: 01.07.2022 – Mittelstadt Sankt Ingbert – 66386 SAARPFALZ-KREIS – Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 107-299442
Erfüllungsort:SAARPFALZ-KREIS
PLZ Erfüllungsort:66386
Objekt:St. Ingbert-Mitte, St. Fidelis-Straße St. Ingbert-Mitte, Dr.-Schultheß-Straße
Nutscode Erfüllungsort:DEC05 - SAARPFALZ-KREIS
Veröffentlichung:03.06.2022
Abgabefrist:01.07.2022
Submission:01.07.2022
Bindefrist:30.09.2022
Projektstart:
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Tragwerksplanung | 1-Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen | 2-Wärmeversorgungsanlagen | 3-Lufttechnische Anlagen | 4-Starkstromanlagen | 5-Fernmelde- und Infotechnik | 6-Förderanlagen | 7-nutzungssp. und verfahrenstech. Anlagen | 8-Automation | 1-Abwasser-, Wasser- und GasanlagenKeller | 1-Grundlagenermittlung | 2-VorplanungNeubau | Anbau | im laufenden Betrieb | Schule | Verwaltungsgebäude |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Mittelstadt Sankt Ingbert
Straße:Am Markt 12
PLZ:66386
Nutscode :DEC05 - SAARPFALZ-KREIS
Ort:St. Ingbert
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Verfahrensbetreuung /-begleitung für die Stadt St. Ingbert durch die KEN GmbH & Co. KG
Email;info@ken-gmbh.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E37791826

Vergabenummer:
2022/S 107-299442

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Planungsleistungen der Tragwerksplanung für FGTS Neubau Albert-Weisgerber-Schule und FGTS Neubau Südschule, parallele Planung und Realisierung

1.2 CPV Code Hauptteil
71327000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Erforderlich sind die Planungsleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI für die Errichtung von zwei annähernd baugleichen 3-geschossigen, oberirdischen Neubauten mit Teilunterkellerung an der Südschule und der Albert-Weisgerber-Schule, St. Ingbert, in dem die Freiwillige Ganztagsschule untergebracht werden sollen.
Der Neubau für die FGTS an der Südschule ist auf dem vorhandenen Schulgelände entlang der St. Fidelis-Straße als freistehender, 3-geschossiger Solitär mit zwei oberirdischen Geschossen angedacht.
Die Teilunterkellerung wird unterirdisch ausgebildet. Der vorgesehene Standort des Ergänzungsbaus befindet sich in nordöstlicher Ausrichtung des bestehenden Gebäudekomplexes.
Der Neubau für die FGTS an der Albert-Weisgerber-Schule ist auf dem vorhandenen rückwärtigen Schulhofgelände entlang der Dr.-Schultheß-Straße als freistehender, 3-geschossiger Solitär mit zwei oberirdischen Geschossen vorgesehen. Die Teilunterkellerung ergibt sich aus der topographischen Lage des Baufeldes einseitig oberhalb der Geländeoberkante. Der vorgesehene Standort des Ergänzungsbaus befindet sich in südöstlicher Ausrichtung des bestehenden Gebäudekomplexes.
Grundlage der Planung ist ein von der Auftraggeberin erstellter Basisentwurf inkl. dazugehörigem Raumprogramm, das für die Neubauten der FGTS jeweils 950,00 m² NUF nach DIN 277 vorsieht.
Die Realisierung der Maßnahme soll im laufenden Schulbetrieb umgesetzt werden.
Die Gesamtkosten KG 200 – 700 gem. DIN 276 werden derzeit auf ca. 4,3 Mio. EUR netto pro Erweiterung bei einer Raumprogrammfläche (BGF) von ca. 1.600 qm geschätzt.
Den Unterlagen zur Bekanntmachung ist eine Handreichung der Planung sowie Projektbeschreibung beigefügt.

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 8600000.00

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
St. Ingbert-Mitte, St. Fidelis-Straße St. Ingbert-Mitte, Dr.-Schultheß-Straße
Los Nutscode
DEC05

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Vergeben werden die Leistungen der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI für den Neubau zweier freiwilliger Ganztagesschulen.
Der vorliegende Auftrag umfasst die Grundleistungen gemäß HOAI der vorgenannten Planungsleistungen der folgenden Leistungsphasen:
– Lph 1: Grundlagenermittlung
– Lph 2: Vorplanung,
– Lph 3: Entwurfsplanung,
– Lph 4: Genehmigungsplanung,
Optional stufenweise:
– Lph 5: Ausführungsplanung,
– Lph 6: Vorbereitung der Vergabe,
Zu beachten ist, dass die zwei Neubauten parallel geplant und realisiert werden sollen.
Die Abrechnung und Rechnungsstellung muss getrennt, objektweise erfolgen.
Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. eine Gesamtbeauftragung.
Mit der Planung soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden.
Sonstige zu vergebende Leistungen sind nicht Bestandteil der vorliegenden Ausschreibung und werden gesondert vergeben. Parallel zur vorliegenden Ausschreibung werden folgende weitere Planungsleistungen europaweit ausgeschrieben:
1. Planung der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 1-8 gemäß § 53 HOAI für den Neubau zweier freiwilliger Ganztagesschulen.
2. Objektplanung gemäß § 34 HOAI für den Neubau zweier freiwilliger Ganztagesschulen.
3. Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI für den Neubau zweier freiwilliger Ganztagesschulen.
Es ist zulässig, dass sich Bewerber für mehrere dieser Leistungen bewerben. Doppelbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung sind nicht zulässig. Mehrfachbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung einzelner Bewerber oder einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn dem Bewerber, der Bietergemeinschaft oder den betroffenen konkurrierenden Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die fraglichen Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt.

