Vergabe: 02.08.2021 – Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg mbH (AVL) – 76006 Karlsruhe – Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 242-638551
Erfüllungsort:LUDWIGSBURG
PLZ Erfüllungsort:70806
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE115 - LUDWIGSBURG
Auftragsvergabe:02.08.2021
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-90500000 Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
Anzahl Angebote:2
Auftragswert:1.00 EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Holzbau | Entsorgung | Institut | Polizei | Bebauungsplan | Rückbau |
Auftraggeber
Auftraggeber:Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg mbH (AVL)
Straße:Hindenburgstrasse 30
PLZ:71638
Nutscode:DE115 - LUDWIGSBURG
Ort:Ludwigburg
Land:DE
Kontakt:
Email:ausschreibungen@avl-lb.de
Telefon:

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:ALBA Nordbaden GmbH
Straße:
PLZ:76006
Nutscode:DE122 - KARLSRUHE, STADTKREIS
Ort:Karlsruhe
Kontakt:
Email:
Telefon:

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Stellung und Betrieb einer Übergabe-/ Übernahmestelle für Altpapier

1.2 CPV Code Hauptteil
90500000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Der Landkreis Enzkreis sowie die Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg mbH (AVL) schreiben die Stellung und den Betrieb einer Übergabe-/ Übernahmestelle für Altpapier aus den Landkreisen Enzkreis und Ludwigsburg in einem Vergabeverfahren aus.

2. Beschreibung

2.1 Bezeichnung des Auftrags
Stellung und Betrieb einer Übergabe-/Übernahmestelle für Altpapier aus dem Landkreis Ludwigsburg (Gebietslos West)

Losnr.: 2.1
2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
90500000

2.3 Erfüllungsort
Los Nutscode
DE115

2.4 Beschreibung der Beschaffung
— Stellung und Betrieb einer Übergabe-/ Übernahmestelle für Altpapier aus dem Landkreis Ludwigsburg (Gebietslos West),
— Übernahme und Verwiegung der mit den Sammelfahrzeugen angelieferten Mengen,
— Verladung in die Transportmittel des mit der Verwertung beauftragten Dritten oder des von den Systemen beauftragten Dritten im Fall der Herausgabe (inklusive Verwiegung (Ausgang)).

2.5 Zuschlagskriterien
Preis

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2023-12-31
Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 31.12.2024, wenn der Auftraggeber keine Kündigung bis zum 30.6.2023 ausspricht. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 31.12.2025, wenn der Auftraggeber keine Kündigung bis zum 30.6.2024 ausspricht. Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 31.12.2026, wenn der Auftraggeber keine Kündigung bis zum 30.6.2025 ausspricht.

Der Vertrag verlängert sich automatisch bis zum 31.12.2024, wenn der Auftraggeber keine Kündigung bis zum 30.6.2023 ausspricht.

