Abgabefrist: 29.08.2022 – Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen – 64283 DARMSTADT, KREISFREIE STADT – Abbrucharbeiten, Baureifmachung und Abräumung

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 109-306614
Erfüllungsort:DARMSTADT, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:64283
Objekt:Pupinweg 1, 64295 Darmstadt
Nutscode Erfüllungsort:DE711 - DARMSTADT, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:08.06.2022
Abgabefrist:29.08.2022
Submission:29.08.2022
Bindefrist:
Projektstart:01.10.2024
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsArbeiten
CPV Kategorie:45215222 Bau von Behördenzentren

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Einrichtung | Abbrucharbeiten | Tiefbauarbeiten | Finanzierung | Neubau | Rückbau | Institut | Verwaltungsgebäude | Polizei |

Ausschreibungsunterlagen

Hier gelangen Sie zu den kompletten Ausschreibungsunterlagen

Mit der leistungsstarken CRM-Plattform von Hubspot verfolgen Sie im Handumdrehen Ihre potentiellen Projekte und Auftragschancen. Steigen Sie jetzt mit kostenlosen Tools ein und holen Sie sich bei Bedarf zusätzliche Beratung.

Auftraggeber
Auftraggeber:Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen
Straße:Abraham-Lincoln-Straße 38-42
PLZ:65189
Nutscode :DE7 - HESSEN
Ort:Wiesbaden
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;Info.Vergabe@lbih.hessen.de
Telefon:

Website Auftraggeber

Hier gelangen Sie zur Website des Auftraggebers.

Alle Ausschreibungen des Auftraggebers

Erfahren Sie mehr über alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers

Projektleiter
Projektleiter:
Straße:
PLZ:
Nutscode:
Ort:
Kontakt:
Email:
Telefon:

Website Projektleiter

Hier gelangen Sie zur Website des Projektleiters.

Alle Ausschreibungen des Projektleiters

Schauen Sie sich alle Ausschreibungen dieses Projektleiters an.

Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: http://www.vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-18118866774-65638f4344e783f9

Vergabenummer:
2022/S 109-306614

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
PPP-Neubauprojekt Polizeidienstgebäude Pupinweg, Darmstadt

1.2 CPV Code Hauptteil
45210000

1.3 Art des Auftrags
Arbeiten

1.4 Kurze Beschreibung
Planung, Neubau, Abbruch der Bestandsbebauung, Finanzierung sowie langfristige Vermietung und Betrieb einer Polizeidienstelle am Standort Pupinweg in Darmstadt, als Public Private Partnership.
Der Auftrag umfasst insbesondere die schlüsselfertige Erstellung einschließlich Entwurfs- und Planungsleistungen gemäß funktionaler Leistungsbeschreibung mit Raumprogramm und Raumtypenbuch und Rücküberlassung eines Dienstgebäudes mit einer Nutzfläche von ca. 7.800 m² für 369 Bedienstete an den Auftraggeber.
Dem Auftragnehmer wird ein Erbbaurecht bestellt, dass mit Ablauf der 30-jährigen Mietzeit endet.
Der Betrieb und die Bewirtschaftung des Gebäudes sollen durch den privaten Partner übernommen werden.

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
45111000

2.3 Erfüllungsort
Pupinweg 1, 64295 Darmstadt
Los Nutscode
DE711

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die Vergabe erfolgt mittels eines Angebots- u. Verhandlungsverfahrens mit
vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Die Teilnahmefrist endet im August 2022. Die durch den Teilnahmewettbewerb ausgewählten 5 Teilnehmer werden voraussichtlich im November 2022 aufgefordert, ein Angebot zu erarbeiten und abzugeben. Auf Grundlage des 1. Angebots wird auf 2 Bieter reduziert. Mit diesen 2 erfolgen dann Verhandlungs- u. Überarbeitungsrunden bis zu einem ausgearbeiteten, zuschlagsfähigen Angebot, damit voraussichtlich im Oktober 2024 die Vergabeentscheidung u. Auftragserteilung erfolgen kann.

2.5 Zuschlagskriterien
_PROCUREMENT_DOC

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2057-11-30

2.10 Zusätzliche Angaben
Bieterentschädigung: An die nicht berücksichtigten Bieter, die ein wertbares Angebot eingereicht haben, wird die Bieterentschädigung wie folgt gewährt:
Es ist vorgesehen 5 Anbieter zur Abgabe eines ersten Angebots aufzufordern, auf deren Grundlage 2 Bieter für die Angebots- und Verhandlungsphase ausgewählt werden. Die zu diesem Zeitpunkt ausscheidenden Bieter werden 100.000 € brutto für ein wertbares Angebot erhalten.
In der Angebots- und Verhandlungsphase werden die verbliebenen 2 Bieter (sog. Bieter der engeren Wahl) ein zweites und ein drittes Angebot abgeben. Der unterlegene Bieter sollen dann insgesamt 300.000 € brutto Bieterentschädigung für seine wertbaren Angebote in dieser Phase erhalten.
Die Bieterentschädigung wird nach Abschluss des Vergabeverfahrens ausgezahlt.
Mit den Entschädigungen sind die Leistungen der eingesetzten Planungsbüros zu vergüten.