2.5 Zuschlagskriterien
Preis

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

2.10 Zusätzliche Angaben
Mit der Projektbearbeitung soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Die folgenden Nachweise / Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG) sind die Formblätter jeweils von allen Mitgliedern der BG auszufüllen.
Ferner ist in diesem Fall eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung für das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft/ARGE mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
Hinweis: Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn dem Bewerber, der Bietergemeinschaft oder den betroffenen konkurrierenden Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die fraglichen Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt.
Die folgenden Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen. Details, die bei den Angaben zu berücksichtigen sind, siehe in den auf subreport zur Verfügung gestellten Formblättern.
a) Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen gemäß § 6 VgV führen.
b) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen.
c) Allgemeine Angaben zum Bewerber gemäß Formblatt; es wird darauf hingewiesen, dass Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder von Mitgliedern einer BG/ARGE zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen können.
d) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV: Namentliche Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer, gegliedert in Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters, Projektingenieure unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall bearbeitenden Teilleistungen. Für den im Auftragsfall Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter ist mit der Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende Aufgabenstellung und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen.
e) Angaben über die beabsichtigte Weitergabe des Auftrages oder eines Teils des Auftrages.
f) Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für die Vergabe von öffentlichen Bau-, Liefer- und Dienstleistungs-aufträgen.
g) Eigenerklärung der Bewerber/der Bewerbergemeinschaft, dass im Falle der Weiterbeauftragung die Leistungen der Leistungsphasen 5 und 6 (siehe II.2.4) erbracht werden.
h) Erklärung gemäß Formblatt zum Verbot der Zuschlagserteilung an russische Unternehmen

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Nachweis einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer gemäß § 45 (1) 3 VgV über 1.000.000 EUR für Personen sowie 500.000 EUR für sonstige Schäden bzw. bei geringeren Deckungssummen eine zusätzliche Erklärung der Versicherungsgesellschaft über die Bereitschaft einer Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfalle (Ausschlusskriterium),
b) Nachweis gem. § 45 (4) 4 VgV – Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Jahren in Tsd. Euro (jeweils netto).
Die erforderlichen Angaben und deren Bewertung ergeben sich aus den zur Verfügung gestellten Bewerberunterlagen,
c) Nachweis gem. § 45 Abs. (4) 4 VgV – Erklärung über seinen Umsatz für entsprechende Leistungen (Umsatz aus Aufträgen vergleichbarer Projekte) in den letzten 3 Jahren in Tsd. Euro (jeweils netto).
Die erforderlichen Angaben und deren Bewertung ergeben sich aus den zur Verfügung gestellten Bewerberunterlagen.
d) Eigenerklärung und aktuelle Bescheinigung des zuständigen Finanzamtes, dass keine Steuerschulden bestehen (nicht älter als 6 Monate); bei Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern der BG/Arge bzw. Nachunternehmen

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
a) Technische Leistungsfähigkeit: Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind folgende Referenzen vom Bewerber/der BG/ARGE vorzulegen:
Die Angaben zu den Referenzen sind in die zur Verfügung gestellten Formblätter (FB) einzutragen.
Grundsätzliche Voraussetzungen:
– Vollständige und wahrheitsgemäße Angaben.
– 3 Referenzobjekte im Zeitraum der letzten 5 Jahre, in welchen die Lph 1 – 6 gemäß § 51 HOAI bearbeitet wurden.
Mit den 3 gewählten Referenzobjekten des Planers der Tragwerksplanung sind folgende Mindestanforderungen zu erfüllen:
1) Mit mindestens einem Referenzobjekt ist die Bearbeitung der Leistungsphasen 1-6 gem. § 51 HOAI nachzuweisen,
2) Die Referenzen weisen Gesamtbaukosten von mindestens >= 2.000.000 EUR auf,
3) Die Referenzen müssen mindestens in Honorarzone III eingruppiert sein.
4) Mit mindestens einem Referenzobjekt ist der Nachweis des Bieters über Erfahrungen mit der Tragwerksplanung von Projekten für öffentliche Auftraggeber (gem. § 99 GWB) zu erbringen.
b) Berufliche Leistungsfähigkeit (Personalstärke):
Hierfür ist die Anzahl der Mitarbeiter mit der jeweiligen Qualifikation zu benennen.
Der Nachweis zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung ist zu erbringen.