2.9 Angaben zu Optionen
Optional ist durch den Auftragnehmer der Mengenstromnachweis entsprechend den Vorgaben des VerpackG für die einzelnen Systeme zu führen.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
1) Vorbemerkung:
Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft vorzulegen. Ein Bieter kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bieter und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist auf Verlangen der Koordinierungsstelle nachzuweisen, dass dem Bieter die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach III.1.1) bis III.1.3) hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bieter auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind auf Verlangen der Koordinierungsstelle für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB vorzulegen.
Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und III.1.3) entsprechend.
2) Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:
Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB,
— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
— Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG),
— Eigenerklärung über die Erfüllung der gewerberechtlichen Voraussetzungen und Eintragung im Berufs- oder Handelsregister.
Auf Verlangen der Koordinierungsstelle sind folgende Unterlagen einzureichen:
— Handelsregisterauszug (bei GmbH & Co. KG auch von der GmbH (Komplementär)),
— Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes, mindestens eines Sozialversicherungsträgers sowie der Berufsgenossenschaft,
— die polizeilichen Führungszeugnisse aller Geschäftsführer/Vorstände (falls kein Geschäftsführer/Vorstand bestellt ist, aller Inhaber) sowie den Auszug aus dem Gewerbezentralregister für das Unternehmen,
— die Gewerbeanmeldung.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mit dem Angebot einzureichen:
— Eigenerklärung über Umsatzangaben, Gesamtumsatz und Umsatz der ausgeschriebenen Leistung, getrennt nach Eigen- und Fremdleistung für die Jahre 2018, 2019, 2020,
— Eigenerklärung zum Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. EUR je Schadensfall für Personen- und Sachschäden und 0,3 Mio. EUR für Vermögensschäden jeweils pro Einzelfall bzw. Eigenerklärung, eine solche im Auftragsfalle abzuschließen,
— Eigenerklärung zum Vorliegen einer Umwelthaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. EUR pauschal für Personen- und Sachschäden sowie 0,3 Mio. EUR für Vermögensschäden je Versicherungsfall bzw. Eigenerklärung, eine solche im Auftragsfalle abzuschließen,
— Eigenerklärung zum Vorliegen einer Umweltschadensversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1,0 Mio. EUR für versicherte Kosten bzw. Eigenerklärung, eine solche im Auftragsfalle abzuschließen.
Auf Verlangen der Koordinierungsstelle sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen einzureichen:
— der jüngste bestätigte Jahresabschlussbericht bzw. die Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2018, 2019, 2020, falls Veröffentlichungen nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben sind,
— Nachweis einer abgeschlossenen Betriebs-, Umwelthaftpflichtversicherung und Umweltschadensversicherung mit den jeweils geforderten Deckungssummen oder die Erklärung(en) eines Versicherers, im Auftragsfalle einen entsprechenden Versicherungsschutz in der geforderten Höhe zu stellen,
— Bestätigung von einem in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitut oder Kreditversicherer, dass die geforderte Bürgschaft übernommen wird.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Los 1:
— Eigenerklärung über eine Referenz über die Stellung und den Betrieb einer Übergabe-/ Übernahmestelle für Abfälle aus den letzten 36 Monaten vor Angebotsabgabe mit Benennung Auftraggeber, Auftragnehmer, vertraglicher Bindung, Leistungszeitraum, -inhalt, -umfang, Leistungsgebiet und Auftragswert netto.
Los 2.1:
— Eigenerklärung über eine Referenz über die Stellung und den Betrieb einer Übergabe-/ Übernahmestelle für Abfälle aus den letzten 36 Monaten vor Angebotsabgabe mit Benennung Auftraggeber, Auftragnehmer, vertraglicher Bindung, Leistungszeitraum, -inhalt, -umfang, Leistungsgebiet und Auftragswert netto.
Los 2.2:
— Eigenerklärung über eine Referenz über die Stellung und den Betrieb einer Übergabe-/ Übernahmestelle für Abfälle aus den letzten 36 Monaten vor Angebotsabgabe mit Benennung Auftraggeber, Auftragnehmer, vertraglicher Bindung, Leistungszeitraum, -inhalt, -umfang, Leistungsgebiet und Auftragswert netto.
Der Nachweis ist im Falle einer Bietergemeinschaft nur einmal zu erbringen.
Es ist zulässig, die für die Lose 1 bis 2.2 geforderten Mindestreferenzen durch dieselbe(n) Referenz(en)nachzuweisen.
— Eigenerklärung zum Vorliegen des Zertifikates Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 Kreislaufwirtschaftsgesetz (oder gleichwertiges) hinsichtlich der Umschlagsleistungen für die Tätigkeit „Lagern“ der leistungsgegenständlichen Abfallart.
Auf Verlangen der Koordinierungsstelle sind innerhalb einer gesetzten Frist das/die Zertifikat(e) einzureichen.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Der Auftragnehmer verpflichtet sich mit dem Angebot, die Forderungen des Landestariftreue- und Mindestlohngesetzes (LTMG) einzuhalten. Auf Verlangen ist innerhalb einer gesetzten Frist eine unterzeichnete Ausfertigung der Verpflichtungserklärung nachzureichen.