3. Teilnahmebedingungen

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Bewerber hat die geforderten Nachweise zu erbringen. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Bewerbergemeinschaftsmitglieder zu benennen und die geforderten Nachweise – soweit einschlägig – grundsätzlich von allen Mitgliedern der Gemeinschaft bezogen auf die jeweilige Teilleistung einzureichen.
Geforderte Eignungsnachweise (auf Grundlage von § 6a EU, 6b EU VOB/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfanges zulässig.
Zur Erhöhung der Übersichtlichkeit und zur Arbeitserleichterung sind die geforderten Angaben in dem Bewerbungsbogen zusammengefasst. Dieser ist vom Bewerber vollständig mit allen geforderten Angaben auszufüllen, in der vorgegebenen
Gliederung mit den geforderten Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben und schriftlich einzureichen. Der Bewerbungsbogen kann kostenfrei unter https://vergabe.hessen.de heruntergeladen werden.
– Angaben über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, einschließlich des Anteils von gemeinsam
mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
– Die Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen und Geschäftsberichten des Bewerbers, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem der Bewerber ansässig ist, gesetzlich vorgeschrieben ist, wird vorbehalten.
– Einzelbewerber und Bewerbergemeinschaften haben darüber
hinaus auch den Partner für die Finanzierung zu benennen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Der Bewerber hat die geforderten Nachweise zu erbringen. Bei
Bewerbergemeinschaften sind die Bewerbergemeinschaftsmitglieder zu benennen und die geforderten Nachweise – soweit einschlägig – grundsätzlich von allen Mitgliedern der Gemeinschaft bezogen auf die jeweilige Teilleistung einzureichen. Im Fall des geplanten Einsatzes von Nachunternehmern für wesentlichen Leistungsanteile (Planung, Bau, Betrieb – konkretisiert im Anschreiben -) sind die
vorgesehenen Nachunternehmer zu benennen und die verlangten Angaben, Erklärungen und Unterlagen sinngemäß (soweit einschlägig und bezogen auf die zu erbringende Teilleistung) auch von den Nachunternehmern einzureichen.
Geforderte Eignungsnachweise (auf Grundlage von § 6a EU, 6b EU VOB/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im
Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Zur Erhöhung der Übersichtlichkeit und zur Arbeitserleichterung sind die geforderten Angaben in dem Bewerbungsbogen zusammengefasst. Dieses ist vom Bewerber vollständig mit allen geforderten Angaben auszufüllen, in der vorgegebenen
Gliederung mit den geforderten Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben und schriftlich einzureichen. Der Bewerbungsbogen kann kostenfrei unter https://vergabe.hessen.de heruntergeladen werden.
– Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten
sechs abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Beifügung von Referenzlisten zu den Auswahlkriterien Bewerber, Planung, Bau und Betrieb. Unberührt der Bewertung der Vergleichbarkeit
von Referenzprojekten, werden Referenzprojekte
– bzgl. Bewerber, Planung, Bau nicht berücksichtigt, deren Gesamtkosten unter 20 Mio. EUR liegen und bei denen die Planungsleistungen lediglich der Honorarzone I bis III (im Sinne § 5 Abs. 1 HOAI) zuzuordnen sind und
– bzgl. Betrieb nicht berücksichtigt, deren Gesamtkosten unter 5 Mio. EUR liegen.
– Angaben über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen
– Erklärung, dass für die Auftragsdauer ein qualifizierter, vertretungsberechtigter, deutschsprachiger Ansprechpartner vor Ort anwesend ist.
– Im Fall des geplanten Einsatzes von Nachunternehmern:
Erklärung, dass der Auftragnehmer über die technischen und personellen Ressourcen seiner Nachunternehmer wie über seine eigenen tatsächlich verfügen kann.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
1. Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
– Finanzierungsbestätigung des finanzierenden Kreditinstitutes,
– Vertragserfüllungsbürgschaft bzgl. Bauphase
2. Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Finanzierungsbedingungen: Forfaitierung mit Einredeverzicht, wobei das Land Hessen den Einredeverzicht nach Baufertigstellung nur auf den Vergütungsanteil erklärt, der zur Refinanzierung der Bauinvestition dient.
3. Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Erforderliche Rechtsform bei Auftragserteilung:
– Gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem
Vertreter.
– auch zulässig: Auftragsausführung durch eine Projektgesellschaft, die der
Bieter gründet und an der der Bieter Gesellschaftsanteile möglichst über die gesamte
Vertragslaufzeit hält, die zudem eine ausreichende Kapitalausstattung
aufweist und mit einer Arbeitsgemeinschaft vergleichbaren oder sonst
angemessenen Haftung der Konsortialpartner bzw. Gesellschafter zugunsten
des Aufraggebers aufgestellt ist.
Die Bewerbergemeinschaft hat zu erklären, dass sie im Auftragsfalle eine Erklärung abgeben wird, in der
– die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
– alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet wird, der die einzelnen Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
– erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Mehrfachbewerbungen, d.h. parallele Beteiligungen als Einzelbewerber und
gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft sind unzulässig.
Weitere besondere Bedingungen an die Auftragsausführung sie auch VI.3.2).