Abgabefrist: 22.10.2021 – Stadt Offenbach am Main – 63065 OFFENBACH AM MAIN, KREISFREIE – Rettungsdienste

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 181-470408
Erfüllungsort:OFFENBACH AM MAIN, KREISFREIE
PLZ Erfüllungsort:63065
Objekt:Die Leistungen sind ausgehend von dem durch den Beauftragten zur Verfügung gestellten Rettungswachenstandort im einheitlichen Rettungsdienstbereich der Stadt Offenbach am Main durchzuführen.
Nutscode Erfüllungsort:DE713 - OFFENBACH AM MAIN, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:17.09.2021
Abgabefrist:22.10.2021
Submission:22.10.2021
Bindefrist:31.12.2021
Projektstart:01.04.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:75252000 Rettungsdienste

Schlagwörter:

Generalplanung | Dokumentation | Finanzierung | Beratung | 1-Grundlagenermittlung | 2-Vorplanungnachhaltig | Fördermittel | Institut | Feuerwache/Rettungswache |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Stadt Offenbach am Main
Straße:Berliner Str. 100
PLZ:63065
Nutscode :DE713 - OFFENBACH AM MAIN, KREISFREIE STADT
Ort:Offenbach am Main
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Rechtsamt, Zentrale Vergabestelle
Email;vergabestelle@offenbach.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17be3f807ec-a71eb7be134b369

Vergabenummer:
2021/S 181-470408

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Rettungsdienstliche Leistungserbringung

1.2 CPV Code Hauptteil
75252000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Gegenstand dieses Auswahlverfahrens ist die Beauftragung gemäß §§ 11 Abs. 1, 5 Abs. 2 HRDG durch Abschluss von insg. 4 öffentlich-rechtlichen Verträgen zwecks Übertragung der Durchführung von Aufgaben des öffentlichen Rettungsdienstes im Sinne von § 3 Abs. 2 und Abs. 3 HRDG (Notfallrettung und Krankentransport) im Konzessionsmodell auf geeignete gemeinnützige Organisationen oder Vereinigungen, die nach Bundes- oder Landesrecht als Zivil- oder Katastrophenschutzorganisation anerkannt sind.
Die Auswahl der künftigen Beauftragten erfolgt in einem transparenten verwaltungsrechtlichen Auswahlverfahren mit Veröffentlichung der Absicht zum Vertragsschluss. Die Konzessionsgeberin wendet für das Auswahlverfahren zur Beauftragung der Notfallrettung und des Krankentransports die Bereichsausnahme gemäß § 107 Abs. 1 Nr. 4 GWB an. Es besteht kein Anspruch auf Einhaltung von Bestimmungen des (EU-)Vergaberechts; diese sind einschließl. des GWB und d. KonzVgV nicht Verfahrensgrundlage.

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 5330000.00

2. Beschreibung

2.1 Bezeichnung des Auftrags
Los 3

Losnr.: 3
2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
75252000

2.3 Erfüllungsort
Die Leistungen sind ausgehend von dem durch den Beauftragten zur Verfügung gestellten Rettungswachenstandort im einheitlichen Rettungsdienstbereich der Stadt Offenbach am Main durchzuführen.
Los Nutscode
DE713

2.4 Beschreibung der Beschaffung

2.5 Zuschlagskriterien
Preis

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2027-03-31
Die Stadt Offenbach am Main hat das einseitige Recht, diesen Beauftragungsvertrag einmalig um ein Jahr bis zum 31. März 2028 zu verlängern (Optionszeitraum). In diesem Fall informiert die Stadt Offenbach am Main den Leistungserbringer spätestens 6 Monate vor Ablauf der Grundlaufzeit. Ein Anspruch des Leistungserbringers auf Inanspruchnahme der Option besteht nicht.

Die Stadt Offenbach am Main hat das einseitige Recht, diesen Beauftragungsvertrag einmalig um ein Jahr bis zum 31. März 2028 zu verlängern (Optionszeitraum). In diesem Fall informiert die Stadt Offenbach am Main den Leistungserbringer spätestens 6 Monate vor Ablauf der Grundlaufzeit. Ein Anspruch des Leistungserbringers auf Inanspruchnahme der Option besteht nicht.

2.9 Angaben zu Optionen
Die Stadt Offenbach am Main hat das einseitige Recht, diesen Beauftragungsvertrag einmalig um ein Jahr bis zum 31. März 2028 zu verlängern (Optionszeitraum). In diesem Fall informiert die Stadt Offenbach am Main den Leistungserbringer spätestens 6 Monate vor Ablauf der Grundlaufzeit. Ein Anspruch des Leistungserbringers auf Inanspruchnahme der Option besteht nicht.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Hinsichtlich der Erklärungen und Nachweise, die mit dem Angebot einzureichen sind, verweisen wir auf die Anlage Übersicht vorzulegender Erklärungen und Nachweise (am Ende der Bewerbungsbedingungen)
– ausgefüllte Eigenerklärung zur Anerkennung im Katastrophenschutz, einschließlich Nachweis (sofern zutreffend) (siehe Ziff. 4 des Angebotsschreibens)
– ausgefüllte Eigenerklärung mit Angaben für die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister (siehe Ziff. 5 des Angebotsschreibens)
– ausgefüllte Anlage Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
– aktueller Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister* in Kopie (nicht älter als 3 Monate bei Angebotsabgabe) [* für Deutschland das Handelsregister, die Handwerksrolle und bei Dienstleistungsaufträgen das Vereinsregister, das Partnerschaftsregister und die Mitgliederverzeichnisse der Berufskammern der Länder, siehe Anhang XI Richtlinie 2014/24/EU]
– gültiger Freistellungsbescheid gem. §§ 52 ff. AO oder gültiger Feststellungsbescheid gem. § 60a AO. ***Hinweis: Es dürfen alternative Nachweise vorgelegt werden, sofern daraus insgesamt hervorgeht, dass es sich um eine Organisation oder Vereinigung handelt, deren Ziel in der Erfüllung sozialer Aufgaben besteht, die nicht erwerbswirtschaftlich tätig ist und etwaige Gewinne reinvestiert, um ihr Ziel zu erreichen.
– Die Konzessionsgeberin wird außerdem für die für eine Beauftragung in Betracht kommenden Bieter zusätzlich einen Gewerbezentralregisterauszug ziehen und diesen in die Prüfung der Eignungsanforderungen einbeziehen.
– Für die Anforderungen bei einer gemeinschaftlichen Beteiligung wird auf Ziff. 8 bis 10 der Bewerbungsbedingungen verwiesen.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
– Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung durch Bestätigung des Versicherers oder des Versicherungsmaklers für den konkreten Leistungsbereich mit mindestens folgenden Deckungssummen je Versicherungsfall: EUR 5.000.000,00 gegen Personenschäden, EUR 3.000.000,00 gegen Sachschäden und EUR 50.000,00 gegen Vermögensschäden. Der Nachweis kann alternativ durch Bestätigung des Versicherers dahingehend erfolgen, dass die Versicherungssummen im Falle der Beauftragung gemäß der Anforderung angepasst wird. ***Hinweis: Die drei Versicherungsarten müssen ausdrücklich benannt sein und die Mindestbeträge müssen aus dem Nachweis hervorgehen; eine zweifache Maximierung je Versicherungsjahr ist ausreichend. Nachzuweisen ist das Bestehen des Versicherungsschutzes bzw. die Bestätigung des Versicherers über die Anpassung im Beauftragungsfall zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist.
– Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes/Bescheinigung in Steuersachen in Kopie (zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe nicht älter als 6 Monate)
– Bescheinigung des Sozialversicherungsträgers, bei dem die überwiegende Zahl der Beschäftigten versichert ist, über das Nichtbestehen von Beitragsrückständen in Kopie (zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe nicht älter als 6 Monate)
– Bescheinigung der Berufsgenossenschaft, bei der die überwiegende Zahl der Beschäftigten versichert ist, über das Nichtbestehen von Beitragsrückständen (zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe nicht älter als 6 Monate)
– Nachweis über zur Verfügung stehendes Eigenkapital (z. B. Vorlage einer Eigenkapitalbescheinigung oder bei bestehender Bilanzierungspflicht eines Jahresabschlusses (Bilanz, Auszug) oder Bankauskunft) oder Fremdkapital (z. B. durch aktuelle Bankbestätigung; Bilanz, Auszug) in Höhe von mindestens EUR 300.000,00 für jedes Los zwecks Abdeckung möglicher Forderungsausfälle oder einer ggf. vollständigen Uneinbringlichkeit von Forderungen gegenüber den Leistungsträgern während der ersten 6 Monate im Falle der Nichteinigung über die Benutzungsentgelte gemäß § 10 HRDG als PDF. ***Hinweis: Stammt der Nachweis über Fremdkapital nicht von einem in Deutschland zugelassenen Kreditinstitut, ist zusätzlich ein Nachweis über das dem Fremdkapitalgeber zur Verfügung stehende Eigenkapital (z. B. Bankauskunft, Eigenkapitalbescheinigung) vorzulegen.
– Die Anforderungen für den Fall einer gemeinschaftlichen Beteiligung oder Eignungsleihe sind Ziff. 8, 9 und 10 der Bewerbungsbedingungen zu entnehmen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
– ausgefüllte Eigenerklärung über Referenzen (siehe Ziff. 6 des Angebotsschreibens): Referenzliste über Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar und im Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist nicht älter als drei Jahre sind unter Verwendung der Anlage Referenzliste mit den dort vorgesehenen Angaben.
***Hinweise:
1) Die vom Bieter ausgefüllte Referenzliste muss mindestens eine Referenz enthalten, die mit dem jeweiligen Auftragsgegenstand vergleichbar ist, das heißt Leistungen der Notfallrettung und des Krankentransports sowie die parallele Mitwirkung im Katastrophenschutz im Bundesland des jeweiligen Trägers des Rettungsdienstes vor Ort beinhalten (siehe auch Hinweise in der Referenzliste selbst).
2) Es werden keine Referenzen berücksichtigt, die im Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist vor mehr als drei Jahren beendet wurden.
3) Die Anforderungen für den Fall einer gemeinschaftlichen Beteiligung oder Eignungsleihe sind Ziff. 8, 9 und 10 der Bewerbungsbedingungen zu entnehmen.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
1. Als Vertragspartner kommt nur eine gemeinnützige Organisationen oder Vereinigungen, die nach Bundes- oder Landesrecht als Zivil- oder Katastrophenschutzorganisation anerkannt ist, in Betracht. Die Beteiligung nicht gemeinnütziger Organisationen oder Vereinigungen, die nicht nach Bundes- oder Landesrecht als Zivil- oder Katastrophenschutzorganisation anerkannt sind, ist auch als Nachunternehmer unzulässig.
2. Der Leistungserbringer ist verpflichtet, der Konzessionsgeberin nach Leistungsaufnahme eine sich ständig bei Änderungen aktualisierte Personalliste des zur Besetzung auf den Rettungsmitteln vorgesehenen Personals in digitaler Form unter Angabe des Namens, der Beschäftigungsform, des Beschäftigungsumfangs, Fachqualifikation, gesundheitlichen Eignung, eventueller Zusatzqualifikationen und absolvierter Fortbildungen vorzulegen (siehe Ziff. 10.4 des Beauftragungsvertrags).
3. Die Einsatzdokumentation muss papierlos (elektronisch) erfolgen (verpflichtendes Nachhaltigkeitskriterium, s. Beauftragungsvertrag Ziff. 20